Wiener Uni-Psychatrie: Wurden Heimkinder zu Therapiezwecken mit Malaria infiziert?
Bis in die 1960er Jahre soll es an der Wiener Uni-Psychatire üblich gewesen sein, Heimkinder aus therapeutischen Zwecken mit Malaria zu infizieren.
Ein damaliger Patient erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Klinik: "Da wurde einem anderen Blut abgenommen und mir in den Muskel eingespritzt. Ich wurde also absichtlich mit Malaria infiziert und hatte über zwei Wochen bis zu 42 Grad Fieber", so der heute 63-Jährige.
Solche Fieberkuren waren damals üblich, jedoch umstritten. Eine andere Theorie ist, dass man in dem Krankenhaus so den Malaria-Erreger in einem Patienten immer am Leben halten konnte.