04.02.12 17:28 Uhr
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STED-Mikroskopie: Details eines Neurons im Hirn einer lebenden Maus gefilmt

Neurobiologen müssen sich mit der Komplexität des Gehirns herumschlagen und wollen dabei Fragen, wie die nach dem Wann und Wo des Auf- und Abbaus von Synapsen, beantworten. Da bietet es sich natürlich an, Teile des Hirns durch ein Lichtmikroskop zu filmen. Die Auflösungsgrenze liegt aber bei etwa 200 Nanometern.

Mit der STED-Mikroskopie lässt sich die Grenze aber nochmal bis zum Zehnfachen verkleinern. Das Prinzip ist simpel: Durch einen Lichtstrahl können bestimmte Bereich dunkel gehalten werden, so dass eng zusammenliegende Bereich einfach nacheinander betrachtet werden und somit nicht "verschmieren".

Nun wurde diese Technik auf lebende Mäusegehirne angewandt, so dass Videos mit einer Auflösung von 70 Nanometern entstanden. Es zeigte sich, dass die Dornfortsätze, auf denen die Synapsen sitzen, sich bewegen und ihre Form ändern. Auch Krankheiten wie Epilepsie lassen sich damit vielleicht erforschen.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Maus, Hirn, Erforschung, Synapse, Mikroskopie
Quelle: www.mpg.de

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