Lokführer meldet Bahnpolizei fahrendes Auto auf dem Gegengleis
Ein Lokführer staunte nicht schlecht, als er auf der zweigleisigen Bahnstrecke München-Lindau auf dem Gegengleis ein Auto fahren sah. Ein junger Autofahrer war bei Kaufering mit seinem Fahrzeug auf die Bahnstrecke gelangt.
Die Meldung muss sich abenteuerlich und unglaublich angehört haben, als der Lokführer die telefonische Alarmmeldung gab. Beamte der Bundespolizei, die in dem Zug aus Lindau kommend saßen, nahmen wenig später die Kontrolle des PKW auf.
Im auf dem Gleis geparkten Wagen schlief ein 19-Jähriger seinen Rausch aus. Er muss etwa hundert Meter holpernd über die Bahnstrecke in Richtung Lindau gefahren sein. Danach blieb das Auto stecken. Die Beamten mussten die Scheibe zertrümmern, um ins Fahrzeug zu gelangen.