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Atheisten fühlen sich in Amerika diskriminert und isoliert

Renee Johnson lebt als alleinerziehende lesbische Mutter in einem Dorf namens Point in Texas. Wer nun glaubt, diese Tatsache würde sie zur Außenseiterin machen, irrt.

Viel schlimmer sei es, dass sie Atheistin sei: "Ich hätte lieber ein großes "L" für "lesbisch" auf meinem T-Shirt als ein "A" für "Atheist", denn das nehmen die Menschen besser an."

Nicht nur sie beklagt die Diskriminierung, die Atheisten in Amerika entgegenschlägt. Das Land, das große Toleranz allen Glaubensrichtungen entgegenbringe, isoliere jedoch die Nicht-Gläubigen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Amerika, Diskriminierung, Atheismus, Isolierung
Quelle: www.ft.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2012 13:10 Uhr von Montrey
 
+27 | -18
 
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Sollte doch: jedem mittlerweile klar sein das die Amerikaner eher ein "dümmlicheres" Volk ist. Und wir deutschen sind da auch nicht mehr soweit weg davon.

[ nachträglich editiert von Montrey ]
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06.02.2012 13:11 Uhr von daniel2k11
 
+7 | -8
 
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dachte immer die sind tolerant? scheinbar ist das ganze mehr heuchlerei
als realität, passend zu dem "american dream" ^^
eigene meinung haben bzw. antiautoritäre meinungen gehen
dort auch nicht...da ist deutschland noch wesentlich besser
dran ^^
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06.02.2012 13:16 Uhr von blz
 
+13 | -9
 
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wenn man jetzt nichtmehr rumheulen kann, weil man eine Lesbe ist, dann heult man weil man Atheist ist.
In den USA gibt es fast keine Vereine wie in Deutschland, eigentlich ist verdammt viel in Kirchen organisiert. Das läuft aber anders wie hier. (Kirchen in den USA haben nicht selten ein Kino, Baseballmannschaft usw.) Da kann ich es nachvollziehen, dass man dort nicht dazu gehört, ABER ich kenne viele Amerikaner und kein einziger würde jemand anders behandeln, weil er keinen religiösen Glauben hat.
Ich verstehe nicht wo das Problem ist, einen normalen Freundeskreis auf zu bauen.
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06.02.2012 13:20 Uhr von TieAss
 
+19 | -0
 
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Die Meinung einer Dame wird also als News verkauft, interessant...
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06.02.2012 13:25 Uhr von daniel2k11
 
+5 | -4
 
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ich als atheist: akzeptiere andere religionen, jedem das seine. kann jeder seine eigene religion haben und diese huldigen. aber deswegen muss man doch nicht intolerant sein :)
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06.02.2012 13:38 Uhr von architeutes
 
+4 | -8
 
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Als: atheistische Lesbe sollte sie in den nahen Osten ziehen ,da
gibt es keine Probleme . /immer diese dummen Einzefälle./
Der Rest der Welt ist ja so tolerannt.
Wird das nicht langsam langweilig , ständig nach sowas
zu suchen , ist doch nicht wirklich herausfordernt .
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06.02.2012 14:13 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -0
 
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in nem hinterwäldlerdorf in texas: is das auch kein wunder, in den grossen städten wie NY, LA, Chicago, etc. sieht die sache da bestimmt ganz anders aus. ist in deutschland auch nicht anders, nur dass unserer mittlerer westen halt eben zB. niederbayern ist...

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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06.02.2012 15:20 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -6
 
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habt ihr das nicht bei jackass gesehen? wie der eine typ als teufelchen verkleidet durch die fussgängerzone marschiert und "satan was innocent. jesus hates you" oder so erzählt.

der wurde fasst verprügelt.

sehr tolerantes volk, dieses christenpack. :D
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06.02.2012 16:39 Uhr von blz
 
+6 | -2
 
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@JesusSchmidt: Du solltest weniger TV schauen und mehr die Welt bereisen.
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06.02.2012 17:06 Uhr von Randall_Flagg
 
+3 | -2
 
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Soll sie halt offiziell an was anderes glauben, als dass es keinen Gott gibt.
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06.02.2012 18:49 Uhr von Demnati
 
+3 | -1
 
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Jeder: soll/kann/darf meiner Meinung nach doch glauben an was oder wen er möchte.
Solange er seinen Glauben niemanden aufzwingt oder anderen Menschen dadurch Schaden zufügt.
In diesem Sinne sollte ein Atheist doch mit dem gleichen Respekt behandelt werden wie ein gläubiger Mensch.
Leider sieht und hört man immer wieder das dies nicht überall funktioniert...

