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Kommt "Three-Strikes-Modell" nach Deutschland?

Nachdem das Urheberrecht jahrelang größtenteils unangetastet blieb, überlegt die derzeitige Regierung eine Neufassung, welche entsprechende Verwarnungen für Urheberrechtsverstöße vorsieht. Ähnlich dem "Three-Strikes-Modell", wie es bereits in Frankreich zum Einsatz kam.

Dafür hat das Bundeswirtschaftsministerium nun eine konkrete Studie vorgelegt, die bei verursachten Verstößen vorsieht, den Nutzer entsprechend zu verwarnen, welches unter zur Zuhilfenahme der Internet Provider geschehen soll. Erstellt wurde die Studie von einer Forschungsstelle der FH-Köln.

Die Studie hat nicht nur die rechtliche Machbarkeit überprüft, sondern auch die technische und kommt zu dem Schluss, dass die Rechtsverletzung einer bestimmten IP-Adresse nachzuweisen sei. Allerdings nimmt der Gegenwind zu, weil so etwas als datenschutzrechtlich sehr bedenklich angesehen wird.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, Modell, Three Strikes
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2012 14:28 Uhr von Perisecor
 
+48 | -12
 
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Ein Three-Strikes-Modell bei Straftaten wäre deutlich besser und sinnvoller.
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04.02.2012 14:45 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+27 | -16
 
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Seit ihr irre? Mit einem Three-Strikes-Gesetz würde man für 3x Apfel klauen 10 Jahre in den Knast wandern. Kann man ja direkt KZs errichten.

Werdet ihr irgendwie jeden Tag von irgendwem zusammengeschlagen oder was ist euer Problem?
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04.02.2012 15:10 Uhr von blumenpeter
 
+41 | -2
 
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Nachdem erkannt wird, dass die Bevölkerung evtl. gegen ACTA protestieren wird, versucht man -so schnell wie möglich- die einzelnen Module des Vertrags als "eigene" Gesetze zu verkaufen.

Sie versuchen immer wieder das Volk zu verarschen - und es klappt :/
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04.02.2012 16:09 Uhr von WinnieW
 
+24 | -1
 
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Ich bin für das Three Strikes Modell: und zwar für Politiker und Abgeordnete!
Dreimal was zu Schulden kommen lassen dann weg vom Job, und zwar ohne Pension!
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04.02.2012 16:44 Uhr von Airnu
 
+16 | -0
 
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Wirtschaftsdiktatur: Punkt!
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04.02.2012 16:54 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+5 | -1
 
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Ja oder ein Three-Strikes-Modell: für die Presse.
Bei drei verstößen darf nicht mehr publiziert werden.
Super. Daumen hoch!
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04.02.2012 17:24 Uhr von Botlike
 
+7 | -1
 
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Interessante Gedankengänge Richtig interessant wird es doch erst, wenn in einer großen Firma mit 500+ Mitarbeitern 3 mal irgendwas runtergeladen wird. Dann darf die ganze Firma nicht mehr ins Internet (Anschlussinhaber haftet), weil es wahrscheinlich eh nicht zu dem Verursacher zurückzuverfolgen ist. Ich weiß nicht, was die bisher alles loggen, aber es wäre doch datenschutztechnisch wirklich sehr bedenklich, wenn der Arbeitgeber jeden Webseitenbesuch eines jeden Benutzerkontos seiner Angestellten loggen müsste. Natürlich ist das bisher nur Theorie und man muss erstmal erwischt werden, aber möglich ist es. Das mit der Haftung für den Anschlussinhaber ist einfach quatsch! Wenn ich jemandem mein Auto leihe und er fährt damit Amok, werde ich ja auch nicht verurteilt...
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04.02.2012 20:26 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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Studie nicht gelesen, News nicht verstanden. Grundtenor ist, dass es Anschlusssperren in Deutschland nicht geben wird.
Der Rest ist gelinde gesagt nutzloser Blödsinn.
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04.02.2012 21:59 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+1 | -2
 
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ja ja: gegen facebook motzen die politker nicht weil sie angst vor datenschutzverletzungen haben nein weil facebook ihnen nicht die daten gibt :D

oh man wo soll das noch hinführen.. die meisten politiker nutzen das inet nicht aber wollen es kontrollieren.. das kann doch nur schief gehen

na ja noch ein paar jahre dann.. die usa ist weltpolizei alle die störren werden weggeboomt (iran, china und co) und wehe man sagt etwas na dann ist aber die kacke am dampfen

mein vorschlag übrigens: jeder, der sich erdreistet als politker etwas zu sagen zu einem thema von dem er keine ahnung hat oder der sponsored by irgendeiner firma ist auf harz4 setzen und alle sonderkonditionen entziehen

mal im ernst von demokratie kann man doch echt nicht mehr sprechen.. wir wählen zwar irgendjemanden aber scheisse bauen sie alle

@shadow das ist nicht ganz richtig, hol dir mal genauere infos ein es wird getüfelt ein netter herr in berlin meinte sogar, man sollte sich dann eben für die usa öffnen.. solche gedanken sind verdammt gefährlich
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04.02.2012 22:32 Uhr von Slaydom
 
+1 | -1
 
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three strike model: bringt mit Proxys garnichts...
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04.02.2012 23:37 Uhr von Lenzilein009
 
+3 | -1
 
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Wie blöd die sind...
Das ist das so ziemlichst asozialste und unfairste Gesetz der Welt.
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05.02.2012 01:30 Uhr von GroundHound
 
+4 | -2
 
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Immer und immer wieder: Die Lobbyisten der Musikindustrie versuchen es immer und immer wieder, ihr Three-Strikes-Gesetz durchzubringen. So lange bis es ihnen endlich gelingt.
Letztendlich werden unsere Politiker tun, was die Musikundustrie will.
Die RAF wird wieder recht behalten: Unsere Regierung ist nur ein Handlanger der Industrie.
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05.02.2012 10:48 Uhr von HansiHansenHans