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Jena: Lärmgestörter Anwohner ölt Straßenbahnschienen

Ein Anwohner, einer von der Straßenbahn durchfahrenden Straße in Jena, ölte regelmäßig im Winter die Schienen. Gegen diese lärmschonende Maßnahme hat sich nun die Polizei eingebracht.

Auf seine lärmverringernde Handlung angesprochen, verwies der in seiner Ruhe gestörte Bewohner, dass er diese Methode schon seit Jahren anwendet. Immer im Winter ölt er die Schienen mit Graphitöl.

Dass jedoch dieses Vorgehen womöglich Bremsvorgänge beeinträchtigt, ließen die Jenaer Verkehrsbetriebe dagegen halten. Eine Anzeige gegen den ölenden "Täter" erfolgt mit dem Vergehensvorwurf "gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr."


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Straßenbahn, Jena, Anwohner, Lärm
Quelle: www.tz-online.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2012 18:46 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+137 | -6
 
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Wenigstens ein Bürger, der sich noch einbringt. =)
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05.02.2012 18:53 Uhr von sv3nni
 
+48 | -1
 
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hehe: endlichmal bürgerinitiative

ein schallisolierendes fenster wäre für ihn aber sicher auf dauer einfacher
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05.02.2012 18:56 Uhr von Pikatchuu
 
+28 | -76
 
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05.02.2012 19:04 Uhr von richtiger
 
+26 | -33
 
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richtig: Richtig gemacht vom Anwohner. Leider kann man bei solchen Betrieben nie etwas erreichen. Nur Vollidioten arbeiten dort und sollte mal einer Ahnung/Bock haben wird er von den Muehlen der Buerokratie zerbrochen.

In meiner alten Wohnung konnte man direkt vor meinem Kuechenfenster parken, wovon auch viele Leute gebrauch gemacht haben. Mein Vermieter verweist auf die Stadtverwaltung. Die Stadtverwaltung meint die Polizei muss Strafzellte verteilen. Ich war auch schon drauf und dran den Gehweg mit Parkstopsteinen zu versehen.
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05.02.2012 19:24 Uhr von Floppy77
 
+26 | -3
 
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Bei uns fahren die regelmäßig mit einem: Schleifzug in der Nacht über die Gleise. Da quietscht nie irgendwas. Vielleicht sollte Jena sich mal so einen Schleifzug anschaffen.
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05.02.2012 19:58 Uhr von Phoenix87
 
+30 | -32
 
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Seid ihr doof? Was der Mann gemacht hat kann Leben kosten. Und das zu dem Preis, es etwas leiser zu haben.
Und ihr unterstützt den auch noch? Pikatchuu hat völlig Recht, informiert euch mal wieder, wie Züge bremsen.

Umfassbar dämliche Kommentare hier wieder, einfach nicht zu fassen.

Und das ist nicht gegen Bibabutzemann und svenni gerichtet, Sarkasmus verstehe ich sehr wohl
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05.02.2012 20:18 Uhr von mcSteph
 
+28 | -3
 
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Was er gemacht hat: ist gar nicht so abwegig, schaut mal hier

http://de.wikipedia.org/...

wenn die Schmierung gezielt nur in Kurven mit engem Radius durchgeführt wird, dann hat das auf die Brems-Eigenschaften kaum Auswirkungen, da diese engen Kurven eh nicht so rasant durchfahren werden.

[ nachträglich editiert von mcSteph ]
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05.02.2012 20:33 Uhr von Phoenix87
 
+5 | -9
 
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dazu kommt es noch auf den ort der schmierung: an der schiene an, und da hat der mann bestimmt keinen wert gelegt...
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05.02.2012 21:04 Uhr von magnificus
 
+7 | -26
 
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05.02.2012 21:11 Uhr von mcSteph
 
+16 | -3
 
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@magnificus: Du übertreibst wirklich.

Ich kenne das Problem aus früheren Zeiten, da wurden einige sehr enge Kurven in meinen näheren Wohnumfeld regelmäßig alle paar Tage - wenn ich recht erinnere zweimal die Woche - mit Graphitöl geschmiert.

Als dies in einem Spar-Versuch geändert wurde und die Fristen verlängert werden sollten, gab es eine massive Lärmbelästigung, was besonders abends bei Einschlafen und früh vorm Aufstehen extrem nervig war. Die Anwohner waren alles andere als begeistert.....
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05.02.2012 21:26 Uhr von magnificus
 
+7 | -19
 
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05.02.2012 21:33 Uhr von mcSteph
 
+12 | -4
 
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Lesen hilft: Aber Du liest meine Beiträge auch nur zur Hälfte.

