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Kanada: Nach Razzia - Festnahme von 60 Männern wegen Kinderpornos

Eine groß angelegte Razzia hat in der Provinz Ontario zu vorläufigen Festnahmen von 60 Männern geführt. Das jeweilige Tatmotiv bei den insgesamt 213 Anklagen lautete "Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie". In 76 Wohnungen und Büroräumen wurden Durchsuchungen vorgenommen.

Erste Konsequenzen mussten die in polizeilichem Gewahrsam genommenen Personen mit der Veröffentlichung ihrer vollen Namen im Internet hinnehmen. Mit weiteren Festnahmen wird noch gerechnet, so ein Polizeisprecher aus der Nähe von Toronto.

Von den Festgenommenen wurden vorab Altersangaben aufgezeigt: Die Ältesten der Verdächtigen waren 69 Jahre, die jüngsten unter 16 Jahre alt. Einer sei ein Kindergärtner, ein anderer früher Lehrer an einer Volksschule gewesen. Eine spezielle Software war ausschlaggebend für ihr Aufspüren.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Festnahme, Kanada, Razzia, Kinderpornografie
Quelle: www.nachrichten.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2012 19:30 Uhr von Serverhorst32
 
+4 | -2
 
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Sehr grenzwertig Natürlich sollten Leuten die tatsächlich Kinder missbrauchen die volle Härte des Gesetzes spüren. Wenn allerdings unter 16 jährige sowas konsumieren sollte man sich fragen ob man dafür Strafen verhängt die ganze Leben zerstören.

Da dieser Dreck wohl ständig "getauscht" wird und nicht durch Geld bezahlt bzw. angetrieben wird haben die Täter in diesem Fall wohl nicht für reales Leid an Kindern gesorgt, auch wenn es natürlich eine verwerfliche Straftat ist wenn man sowas besitzt.

Die frage ist jetzt wie man den "besitz" von illegalen Bildern sinnvoll bestrafen sollte...
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03.02.2012 20:22 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -0
 
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"Die frage ist jetzt wie man den "besitz" von illegalen Bildern sinnvoll bestrafen sollte... "

Normalerweise ist dies eine Moralverfehlung und somit nicht bestrafbar. Allerdings soll das Volk befriedigt werden in dem ihm gezeigt wird wie super man gegen Kinderpornografie vorgeht, wenn man schon nicht die Hersteller bekommt so will man wenigstens die Zuschauer bestrafen , sowas kommt immer gut beim Volk an.

Das damit keinem geholfen wird bekommt eh keiner mit. Man will es wahrscheinlich auch garnicht ansonsten hätte man nicht auch unechten KiPo gleich mit verboten (unter unechte KiPo versteht sich Mangas (und alles was so gezeichnet ist) und Filme wo die Darsteller 18+ sind aber aussehen wie 12).

So wie man momentan vorgeht wird man es nie schaffen diesen Sumpf trocken zu legen. Ist wie mit Drogen, man schnappt paar Dealer mit 100kilo aber die Leute kommen trotzdem an ihr Zeugs.
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03.02.2012 20:43 Uhr von Serverhorst32
 
+2 | -1
 
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@CoffeeMaker: "Normalerweise ist dies eine Moralverfehlung und somit nicht bestrafbar."

Solange kein Handel damit getrieben wird hast du damit Recht. Aber da wir in einem freien Land leben kann man eben auch Moralverfehlungen als Straftat werten und unter Strafe stellen. Genauso wie Homosexualiät bsp. eine Straftatbestand war bis in die 60er oder 70er Jahre.

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