06.02.12 09:53 Uhr
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Mitsubishi stellt Produktion in Europa ein

Der japanische Automobilkonzern Mitsubishi wird ab dem Jahr 2013 keine Fahrzeuge mehr in Europa produzieren. Derzeit stellt das Unternehmen in den Niederlanden Kleinwagen und Geländelimousinen her. Vor allem die gesunkenen Verkaufszahlen haben die Entscheidung beeinflusst, so die Verantwortlichen.

Bereits zuvor hatte der japanische Autobauer Daihatsu seinen Rückzug aus Europa durchgesetzt. Am Produktionsstandort Born sind derzeit rund 1.500 Menschen mit der Produktion des Modells "Outlander" beschäftigt. Das Werk soll Ende 2012 seine Pforten schließen.

Zuletzt wurden hier nur noch rund 50.000 Wagen endmontiert. Das entspricht nicht einmal fünf Prozent der Mitsubishi-Produktion und liegt nur auf einem Niveau von 25 Prozent der Fertigungskapazitäten in Born. Mitsubishi hatte dort 1991 seine Produktion aufgenommen.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Europa, Produktion, Schließung, Mitsubishi, Einbußen, Verlagerung
Quelle: www.n-tv.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2012 13:02 Uhr von Slingshot
 
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@ puppermaster: Hab dir ein Plus gegeben. Hätte nicht erwartet, dass es noch jemanden gibt, der die japanischen Autos so positiv wahr nimmt.

Momentan fahr ich einen alten 93er Ford. Aber sobald es mir möglich ist, kauf ich mir einen Mitsubishi.

Ehrlich gesagt, dachte ich, dass Mitsubishi in Europa wesentlich mehr und unterschiedlichere Modelle produziert. Dass es nur so wenige sind, überrascht mich nun doch. Dann kommen auch die Linksfahrer-Autos aus Japan.

Japanische Ingenieurskunst. :O
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06.02.2012 13:16 Uhr von LLCoolJay
 
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BastB: das kommt darauf an.

Wenn man direkt in Europa produziert, hat man kürzere Lieferzeiten, hiesige Sicherheitsstandarts (aufs Auto bezogen, nicht auf die Herstellung) und eine bessere Ersatzteilversorgung.


Wenn sie abziehen, bedeuted das für Mitsubishi (und Daihatsu) hohe Transportkosten, Umschlagsläger für die Importierten Wägen, Zölle, zusätzliche Produktionslinien in ihren anderen Werken (da ja nach EU-Recht hergestellt werden muss, z.B. Blinker, Bremsen, etc.).


Ich gehe mal stark von aus, dass die Firmen diese Kosten auf den Verbraucher abwälzen und Personalkosten sparen wollen.
Denn andernfalls hätten sie bestenfalls die Werke verkleinert und die Produktion gedrosselt oder outgesourced.
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06.02.2012 13:50 Uhr von Slingshot
 
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@ LLCoolJay: Mitsubishi hat bereits in Deutschland mehrere Lager.

Zitat:
"Um die wachsende Zahl der Mitsubishi Händler und Kunden schneller und effektiver mit Ersatzteilen versorgen zu können, werden drei Depots in Deutschland bezogen – in Holzgerlingen bei Stuttgart, Buchholz bei Hamburg und in Roth (vormals Fürth). Durch dieses Logistiksystem können 95 Prozent der Bestellungen bereits am nächsten Morgen beim Händler abgeliefert werden."

"Das Ersatzteillager in Trebur stößt an seine Grenzen. Zur Entlastung wird in Flörsheim,
wenige Kilometer von Trebur entfernt, ein fünftes Teiledepot eingerichtet."

Sieht also bei weitem nicht so übel aus.
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06.02.2012 13:57 Uhr von LLCoolJay
 
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Slingshot: Das Mitsubishi weiterhin in Europa Ersatzteile liefert hatte ich ja nicht in Frage gestellt.

Es ist aber ein großer Unterschied, ob die Teile nur als Ersatz verwendet werden oder auch zur Produktion.

Meistens werden die Ersatzteilläger von Logistikfirmen unterhalten und durch die Werke kontrolliert.
Wenn es aber kein einziges hiesiges Werk gibt, muss es zumindest eine Verwaltung in Europa geben.

NAja, sie werden sichs schon ausgerechnet haben.
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06.02.2012 16:56 Uhr von Strassenmeister
 
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@ Slingshot: In Trebur gibt schon lange keine Lager mehr.Gelände ist nur noch für die Entwicklung und Presentation vorhanden.Es werden sogar noch Nachmieter gesucht.

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