[ nachträglich editiert von Demnati ]
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06.02.2012 19:11 Uhr von J4ck3D
 
+4 | -5
 
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sorry: sorry jungs aber von einer atheistischen alleinerziehenden lesbe halte ich auch nichts. ist nunmal meine meinung...
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06.02.2012 21:19 Uhr von fallobst
 
+4 | -0
 
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dorf in texas...spiegelbild der us-gesellschaft??? seid ihr jetzt völlig übergeschnappt? der unterschied zwischen dorf und großstadt ist sowohl in deutschland, als auch den usa (und überall sonst auf der welt) gigantisch. alles hat vor- und nachteile. aber das pauschal zu geißeln oder als sprungbrett zu nehmen, um millionen leute pauschal ab- oder aufzuwerten ist lächerlich. gott kann mir mal dezent den buckel runterrutschen, aber trotzdem ist ein katholik per se kein schlechterer oder besserer mensch als ein atheist. kann doch jeder in seinem oberstübchen denken und illusionen jagen wie er will. solange das dort bleibt und nicht zu verhaltensregeln oder ähnlichem in der gesellschaft führt ist alles ok. viele leute sehen solche dinge in der tat als privatsache an und behalten das zum glück entsprechend für sich ohne was anderen menschen aufzwingen zu wollen.
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06.02.2012 21:57 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -3
 
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@ Autor der Quelle: Sieh mal, was du sehen willst. Ich habe 6 Jahre in USA gelebt (und das im "Bible Belt") und bin wegen meiner Ungläubigkeit nie angefeindet worden.

Mich erinnert das sehr an die Story vor ein paar Jahren, als man Amis generelle Deutschenfeindlichkeit unterstellen wollte. Blöderweise habe ich auch davon nichts mitbekommen, ebensowenig wie die mir bekannten Landsleute.


@ Jesus Schmidt: die Intoleranz ging in diesem Falle klar von den Jackass-Darstellern aus. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
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06.02.2012 22:32 Uhr von Again
 
+2 | -2
 
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Naja: gab ja glaub ich mal eine Studie, die gezeigt hat, dass Atheisten in den USA unbeliebter sind als Homosexuelle und auch Muslime. Das mit den Homosexuellen passt eigentlich zu ihrer Aussage ;-)
Aber wie groß die Abneigung jetzt war, weiß ich nicht mehr.
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06.02.2012 22:59 Uhr von WissenderMensch
 
+2 | -9
 
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Atheisten sind nur nicht ausreichend gebildet! Und eine Frage hassen sie sowieso und können sie nicht beantworten!

Gibt es Beweise das Gott nicht existiert ?

Beweise das es Gott gibt bzw. die Wahrscheinlichkeit ist weitaus höher, 99% zu 1% quasi.

Außerdem was war denn vor dem Urknall ?
Welches Etwas hat denn aus dem "Nichts", etwas gemacht?

Für mich existiert Gott und es ist die universelle Energie, die uns alle durchdringt und nicht irgendein Mann im Himmel oder so. Wir sind alle ein Teil von Gott! Gott = Alles
Gott sammelt Erfahrung, welche er durch uns und alles andere erfährt!

Ich könnte ja noch fortfahren, aber ich frage mich wieviele Menschen das lesen werden.. ?
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07.02.2012 02:35 Uhr von fallobst
 
+5 | -5
 
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@ wissendertroll: komm troll doch einfach. so hohl kann doch kein vernünftiger mensch argumentieren. ich hab ne total schwachsinnige idee, aber es liegt an dir es zu widerlegen und nicht an mir meine schwachsinnige und gegen alle empirie sprechende theorie zu beweisen. mit solch einem schwachsinn kannst du du vielleicht kindergarten-kiddies "aufs kreuz" legen (ein lol für mich selbst an dieser stelle), aber sonst auch niemanden. aber hey, schmeiß dich aus dem fenster. der liebe gott wird so ein gläubiges schäfchen wie dich sicherlich retten (oder hiob-like knattern).

nur eine sache würd ich aber doch gern von dir wissen. für 1 sek. angenommen es gibt gott.
1.) es gibt ihn, aber es schert ihn einen dreck, dass schlimmes jeden tag überall passiert und dass gerade die schwächsten der schwachen darunter leiden. wieso betet man so einen gott an?
2.) es gibt ihn, aber er ist zu schwach, um all das schlimme elend jeden tag überall zu verhindern? wieso also betet man so einen gott an?
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07.02.2012 05:25 Uhr von freaked
 
+4 | -0
 
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Das ist immer noch Texas, meine Liebe, nicht Amerika. Das ist ungefähr so, als wenn man sagen würde Bayern ist Deutschland. In beiden "Gebieten" ticken die Uhren ein bisschen anders. ;-)
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07.02.2012 07:19 Uhr von Again
 
+7 | -3
 
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WissenderMensch: "Gibt es Beweise das Gott nicht existiert ?
Außerdem was war denn vor dem Urknall ?
Welches Etwas hat denn aus dem "Nichts", etwas gemacht?"
Also ich bin Atheist und mir sind diese Fragen nicht unangenehm ;-)

