Schweiz: Insgesamt 8.210 Tonnen Armeemunition verbleiben in Schweizer Seen
Weil eine Bergung riskanter wäre als der Status quo werden insgesamt 8.210 Tonnen Armee-Munition auf dem Grund von Seen in der Schweiz bleiben. Zum Schluss des zu großen Risikos kam das VBS, das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.
Experten hatten bereits in einem Bericht im Jahr 2010 zu Bedenken gegeben, dass eine Bergung zu riskant wäre. Vor allen Dingen liegt Munition im Thuner-See, insgesamt 4.600 Tonnen.
Die Munitionsrückstände würden das Seewasser aber nicht belasten. Der Gehalt an Schwermetallen würde in einem natürlichen Bereich liegen. Eine Bergung dagegen würde das ökologische Gleichgewicht der Seen schädigen.