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Trotz Krise: Gewerkschaften fordern Lohnerhöhung für neun Millionen Arbeitnehmer

Die Gewerkschaften IG Metall und Verdi haben nun angekündigt, im Laufe des Jahres eine Lohnerhöhung für rund neun Millionen Arbeitnehmer zu fordern, obwohl es momentan eine Euro-Krise gibt. Besonders die Chemie-Beschäftigten hätten nach ihren Angaben einen besonderen Anspruch.

"Trotz der gegenwärtigen Turbulenzen um den Euro sehe ich langfristig keine großen Einbrüche. Es ist nur zu berechtigt, mit angemessenen Lohnerhöhungen die Binnennachfrage zu stärken", erklärte Michael Vassiliadis, Chef der Chemie-Gewerkschaft IG BCE.

Erst im vergangenen Jahr erhielten 530.000 Arbeitnehmer dank der IG BCE eine Lohnerhöhung von 4,1 Prozent.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Forderung, Arbeitnehmer, Lohnerhöhung
Quelle: www.rp-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2012 20:39 Uhr von sicness66
 
+26 | -4
 
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Erstens mal gibt es keine Eurokrise und zweitens wieso sollte es dann keine Lohnerhöhungen geben ?
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04.02.2012 20:40 Uhr von thatstheway
 
+30 | -0
 
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KRISE: was für eine Krise , lt. der Regierung und sonstigen Instituten geht es der deutschen Wirtschaft doch prächtig.
Dann lasst doch jeden davon profitieren, vor allem die denen ihr eure Wirtschaftskraft verdankt.
Und wenn der euro kaputt geht bzw. noch mehr an Wert verliert ist eine Lohnerhöhung erst recht nötig, um der Inflation entgegen zu wirken u.s.w.
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04.02.2012 20:45 Uhr von masteroftheuniverse
 
+8 | -10
 
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sicness: stimmt es handelt sich um eine staatsschuldenkrise für die VOR ALLEM die faulen und korrupten griechen schuld sind!

lohnzurückhaltung ist das gebot der stunde!

edith: wer etwas anderes sagt ist kommunist!

[ nachträglich editiert von masteroftheuniverse ]
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04.02.2012 20:54 Uhr von Sir_Waynealot
 
+23 | -0
 
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Meinen die etwa diese Krise, die es seit ~4 Jahren gibt, in der Deutschland die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit 20 Jahren hat und fast alle firmen ihre Auftragbücher voll haben etwa?

Verständlich alles für die Börse alles für den Aktionär!
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04.02.2012 22:09 Uhr von meisterthomas
 
+4 | -0
 
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Lohnerhöhung trotz Krise? Lohnerhöhung trotz Krise?
Was für eine Frage, sollen etwa allein Arbeitnehmer und sozial Bedürftige für die Krise aufkommen.
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04.02.2012 22:11 Uhr von raterZ
 
+4 | -0
 
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Trotz der Krise? Gerade wegen der Krise sollten Löhne erhöht werden.

Und die Arbeitslosenzahlen sind nur deshalb so niedrig, weile viele Vollbeschäftigungs Stellen einfach gedrittelt wurden. Der niedrig Lohn Sektor boomt, mehr nicht.
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04.02.2012 22:19 Uhr von ice-men
 
+8 | -1
 
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komisch: solang es nicht um lohnerhøungen geht,geht es der deutschen wirtschaft gut,wenn es um lohnerhøungen geht gibt es aufeinmal eine euro kriese.

solange milliarden gewinne gemacht werden muessen ordentliche lohnerhøungen her.
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04.02.2012 22:25 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+10 | -3
 
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Gerade wegen der Krise Lohnerhöhung ! Der News-Autor hat offenbar den Hintergrund der Euro-Krise nicht begriffen:

Die Krise wurde im wesentlichen aufgrund Lohn-, Sozial- und Rentendumping in Deutschland ausgelöst. Durch diesen einseitigen Handelskrieg gegen die restliche Eurozone wurde die Wettbewerbsfähigkeit" unserer Nachbaren, die schließlich im gleichem Währungsraum wirtschaften, hervorgerufen. Entsprechend verzerrten Handels- und Zahlungsbilanzen.

In Deutschland stagniert in der Folge die Binnennachfrage, entsprechend gering war auch die Nachfrage nach Produkten aus der Eurozone. Der Konsum in Deutschland war sogar rückläufig (siehe: http://www.badische-zeitung.de/...)

Im Übrigen löste dieser Zustand auch den massiven Kapitaltransfer nach Südeuropa (rund 1 Bio. Euro) aus Deutschland aus.