>wenn die Schmierung gezielt nur in Kurven mit engem Radius durchgeführt wird, dann hat das auf die Brems-Eigenschaften kaum Auswirkungen, da diese engen Kurven eh nicht so rasant durchfahren werden.<

Ich hatte von "damals" geschrieben und meinte vor ca. 30 Jahren. Damals waren die Fahrzeuge noch nicht so modern, dass sie selbst geschmiert haben, daher wurde dies per Pfote von Mitarbeitern gemacht. Ich gehe davon aus, dass da auch nicht nur die Innenseite der Schiene geschmiert wurde, sondern auch was auf die Laufflächen gekommen ist.

Wie gesagt - in engen Kurven wird nicht so "gebrettert" dass die Bremswirkungs-Einschränkung so extrem ist.

Der Typ gehört sicher nicht weg gesperrt, sondern er sollte sich gegen die Anzeige wehren. Ich denke, seine Chancen stehen nicht sehr schlecht.

Übrigens: Der Spurkranz befindet sich am Fahrzeug und ich bezweifle, dass er diesen zum Schmieren erreichen kann

[ nachträglich editiert von mcSteph ]
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05.02.2012 21:37 Uhr von magnificus
 
+3 | -16
 
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05.02.2012 21:44 Uhr von Erdnuss
 
+6 | -0
 
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@Floppy77: Das Schleifen von Schienen hat mit Quietschen nichts zu tun. Sogenannte Gleisgeometriefehler durch Beschleunigungen und Kurvenfahrten werden damit ausgeglichen, um dynamische Zusätzkräfte zu beschränken.
Quietschen kommt durch das Klettern der äußeren Räder in engen Kurven.
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05.02.2012 21:47 Uhr von mcSteph
 
+10 | -0
 
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Auch bei Wiki hast Du nicht richtig gelesen: dort wird auch beschrieben, dass auch die Innenseite (Flanke) der Schiene, die das Gegenstück zum Spurkranz darstellt, geschmiert werden kann..

>Spurkranzschmiereinrichtung Schmierstoffe auf die Spurkränze oder Flanken der Schienen aufgebracht werden, welche die Reibung, und somit auch Verschleiß und Geräuschentwicklung reduzieren.<

Steht SO im Wiki.

Kennst Du Dich überhaupt mit Schienenfahrzeugen bzw. dem Rad-Schiene-System aus? Weißt Du nicht, dass Straßenbahnen von allen Schienenfahrzeugen die extremsten Bremsen haben, weil für sie die höchsten Bremsverzögerungen gefordert werden?

Und nochmal: Wir sprechen von engen Kurven, nicht von gerader (renn)Strecke, die hier geschmiert wurde.

Und Dein letzter Satz "satt eine rüber ziehen " disqualifiziert Dich ohnehin für eine sachliche Diskussion.
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05.02.2012 22:16 Uhr von magnificus
 
+3 | -8
 
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Kleine Beisszange du ;): Trotz meiner Disqualifikation. Aber Sachlichkeit fehlt hier sowieso. Nicht nur bei mir. Und du bist DER Fachmann?
Du hast ja recht mit dem, was du schreibst. Aber!
Wenn die Verkehrsbetriebe sagen, so und so ist das mit den Bremsen, glaub ich doch eher denen. Gerade weil hohe Anforderungen bestehen.
Und in Kurven hat er ja nicht geschmiert! Steht jedenfalls nirgends.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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05.02.2012 22:19 Uhr von alter.mann
 
+7 | -0
 
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zu ddr-zeiten: gab es bei den verkehrsbetrieben tatsächlich einen "kurvenschmierwagen". kein witz.
ganz so falsch lag der "täter" also gar nicht...
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05.02.2012 22:30 Uhr von mcSteph
 
+10 | -0
 
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okay, Frieden Also: Ich habe bei der Bahn gelernt. Zwar nicht als Gleisbauer oder irgendwas Schienen-spezifisches, aber solche Dinge bekommt man in 25 Jahren Unternehmenszugehörigkeit und Tätigkeit in verschiedensten Funktionen einfach mit.
Zum anderen: Straßenbahnen quietschen für gewöhnlich nur in Kurven, die eng genug dazu sind, dass der Spurkranz - wie Erdnuss richtig schireb - klettern und dann quietschend abrutschen kann.

Wenn "die Verkehsrbetriebe" sowas sagen, gehe ich davon aus, dass irgendein Leitungs-Angestellter, der davon nicht unbedingt Ahnung haben muss, solche Äußerungen getroffen hat. Die Polizei wird nicht in der für die Gleis-Wartung zuständigen Werkstatt angerufen haben, sondern in irgend einer Leitungsebene. Dort sitzen für gewöhnlich gern auch Kaufleute oder Juristen, die von der speziellen Technik wenig bis keine Ahnung haben.

