Griechen bunkern hohe Milliardensummen daheim
Für den Fall, dass es zur Staatspleite kommt, haben viele Griechen bereits ihre Bankkonten geräumt. Laut Athener Regierung horten sie auf Dachböden, Kellern, Truhen, unterm Bett oder in Sicherheitsfächern rund 49 Milliarden Euro, weitere 16 Milliarden wurden ins Ausland verbracht.
Im Zuge rückläufiger Lohneinkommen dürfte ein Teil dieser Gelder bereits wieder ausgegeben worden sein. Von den offiziell bekannten Geldern bunkern rund fünf Milliarden Euro auf britischen Banken und 1,6 Milliarden Euro in der Schweiz. Ein erklecklicher Teil wurde in Immobilien europäischer Großstädte gesteckt.
Finanzexperten schätzen, dass aus Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft weitere 200 Milliarden Euro aus Hellas ins Ausland verschoben wurden. Aufgrund steigenden Rekapitalisierungsbedarfs griechischer Banken fordern Athen und Brüssel eine Aufstockung des zweiten Hilfspakets auf 145 Milliarden Euro.