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04.02.12 14:24 Uhr
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Kommt "Three-Strikes-Modell" nach Deutschland?

Nachdem das Urheberrecht jahrelang größtenteils unangetastet blieb, überlegt die derzeitige Regierung eine Neufassung, welche entsprechende Verwarnungen für Urheberrechtsverstöße vorsieht. Ähnlich dem "Three-Strikes-Modell", wie es bereits in Frankreich zum Einsatz kam.

Dafür hat das Bundeswirtschaftsministerium nun eine konkrete Studie vorgelegt, die bei verursachten Verstößen vorsieht, den Nutzer entsprechend zu verwarnen, welches unter zur Zuhilfenahme der Internet Provider geschehen soll. Erstellt wurde die Studie von einer Forschungsstelle der FH-Köln.

Die Studie hat nicht nur die rechtliche Machbarkeit überprüft, sondern auch die technische und kommt zu dem Schluss, dass die Rechtsverletzung einer bestimmten IP-Adresse nachzuweisen sei. Allerdings nimmt der Gegenwind zu, weil so etwas als datenschutzrechtlich sehr bedenklich angesehen wird.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   High Tech / Computerkriminalität
Schlagworte: Deutschland, Modell, Three Strikes
Quelle: www.sueddeutsche.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2012 14:28 Uhr von Perisecor
Ein Three-Strikes-Modell bei Straftaten wäre deutlich besser und sinnvoller.
Kommentar ansehen Seit ihr irre?   
 
+27 | -16
 
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04.02.2012 14:45 Uhr von Jesus_From_Hell
Mit einem Three-Strikes-Gesetz würde man für 3x Apfel klauen 10 Jahre in den Knast wandern. Kann man ja direkt KZs errichten.

Werdet ihr irgendwie jeden Tag von irgendwem zusammengeschlagen oder was ist euer Problem?
Kommentar ansehen -.,   
 
+40 | -2
 
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04.02.2012 15:10 Uhr von blumenpeter
Nachdem erkannt wird, dass die Bevölkerung evtl. gegen ACTA protestieren wird, versucht man -so schnell wie möglich- die einzelnen Module des Vertrags als "eigene" Gesetze zu verkaufen.

Sie versuchen immer wieder das Volk zu verarschen - und es klappt :/
Kommentar ansehen Ich bin für das Three Strikes Modell   
 
+23 | -1
 
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04.02.2012 16:09 Uhr von WinnieW
und zwar für Politiker und Abgeordnete!
Dreimal was zu Schulden kommen lassen dann weg vom Job, und zwar ohne Pension!
Kommentar ansehen Wirtschaftsdiktatur   
 
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04.02.2012 16:44 Uhr von Airnu
Punkt!
Kommentar ansehen Ja oder ein Three-Strikes-Modell   
 
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04.02.2012 16:54 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
für die Presse.
Bei drei verstößen darf nicht mehr publiziert werden.
Super. Daumen hoch!
Kommentar ansehen @Kuh   
 
+10 | -2
 
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04.02.2012 17:06 Uhr von Halma
Wenn bei 3 Verstößen gegen den Pressekodex nicht mehr publiziert werden dürfte wäre Springer innerhalb von 10 Sekunden pleite. Das geht doch nicht, was sollen denn die BILD Leser sonst auf dem Klo machen während der Arbeitszeit?

Ich bin kein Freund von so etwas. Alleine schon dass dieses IP-Tracking nicht wirklich funktioniert, die Verwerter wollten man einen Netzwerkdrucker in den USA verklagen wegen Filesharing. Man konnte aber dessen Unschuld beweisen.

Three Strikes ist der feuchte Traum der Rechteverwerter, da es inzwischen aus ACTA geflogen ist versucht man es anscheinend so durch zu ziehen.
Kommentar ansehen Interessante Gedankengänge...   
 
+7 | -1
 
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04.02.2012 17:24 Uhr von Botlike
Richtig interessant wird es doch erst, wenn in einer großen Firma mit 500+ Mitarbeitern 3 mal irgendwas runtergeladen wird. Dann darf die ganze Firma nicht mehr ins Internet (Anschlussinhaber haftet), weil es wahrscheinlich eh nicht zu dem Verursacher zurückzuverfolgen ist. Ich weiß nicht, was die bisher alles loggen, aber es wäre doch datenschutztechnisch wirklich sehr bedenklich, wenn der Arbeitgeber jeden Webseitenbesuch eines jeden Benutzerkontos seiner Angestellten loggen müsste. Natürlich ist das bisher nur Theorie und man muss erstmal erwischt werden, aber möglich ist es. Das mit der Haftung für den Anschlussinhaber ist einfach quatsch! Wenn ich jemandem mein Auto leihe und er fährt damit Amok, werde ich ja auch nicht verurteilt...
Kommentar ansehen Studie nicht gelesen, News nicht verstanden.   
 
