Vier Bundesländer konnten nun positiven Haushaltsabschluss erzielen
Nur Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und auch Bayern ist es im vergangenen Jahr gelungen, ohne neue Schulden auszukommen. Die 16 deutschen Bundesländer haben 2011 9,4 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen.
2010 betrug die Nettokreditaufnahme etwa 21 Milliarden Euro, damit fiel die Neuverschuldung 2011 deutlich geringer aus, als zuvor geplant, dennoch sind die meisten Bundesländer von einem ausgeglichenen Haushalt weit entfernt.
An der Bevölkerungszahl gemessen hatte Bremen mit 931 Euro pro Kopf die größte Neuverschuldung, gefolgt von Rheinland-Pfalz und dem Saarland mit 512 Euro und 397 Euro pro Kopf. Das Defizit betrug im Bundesdurchschnitt 113 Euro pro Kopf.