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Schule in Passau nun "Hallo- und Tschüs-freie Zone"

Eine Rektorin im bayrischen Passau hat nun an ihrer Schule untersagt, mit dem norddeutschen "Tschüs" oder auch mit "Hallo" zu grüßen. Per Aushang ordnete sie an: "Wir bemühen uns, ohne diese beiden Grußformeln in unserem Haus auszukommen."

Nach Ansicht von Rektorin Petra Seibert seien diese Grußformeln ein Ausdruck von Unhöflichkeit und mangelndem Respekt. Sie besteht auf "Grüß Gott" und "Auf Wiedersehen". Seibert weiter: "Das Tschüs tut richtig in den Ohren weh."

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands, Max Schmidt, konnte dieser Maßnahme nicht folgen. Man solle froh sein, wenn Schüler überhaupt grüßen. Der Vorsitzende der Landesschülerschaft, Martin Zelenka, findet die verbotenen Grußformeln ebenfalls nicht respektlos.


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WebReporter: urxl
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Zone, Passau, Gruß
Quelle: www.spiegel.de

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66 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2012 10:05 Uhr von urxl
 
+128 | -12
 
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Wenn ich normaler Lehrer an der Schule wäre, würde ich ab sofort alle meine Schüler mit Tschüss verabschieden. Mal sehen, wie sie mir das verbieten will. Man kann offenbar Rektor werden und trotzdem ein Idiot sein.
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05.02.2012 10:24 Uhr von gur-kendüs
 
+77 | -12
 
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Dein: Gott konnst seiba griassn

In diesem Sinne Servus


[ nachträglich editiert von gur-kendüs ]
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05.02.2012 10:50 Uhr von cookies
 
+54 | -3
 
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erzwungene Höflichkeit ist sinnlos! man muss die Leute doch sprechen lassen, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Wozu muss man Kindern eine regionale Sprache aufzwingen, wenn Sie es nicht aus sich selbst heraus so wollen?
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05.02.2012 10:51 Uhr von HansiHansenHans
 
+59 | -8
 
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ich verklag die: bin atheist und werde daher mich weigern einen gott zu grüßen!
religionsfreiheit. gabs da nit mal einen derben kruzifixstreit damals?
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05.02.2012 10:52 Uhr von urxl
 
+37 | -2
 
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@cookies: Ganz so würde ich das nicht sehen. Wenn ein Schüler den Lehrer mit "Ey was geht ab Alder" grüßt, würde ich als Lehrer das nicht akzeptieren.
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05.02.2012 10:54 Uhr von newschecker85
 
+16 | -21
 
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ich sag immer moing moing (egal welche uhrzeit weil es zeitlos ist) und tschau
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05.02.2012 11:01 Uhr von knuddchen
 
+12 | -10
 
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Die Alte: hat echt einen an der Ralle o.O Auf den Scheiterhaufen mit ihr *gg*

Kann Spuren von Ironie enthalten.
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05.02.2012 11:08 Uhr von newschecker85
 
+7 | -27
 
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05.02.2012 11:08 Uhr von cookies
 
+13 | -1
 
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@urxl: ;-) das ist natürlich das andere extrem, das keiner hören will Extreme sind immer Mist. Wenn du zum einen gezwungen wirst, kommt aus Protest das Gegenteil heraus!
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05.02.2012 11:21 Uhr von fumah88
 
+11 | -67
 
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05.02.2012 11:32 Uhr von DerMaus
 
+22 | -4
 
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Ich würde konsequent mit "Grüß den imaginären" grüßen^^
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05.02.2012 11:49 Uhr von Alice_undergrounD
 
+6 | -3
 
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richtig so: "servus" hoasst des!
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05.02.2012 11:49 Uhr von Götterspötter
 
+30 | -7
 
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Man könnte auch den Hitlergruss wieder einführen :)

In welcher Höhle hat besagte Rektorin eigentlich bis heute gelebt ??
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05.02.2012 12:14 Uhr von The Roadrunner
 
+26 | -3
 
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Ich hoffe, der Frau ist bewusst, dass sie in die: Entscheidungsfreiheit der Schueler eingreift - der erste, der also Klagt, wird recht bekommen; von der Religionsfreiheit, die sie den Schuelern nimmt, welche noch hinzukommt, ganz abgesehen.