+1 | -2
 
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04.02.2012 20:26 Uhr von shadow#
Grundtenor ist, dass es Anschlusssperren in Deutschland nicht geben wird.
Der Rest ist gelinde gesagt nutzloser Blödsinn.
Kommentar ansehen ja ja   
 
+1 | -2
 
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04.02.2012 21:59 Uhr von schwarzerSchlumpf
gegen facebook motzen die politker nicht weil sie angst vor datenschutzverletzungen haben nein weil facebook ihnen nicht die daten gibt :D

oh man wo soll das noch hinführen.. die meisten politiker nutzen das inet nicht aber wollen es kontrollieren.. das kann doch nur schief gehen

na ja noch ein paar jahre dann.. die usa ist weltpolizei alle die störren werden weggeboomt (iran, china und co) und wehe man sagt etwas na dann ist aber die kacke am dampfen

mein vorschlag übrigens: jeder, der sich erdreistet als politker etwas zu sagen zu einem thema von dem er keine ahnung hat oder der sponsored by irgendeiner firma ist auf harz4 setzen und alle sonderkonditionen entziehen

mal im ernst von demokratie kann man doch echt nicht mehr sprechen.. wir wählen zwar irgendjemanden aber scheisse bauen sie alle

@shadow das ist nicht ganz richtig, hol dir mal genauere infos ein es wird getüfelt ein netter herr in berlin meinte sogar, man sollte sich dann eben für die usa öffnen.. solche gedanken sind verdammt gefährlich
Kommentar ansehen three strike model   
 
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04.02.2012 22:32 Uhr von Slaydom
bringt mit Proxys garnichts...
Kommentar ansehen .   
 
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04.02.2012 23:37 Uhr von Lenzilein009
Wie blöd die sind...
Das ist das so ziemlichst asozialste und unfairste Gesetz der Welt.
Kommentar ansehen Immer und immer wieder   
 
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05.02.2012 01:30 Uhr von GroundHound
Die Lobbyisten der Musikindustrie versuchen es immer und immer wieder, ihr Three-Strikes-Gesetz durchzubringen. So lange bis es ihnen endlich gelingt.
Letztendlich werden unsere Politiker tun, was die Musikundustrie will.
Die RAF wird wieder recht behalten: Unsere Regierung ist nur ein Handlanger der Industrie.
Kommentar ansehen   
 
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05.02.2012 10:48 Uhr von HansiHansenHans
in frankreich ist das doch so, dass man nach 3 mal den internetanschluss gesperrt bekommt und danach auch keinen neuen mehr bekommt.

ah ich verstehe habe ich kein internet kaufe ich wieder cds???
und die provider freuen sich auch wenn zahlende kunden nach und nach internetverbot kriegen.
Kommentar ansehen ....   
 
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05.02.2012 11:33 Uhr von DerMaus
FH-Köln ihr miesen, arbeitet denen noch zu? Ihr wiedert mich an!
Kommentar ansehen und wie soll das bitte funktionieren?   
 
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05.02.2012 11:57 Uhr von Jimboooo
sofern man nicht in einer wg wohnt, is das doch nicht durchsetzbar.

wenn beispielsweise mein mitbewohner gethreestriked wurde, wir aber zusammen einen internetanschluss haben, können die den für mich ja wohl kaum sperren, weil der scheiße macht.

ziemlicher bullshit das ganze.
Kommentar ansehen jimboooo   
 
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05.02.2012 14:22 Uhr von schwarzerSchlumpf
äh na ja ist halt wie der rest.. nur halb gedacht .. da wird wahrscheinlich die telefondose verblomt und funkwellenstörer aufgestellt oder die wg wird um eine person vergrößert ;)

aber ist doch jetzt schon so mitbewohner zieht über deinen anschluss was per bittorrent und du bist der angearschte .. da kannst du denen noch zig tausend mal versuchen zu erklären, dass du das nicht warst interessiert keinen

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