Es könnte durchaus sein, dass der "Schienenschmierer" von den technischen Wartungspersonalen der Verkehrsbetriebe insgeheim Recht bekommt, die dies aber aus Loyalität zu ihrem Laden nicht laut äußern dürfen.
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05.02.2012 22:34 Uhr von dunnoanick
 
+6 | -2
 
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@ all: Woher wisst Ihr eigentlich soo genau, was der Mann wie geschmiert hat?
Kennt Ihr den? Habt Ihr ihn gefragt?
Wenn nicht frag ich mich wieso Ihr ihm alle möglichen Schandtatet, böse Abichten und Unwissenheit unterstellt.
Nach allem was in der News steht, kann er genausogut ´nen Maschienenbauingenieur sein, dessen Hobby Straßenbahnen sind und der ´nen profundes Wissen in dem Gebiet hat oder?
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05.02.2012 22:36 Uhr von magnificus
 
+3 | -7
 
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Na das die Schmierung: geholfen hat, steht ja auch nicht zur Debatte.
Frage muß sein: Darf jeder eingreifen, wie er will?
Und da meine ich eben ganz klar NEIN sagen zu müssen.
Es geht den Angestellten hoffentlich nicht nur um Loyaität, sondern um die Sicherheit der Fahrgäste. Hoffentlich. Denn die stehen in der Verantwortung.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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05.02.2012 23:57 Uhr von Sneik
 
+6 | -3
 
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sowas: von klar... da gibts mal nen (voraussichtlich) Deutschen (zusatz bin selbst deutsch) der nicht nur meckert sondern handelt und dann bekommt er dafür noch ne Anzeige...
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06.02.2012 01:31 Uhr von freaked
 
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die Schienen ölen: Oh Mann xD
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06.02.2012 04:23 Uhr von DieHunns
 
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@ Sneik: Es geht doch nicht ums Meckern oder welche Nationalität dieser Herr hat, es geht mir als Gast z.B. darum, das ich nicht gerne wissen will, das Privat Personen aus Lust und Laune, an den Schienen arbeiten, egal obs legitim war oder nicht, das geht nicht.

Die Anzeige hat er verdient, überleg mal bitte, wenn er das falsch gemacht hätte, und es wäre evtl. zu einen Unfall gekommen, würdet ihr dann immer noch diesen typ hoch jubeln ?

Das war einfach unverantwortlich, dabei spielt es auch keine Rolle, obs half oder nicht.
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06.02.2012 09:11 Uhr von Sneik
 
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@DieHunns: Mit der Nationalität hab ich zu erst einmal darauf angespielt das es immer heißt "Deutsche meckern, aber machen nichts" ... und ich habe gelobt das es in diesem Fall anders ist.

Außerdem hat er bestimmt nicht im vornherein damit begonnen sondern die ersten Jahre angerufen und darum gebeten das dies erledigt wird. Zumindest ist davon auszugehen. Daraufhin hat er wahrscheinlich nur ausreden zu hören bekommen welche möglicherweise mit dem Argument "Sicherheit" (möglicherweise sogar begründet) vermittelt wurden, jedoch wahrscheinlich nur mit dem Hintergrund kein Geld für extra arbeiten zu verschwenden. Wenn die Straßenbahn fast überall gewartet werden muss kostet das schon...

Das nächste ist dass eine Straßenbahn eh nicht sonderlich schnell fahren darf und vor einer Kurve noch mehr abbremsen muss. Zudem wenn er dies schon seit Jahren macht dann wissen es dort auch die Straßenbahnfahrer und haben sich an das abbremsen an dieser Stelle mit Sicherheit gewöhnt. Einen Unfall in diesem Fall halte ich doch schon stark für Hollywood....

Mag sein das er nach allem immer noch fahrlässig gehandelt hat. Jedoch eine Anzeige statt einer einfachen Mitteilung ist weit übertrieben.

Um noch einmal auf den Ursprung zurück zu kommen selbst wenn man unwissend handelt ist es gut überhaupt zu handeln und in dieser News wird wieder einmal perfekt vermittelt, dass man doch seine Finger bei allem aus dem Spiel lassen sollte man macht sonst mit Sicherheit etwas kaputt.

So viel zu meiner Meinung, welche keiner von euch teilen muss...

[ nachträglich editiert von Sneik ]
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06.02.2012 09:46 Uhr von realsatire
 
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Die Anzeige könnte zum Eigentor für die: Verkehrsbetriebe werden.
Wenn klar wird das durch Einsparungen der Schmierfahrten massive Geräuschbelastungen in Kauf genommen werden.
Ich bezweifle übrigens das normale Anzeigen gegen die Verkehrsbetriebe etwas genutzt hätten oder haben. Diese hätten bestimmt gute vorgeschobene Gründe um das Optimieren der Gewinnmargen zu rechtfertigen.
Bei der Berliner U-Bahn gibt es Schmierfahrten auf Strecken auf denen Bahnen nicht selbst schmieren. Hauptstrecken werden 2mal täglich geschmiert.
http://www.berliner-untergrundbahn.de/...
Wie das allerdings mit den Strassenbahnen ist, weiß ich nicht, vielleicht sind diese inzwischen "Selbstschmierer".

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