05.02.12 19:14 Uhr
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IBM evaluiert Miet-Job-Modell

Der IBM-Konzern denkt darüber nach, künftig nur noch einen sehr schlanken Kern aus festangestellten Mitarbeitern zu beschäftigen, um das Unternehmen zu leiten. Spezialisten und Fachleute sollen für die jeweiligen Projekte zudem nur noch online "eingekauft" werden.

Als mögliche "Einkaufslösung" käme dabei eine eigens von IBM geschaffene Internetplattform in Frage, auf der sich freie Arbeitnehmer aus aller Welt präsentieren und bewerben können. Um die Qualität der Mitarbeiter zu gewährleisten käme ein von IBM entworfenes Zertifizierungssystem zum Tragen.

Für IBM würde dies eine erhebliche Effizienzsteigerung bedeuten. Ob und wann das Modell eingeführt werden soll, dazu hält sich der Konzern noch bedeckt. Problematisch wäre zum Beispiel noch, dass gesetzliche Restriktionen einzelner Länder nur durch internationale Arbeitsverträge zu Umgehen wären.


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WebReporter: Phillsen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Job, Modell, IBM, Revolution
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2012 19:14 Uhr von Phillsen
 
+6 | -0
 
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Ich weiß noch nicht so recht was ich davon halten soll. Einerseits finde ich Projektorganisation in Firmen gut, andererseits gefällt mir das ständige Konkurrieren um Arbeitsplätze nicht recht.
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05.02.2012 20:09 Uhr von jday
 
+1 | -4
 
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@Terror: IBM will sich für die eigenen projekte nur die Besten raussuchen, die haben keine Lust auf Lemons im Unternehmen. Aussdem fordert es von dem "Selbständigen/Freiberufler "volles Engagement, wasm auch in der Natur des selbigen liegen sollte .. und was dat mit kurzfristigen Gewinnen zu tun hat musst du mir erklären. Die Kunden von IBM freuen sich über qualitativ hochwertige Produkte...
Es wird wohl in Zukunft sich weiter zum "Freiberuflern / Leiharbeitern" hinverschieben

[ nachträglich editiert von jday ]
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05.02.2012 21:36 Uhr von DJOernie
 
+1 | -3
 
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Das kommt aus Dänemark: Das ist ein dänisches Modell, dass die Arbeitslosenzahlen innerhalb kürzester Zeit halbiert hat. In Frankreich wurde es vor einer Weile auch eingeführt, ganze Länder übernehmen also solch ein System und es wird auch auf EU-Ebene diskutiert. Bei uns ist nun nur eine Firma, aber das wird sich bestimmt im Laufe der Zeit ändern. Klingt sehr vielversprechend das ganze Modell. Vor allem, weil man eine sehr hohe Vergütung im Falle einer Kündigung bekommt und eine Zeit lang mit teilweise 90% Gehalt abgesichert ist....Das passt natürlich nicht zur deutschen Mentalität, da viele es anscheinend mögen 40 Jahre lang am selben Arbeitsplatz zu sein, aber die jüngeren Generationen werden kein Problem mit der erhöhten Flexibiltät haben.

http://ec.europa.eu/...
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05.02.2012 21:53 Uhr von Phillsen
 
+1 | -0
 
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@Wegmitferkel: Hmm einerseits hast du natürlich absolut recht. Der innere Zusammenhalt geht dadurch natürlich flöten.

Andererseits VERMUTE ich, dass es sich bei den Projekten, an die IBM dabei denkt eher um dickere Dinger (also eher langfristige) handelt. Also ich denke, dass es sich sonst kaum lohnen würde. Der Verwaltungs und Organisationsaufwand um wöchentlich (um bei deinem Beispiel zu bleiben) Mitarbeiter zu finden oder zu verschieben wäre wohl immens.

Man müsste mal nen Betroffenen Fragen was er dazu sagt.
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06.02.2012 00:51 Uhr von phal0r
 
+1 | -0
 
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Als ob man ständig einfach: irgendwelche Leute zu Teams zusammenwürfeln kann und glaubt, dass die sofort mit voller Leistung zusammenarbeiten. Das ist doch vollkommen illusorisch. Außerdem können sich so niemals firmeninterne Wissensnetzwerke entwickeln.

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