Hör Dir den Zusammenhang in diesen beiden Kurzvideos einfach noch mal an: http://www.global-change-2009.com/...

Die einzige Chance, den Euro (ohne Transferunion) zu retten, ist in Deutschland die Löhne massiv zu erhöhen (wie es Lafontaine völlig zurecht immer forderte - im Übrigen die Franzosen auch). Den Arbeitgebern ist natürlich lieber, die hiesigen Arbeitnehmer werden doppelt bestraft (siehe: http://search.salzburg.com/...)

Mal nebenbei zur Lohnentwicklung in Deutschland: In den letzten 5 Jahren sanken die Reallöhne um 7 Prozent (siehe FAZ: http://www.faz.net/...), im Niedriglohnsektor sogar noch viel stärker. Im Übrigen gab es auch 2011, trotz XXXL-Propaganda aus Berlin, wieder ein klares Reallohn-Minus (siehe vorgenannte Quelle).

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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04.02.2012 22:58 Uhr von Rheinnachrichten
 
+1 | -2
 
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@Baron: Interessantes Video:

Die beiden wollen wohl von der angeblichen Krise profitieren. Vielleicht schreiben sie noch ein Buch, das sich verkaufen soll.

Ein Metallverarbeitendes Unternehmen aus dem Bergischen wird eine völlig andere Meinung dazu haben. Es wird argumentieren, dass zwei Drittel seiner produzierten Ware ins Ausland geht. Der Export hält hier die Maschinen am Laufen und sichert die Einnahmen der Arbeitnehmer. So sieht´s aus und so geht es verdammt vielen Firmen des Mittelstands, übrigens das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Das ist für mich die Realwirtschaft, weil hier "Werte geschöpft" werden.

Man kann es natürlich auch herunterreden, dann aber muss man der Meinung der beiden alten Herren beipflichten.

Eine Lohnerhöhung - möglicherweise gepaart mit einer kräftigen Erhöhung der Sozialleistungen - schwächt die Zahlungsbilanz und vor allem die Leistungsbilanz. Man kann es fordern, aber als diese Indikatoren noch unter dem EU-Durchschnitt lagen, sprach man von "Lähmung" und davon, dass Deutschland beim Wachstum Schlusslicht war. Und auch das wollten die wenigsten.

Wo die Info mit der angeblichen eine Billion an Kapitalverschiebung herkommt und auf welchen Zeitraum sie sich bezieht, würde ich aber doch gerne noch wissen. Vielleicht hast Du ja einen Link dazu.....

[ nachträglich editiert von Rheinnachrichten ]
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05.02.2012 01:35 Uhr von sv3nni
 
+2 | -1
 
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hallo inflation: ciao geldstabilität
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05.02.2012 01:39 Uhr von Götterspötter
 
+4 | -1
 
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Ja ! Ich bekomm gleich eine KRISE !!: So wie ich das sehe ....gibt es eine Griechenland-Kriese ..... eine Italien-Krise .... eine Spanien-Krise ..... eine Irland-Krise ......

von einer Krise in Deutschland habe ich noch nix gehört .... nur das wir hier ein Wirtschaftswunder haben .......... ein Jobwunder haben ....... und das der Binnenmarkt super läuft ....und das Deutschland "reich" genug ist seine "Freunde" mit durchzufüttern !

Sollte das nicht wieder mal eine dreiste Volksverarsche-Lüge sein ! Braucht Deutschland keinen Euro !! ...... sondern könnte sich morgen einfach eine neue Währung basteln und es würde uns weiterhin super gehen !

Also liebe Arbeitenehmer !! Raus auf die Strasse und "das Doppelte fordern" !!!!!

Wenn unsere Regierung das 10 Fache davon an andere Länder verschenken kann und zwischendurch noch 10 Grossbanken rettet ...... wird ja wohl für den "deutschen Arbeiter" ein minimum von 10% mehr Lohn und ein gescheiter Mindestlohn für die Ärmsten drin sein !!!

LASST EUCH NICHT VERARSCHEN !!

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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05.02.2012 04:54 Uhr von Twaini
 
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Ob nun Krise oder nicht, ist mir persönlich völlig schnuppe.

mehr zaster muss her, denn ist und wird alles immer teurer!


Und unsere Politiker sparen ja auch nicht mit den Steuer Geldern,im gegenteil sie greifen immer tiefer in den Sack und holen sich immer mehr raus, was dem einen recht ist dem anderen gut!
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05.02.2012 08:24 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -0
 
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@Rheinnachrichten: Offenbar bist in den Fängen schnöder neoliberaler Propaganda und es bedarf eines gewissen Lernprozesses. Dies meine ich übrignes nicht verletztend. Betrachte unbedingt den keynesianistischen Ansatz, bevor Du dem uralten marktradikalen Ansatz, welcher mit dem Argument der Globalisierung aus der Versenkung gekramt wurde, obwohl er schon das zweite mal – nach der Weymarer Zeit – beweist, wohin er führt.