"Für mich existiert Gott und es ist die universelle Energie, die uns alle durchdringt und nicht irgendein Mann im Himmel oder so. Wir sind alle ein Teil von Gott! Gott = Alles"
AHa. Universelle Energie also. Ich bin mir auch sicher, dass es Gott gibt, weil für mich ist er die Tasse Kaffee, die ich gerade trinke.
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07.02.2012 08:54 Uhr von LLCoolJay
 
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Ist hier (SN) doch genauso: Wenn ich mir die Kommentare zu News ansehe in denen es um etwas geht, dass nur ansatzweise mit Kirche, Religion, Glaube oder Gott zu tun hat, kann ich diese Frau sehr gut verstehen.

Es reicht schon, dass eine News kommt in dem berichtet wird, dass ein goldener Kerzenständer aus einer Kirche entwendet wurde um die hiesigen intoleranten "Atheisten" auf den Plan zu rufen.
Es geht dann nicht mehr um den Diebstahl an sich, sondern darum, dass die Kirchen den Kerzenständer sowieso nicht haben sollte.

Dabei kennen die wenigsten hier den Unterschied zwischen "Atheismus" und "Agnostizismus".

@daniel2k11:
"Ich als Atheist akzeptiere andere religionen, jedem das seine. kann jeder seine eigene religion haben und diese huldigen. "
Deine Worte.
Ein Atheist jedoch lebt ohne Gott. Er akzeptiert und glaubt nicht an eine göttliche Entität, egal welcher Kultur und Ursprungs.
Als Atheist kannst du also gar nicht akzeptieren was andere glauben, da das einschliessen würde auch nur die Möglichkeit eines Gottes zu akzeptieren.

Was du meinst dass du bist, ist ein Agnostiker. Jemand, der die Möglichkeit eines Gottes nicht kathegorisch ausschliesst aber aufgrund dessen Göttlichkeit es nicht als für möglich erachtet dessen Wirken oder Wesen zu ergründen und daher als nicht relevant einstuft.


@News: Kenne ich. Vor allem in den Südstaaten der USA ist man als konfessionslose(r) Mensch kaum in der Lage soziale Bindungen aufzubauen. Sogar Arbeit findet man nur sehr schwer.
Die Menschen sehen einen als Aussenseiter und behandeln einen auch so.

In den größeren Städten mag das anders sein aber auf dem Land ist das genannte Verhalten schon sehr stark ausgeprägt.

Was mach persönlich an den ganzen amerikanischen Kirchen stört ist aber nicht deren Glaube an sich, sondern die Art wie damit umgegangen wird.
Die US-Amerikaner sind generell ein sehr leicht zu begeisterndes Volk. In den Kirchen ist es aber wirklich schon klischeehaft wie sehr sie sich in Extase singen oder tanzen können.
Naja, ist ein anderes Kapitel.
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07.02.2012 22:02 Uhr von Again
 
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LLCoolJay: "Als Atheist kannst du also gar nicht akzeptieren was andere glauben, da das einschliessen würde auch nur die Möglichkeit eines Gottes zu akzeptieren."
1.) Man kann als Atheist die Möglichkeit eines Gottes akzeptieren! Witzig, dass du schreibst "Dabei kennen die wenigsten hier den Unterschied zwischen "Atheismus" und "Agnostizismus"." Scheinbar kennst du dich mit den Begriffen nicht so gut aus.
2.) Natürlich kann man akzeptieren, dass andere glauben, was sie glauben. Ansonsten wäre das nicht nur ein Problem der Atheisten, sondern dann könnten sich schon Strömungen innerhalb der katholischen Kirche nicht mehr akzeptieren.
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08.02.2012 15:19 Uhr von sooma
 
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Das Kaff in Ohio hat ca. 800 Einwohner.

Als ob dörflichre Strukturen für den Rest der Welt gelten... *facepalm*
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10.02.2012 18:42 Uhr von cheetah181
 
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Umfrage: "A 1999 Gallup poll conducted to determine Americans´ willingness to tolerate a Jewish president (Joseph Lieberman was the Democratic candidate for Vice President at the time). Here are the percentages of people saying they would refuse to vote for "a generally well-qualified person for president" on the basis of some characteristic; in parenthesis are the figures for earlier years:

Catholic: 4% (1937: 30%)
Black: 5% (1958: 63%, 1987: 21%)
Jewish: 6% (1937: 47%)
Baptist: 6%
Woman: 8%
Mormon: 17%
Muslim: 38%
Gay: 37% (1978: 74%)
Atheist: 48%"

Angegeben also die Prozent der Leute, die gesagt haben, dass sie Angehörige bestimmter Gruppen trotz Qualifikation nicht zum Präsidenten wählen würden.

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