04.02.12 15:10 Uhr
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Türkei: Angst vor Inflation

Die Inflationsrate in der Türkei hat im Januar 2012 den höchsten Stand seit November 2008 erreicht, teilte das türkische Statistikinstitute mit. Die Preise für Konsumgüter seien im Januar um über zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Einen Großteil daran halten Produkte wie Tabak und Lebensmittel.

Der türkische Zentralbank-Gouverneur Erdem Basci rief für das Jahr 2012 eine Politik der Inflationsbekämpfung aus, die laut ihm höchste Priorität hätte. Das restriktive Vorgehen der Zentralbank steht jedoch im Widerspruch mit der angestrebten Förderung des Wirtschaftswachstums.

Welche konkreten Auswirkungen diese Politik haben wird, ist laut Experten noch unklar. Trotz der hohen Inflation der Türkei behauptet Premierminister Recep Tayyip Erdogan: "Die Türkei bricht Rekorde, während sich der Großteil der Welt zurück entwickelt."


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WebReporter: Clemens1991
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Türkei, Angst, Inflation
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2012 15:10 Uhr von Clemens1991
 
+25 | -15
 
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Man darf gespannt sein, wie sich die Türkei in der Zukunft entwickelt. Hoffentlich entscheidet sich der ein oder andere türkische Arbeitslose in Deutschland in die Türkei zurückzukehren, wenn dort die Wirtschaft wächst.
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04.02.2012 15:18 Uhr von Konstantin.H
 
+14 | -28
 
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04.02.2012 15:32 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+18 | -6
 
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Inflation 10%: In der Türkei läuft im Prinzip nichts anderes ab als in Spanien oder Griechenland in den ersten Jahren des Euros - es wird auf Pump konsumiert bis zum Anschlag (allerdings investiert die Türkei - anders als Madrid und Athen - auch in die Wirtschaft). Kredite sind billig - die Wirtschaft und Einkommen steigen auf Pump. Liegen die Einkommen über der Inflation, steigt die Kaufkraft der Bürger dennoch.

Stemmt sich die staatliche Notenbank nicht bald mit höheren Leitzinsen gegen diese Entwickung (...und kühlt in der Folge die Wirtschaft ab - mit der Folge einer stärkeren türkischen Lira), wiederholt sich irgendwann der Staatsbankrott vor einem Jahrzehnt, bei dem die Türkei aufwendig mit Geldmitteln des IWF gerettet werden musste.

Aber immerhin: Ankara besitzt die volle Hoheit über seine Notenbankpolitik: Indem die Notenbanken der Eurozone die Geldmenge und somit die Inflation kaum mehr individuell steuern können, schlittern die Eurozone zur Zeit geradewegs ins Euro-Verderben.

Im Vergleich zur Staatsverschuldung in Deutschland geht es der Türkei mit rund 45% übrigens immernoch vergleichsweise gut. Siehe: http://www.google.com/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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04.02.2012 15:37 Uhr von faktor
 
+14 | -8
 
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Vielleicht: würde es der Türkei mal besser gehen, wenn sie ihren nichtsnützigen Premierminister lynchen würden.
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04.02.2012 15:41 Uhr von Urrn
 
+7 | -10
 
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@stuttgarter: Lass bitte diese Lügen- und Feindpropaganda!
Es ist erwiesen, dass Ausländer, die EU, die Bundesregierung und die Finanzelite der US-Ostküste daran schuld sind!
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04.02.2012 15:43 Uhr von sv3nni
 
+10 | -5
 
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lol - soll das ne news sein ? die haben doch schon seit zig jahren inflation:
http://www.comdirect.de/...
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04.02.2012 15:58 Uhr von Endgegner
 
+9 | -10
 
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So wie ich die Merkel kenn wird die Türkei im Eilverfahren in die EU aufgenommen und mit 150 Mrd. gerettet.

@stuttgarter: Keine Hobbies?
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