Vorneweg zu den "beiden" aus dem Video:
Der Ältere ist Ökonom und Soziologe Albrecht Müller (Gründer der Nachdenkseiten (http://www.nachdenkseiten.de/), die ich Dir - nebenbei angemerkt - zwecks Erweitung des Horizonts nur empfehlen kannst, falls Du Dich für Politik interessierst. Hier werden viele Hintergründe (Propaganda, Lobbyismus, Verflechtung von Industrie und Politik) aufgedeckt, auch TV-Magazine bedienen sich gerne der Kompetenz seiner Macher. An seiner Seite schreiben dort auch Dr. Wolfgang Lieb und Jens Berger (Spiegelfechter). Wirtschaftsweiser Prof.Bofinger war sich übrigens nicht zu Schade, das Vorwort seines Buches "Machtwahn" zu schreiben. Auch in der Politk ist er kein Unerfahrener: Zwei Legislaturperioden im Bundestag, unter Willy Brandt war er ehemaliger Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des SPD-Parteivorstandes, später Leiter der Planungsabteilung Helmut Schmidts. Auch unter Karl Schiller war er tätig. Müller ist Autor, Journalist, Politik- sowie Unternehmensberater.

Der etwas Jüngere der "beiden" ist niemand geringerer als Prof. Dr. Heiner Flassbeck, ehemaliger Staatssekretär im Bundesfinanzministerum unter Oscar Lafontaine und seit nun fast zehn Jahren Chef-Volkswirt (Chief of Macroeconomics and Development) bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung UNCTAD in Genf. Kurzum: Einer, der genau auf diesem Gebiet forscht und vor dem sich heute – nachdem er mit seiner Theorie entgegen des Mainstreams - die Eurokrise exakt vorausgesagt hat - sogar seine Gegner müssen dies heute anerkennen (etwa. ifo-Chef Prof. Dr. Hans Werner Sinn). Heiner Flassbeck gab nicht viel auf Gespött der Presse und bekam – wie auch Lafontaine – auf voller Linie recht.

Hier nochmal ein kleinre Monitor-Beitrag zu H. Flassbeck: http://www.wdr.de/...

Hier ein von Dir gewünschter Link zur Kapitalverschiebung (ifo-Chef Prof. Dr. H. W. Sinn):
http://www.youtube.com/...

Und nochmal, damit Du die XXL-Endloskassette zum Thema Lohnerhöhung nicht länger für bare Münze hälst:
FAZ: http://www.faz.net/...

Hans-Böckler-Stiftung:
http://www.boeckler.de/...
http://www.boeckler.de/...
http://www.rp-online.de/...

Kann Dir sehr viele weitere Links schicken, wenn Interesse besteht.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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05.02.2012 11:10 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Lohnerhöhung kann es eigentlich nur geben, wenn sich die Firma sicher ist, dass die Einnahmen locker die Gehälter und Firmenausgaben decken. Da kommt auch die Angst hinzu, dass man nicht weiss wie die Auftragslage in 2 Jahren ist. Daher setzen viele auf Zeitarbeit.
Ein ehemaliger Chef von mir hatte 120 Mitarbeiter (Konstruktionsbüro) und hat ordentlich gezahlt. Bei der ersten Auftragskrise konnte er die Gehälter nicht mehr auszahlen und war bankrott. Daher mus eine Firma uch geld zur Seite arbeiten um für Durststrecken gerüstet zu sein.
Ich bin aber für einen unbedingten Mindestlohn - in vollem Wissen, dass da einige miserabel bezahlte Arbeitsplätze wegfallen.
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05.02.2012 11:16 Uhr von bodensee1
 
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Sorry welche Krise...die Firmen die es hier wohl: überwiegend treffen wird, schütten Milliiarden an die Aktionäre aus. Die Telekom 3.5 Milliarden, die Gehaltserhöhungen für die Angestellten liiegt dagegen bei 500 Millionen.

Und die Angestellten leisten dafür so einiges....
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05.02.2012 12:52 Uhr von lopad
 
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Warum auch nicht? Schließlich mussten genau die in der Krise in die Kurzarbeit gehen, Lohneinbußen hinnehmen und auf Sonderzahlungen verzichten.

Die Auftragsbücher sind mehrheitlich voll. Wenn nicht jetzt, wann dann?

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