Mit anderen Worten, die Frau provoziert, dass deutsche Gerichte unnoetig Arbeit aufgebrummt bekommen und das nur, weil jemand nicht nachdenkt, was sein Handeln fuer Konsequenzen hat.

Das ist einfach nur traurig, weil diesen Weitblick erwarte ich von einem Menschen.
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05.02.2012 12:14 Uhr von kingoftf
 
+6 | -4
 
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"Schleich di!": Noagerlzuzla
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05.02.2012 12:14 Uhr von Noquest
 
+19 | -2
 
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"Moing": Ich sitze in Deutschlands nördlichster Stadt auf dem Festland, da wo die Punkte gelagert werden, in Flensburg. Wir hier oben sprechen das Moin auch Moin aus, ohne "G" am Ende.
Finde ich interessant das es in Thüringen "Moing" ausgesprochen wird. Habe ich so bislang noch nie gehört.

Zum Artikel:
Ich sehe ein Verbot für die Begrüssungs- und Abschiedsfloskeln als Diskremitierung in einer anderen Form. Nur das es aus Bayern kommt erstaunt mich nicht wirklich...
Meine Mutter kommt auch aus Bayern, da ist man schon das ein oder andere Extrem gewohnt ;)
Allerdings erwarte ich etwas mehr Feingefühl und Weitblick von einer Rektorin/einem Rektor.

[ nachträglich editiert von Noquest ]
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05.02.2012 12:19 Uhr von sagnet23
 
+31 | -5
 
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Soso: "Grüß Gott"?
theoretisch gibts nur eine Möglichkeit Gott zu grüßen, nämlich indem man ins jenseits überwechselt.

Also dürfte folgende Grußformel absolut kongruent sein:

Verrecke!
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05.02.2012 12:34 Uhr von quade34
 
+6 | -19
 
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05.02.2012 12:36 Uhr von JetsetWilly
 
+11 | -2
 
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Die Wirklichkeit sieht an bayrischen Schulen doch ganz anders aus. Besonders an Gymnasien werden die Schüler gedrängt, die Dialektfärbungen abzulegen und auch noch "Guten Tag" zu sagen. Echt traurig.

Leider ist die Intoleranz gegenüber der Lebensumgebung anscheinend typisch für unsere egoistische Zeit und die Maßnahme in Passau wohl eine überzogene Reaktion darauf.

Übrigens haben die süddeutschen Grußformeln nichts mit einer Aufforderung zu tun Gott zu grüßen. Sie sind eher ein Wunsch wie "Gott behüte Dich".
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05.02.2012 12:39 Uhr von antiSith
 
+9 | -4
 
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aha: und was ist mit denen die nicht an sowas wie Gott glauben? die werden in ihrem persönlichen glauben eingeschränkt ... das ist irgendwie gegen Artikel 4 im Grundgesetz...
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05.02.2012 13:03 Uhr von internetdestroyer
 
+10 | -0
 
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Da bin: ich mal gespannt, ob der Rektorin mit dieser Maßnahme der nötige Respekt etgegenkommt. <kopfschüttel!>
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05.02.2012 15:02 Uhr von bip01
 
+14 | -4
 
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dürfen sich satanisten dann mit "Grüß Satan" begrüßen?
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05.02.2012 15:18 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+3 | -13
 
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05.02.2012 15:31 Uhr von derBasti85
 
+11 | -2
 
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Auf "Grüß Gott" antworte ich immer mit "Wenn ich ihn sehe"!
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05.02.2012 15:47 Uhr von tino02
 
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Und: Tschüss Frau Seibert :-).

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