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SPD: Arbeitslosengeld nach vier Monaten Arbeit

Bisher musste jeder, der Anspruch auf Arbeitslosengeld haben will, mindestens 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein und Beiträge einzahlen. Doch eine Reform der Grünen und der SPD, welche im Bundestag beraten werden soll, sieht eine drastische Verkürzung dieses Zeitraums vor.

Vor allen Dingen, weil immer mehr Arbeiter die notwendigen 12 Monate nicht nachweisen können und somit keinen Anspruch auf das Arbeitslosengeld erhalten. Deswegen fordert die SPD, dass man schon ab sechs Monaten Beitragszeiten, entsprechend drei Monate Arbeitslosengeld erhält.

Eine solche Reduzierung wurde bereits zu Zeiten der Schröder-Regierung beschlossen. Die neue Reform soll vor allen Dingen denjenigen zu Gute kommen, die befristete Arbeitsverhältnisse erhalten oder Künstlern, Journalisten und Wissenschaftlern, welche meist in Kurzarbeitsverhältnissen landen.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Arbeit, Hartz IV, Arbeitslosengeld
Quelle: www.morgenpost.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2012 18:59 Uhr von Ned_Flanders
 
+28 | -2
 
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Ein Tropfen auf den heißen Stein für alle, die über Zeitarbeitsfirmen ihre Brötchen verdienen müssen.
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03.02.2012 19:53 Uhr von Rheinnachrichten
 
+16 | -1
 
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Eine: nicht ganz Ernst gemeinte Prognose der kommenden drei Jahre Sozialgesetzgebung:

Juli 2012: Bundeswirtschaftsminister Rösler kommt in die Pubertät
Oktober 2012: Wirtschafts- und Außenminister haben jetzt das exakt gleiche Hautbild.
November 2012: Koalitionskrise - Merkel löst das Parlament auf (in heißem Wasser mit einer Prise Meeressalz)
Dezember 2012: Die Neuregelung greift / Rot-Grün erreichen historische Spitzenwerte
Februar 2013: Der Rhein friert zu. SPD und Grüne holen die absolute Mehrheit. Kraft wird Kanzlerin, Kühnast Vize (Jeder Chef braucht einen bissigen Hund)
März 2013: Finanz-, Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsminister Kühnast beruft eine Elefantenrunde und nimmt zwei Kilo zu.
April, April 2013: Die Elefantenrunde fordert: Die Wirtschaft muss entlastet werden, Kühnast gibt nach. Die Reform der Reform der Reform wird für Sommer beschlossen. Die Daimler-Zentrale liegt nun in Dubai, die von BMW in Vaduz. In Köln ist Ford fort.
Mai 2013: Rösler und Westerwelle verlassen die Akne-Klinik und sehen wieder aus wie ein blumiger Babypopo
Juli 2013: Alle sind unzufrieden, weil das Geld nicht reicht. Krise in Deutschland, Fitch und Moodys stufen Deutschland herab. Rot-Grün fallen auf historische Tiefstwerte. Die Piraten erreichen 75 Prozent und fordern Neuwahlen. Arbetslosengeld 1, 2, 3 und 4 wird auf unteres Niveau angepasst. Der Bürgerkrieg fällt aus, weil alle RTL schauen.
September 2013: Der IWF verlangt harte Anpassungen der makroökonomischen Bedingungen - sonst gibt´s klein Geld mehr.
Oktober 2013: Westerwelle wird Vorsitzender der Piraten, Rösler General (trotz Gesicht wie Kinderpopo) - FDP und Piraten tauschen - unbemerkt von den Massenmedien - Mitglieder und Name aus.
November 2013: Kraft geht die Kraft aus und ins Frauenhaus, Künast und Claudia Roth liefern sich im Bundestag eine Rangelei. Cem Özdemir wird Daimler-Chef in der Türkei und verabschiedet sich aus der Politik.
Januar 2014: Der Rhein friert zu. Letzte Prognose: die Piraten erreichen immer noch 60 Prozent. Westerwelle ist nicht wiederzuerkennen.
Februar 2014: Karneval in Köln: Dem Rosenmontagszug geht der Sprit aus. Erst am Dienstag sind die letzten Mottofahrzeuge wieder nach Bergheim geschoben.
Neuwahlen: Westerwelle verzeichtet auf die Kanzlerschaft, wird lieber Außenminister. Die CDU erstarkt und wählt Merkel zu geduldeten Chefin (sie kann so schön moderieren. Rösler, inzwischen durch die harte Phase der Pubertät hindurch, will den "Sozialstaat" und führt den "Möllemann-Plan" ein. Gerechte Renten für alle
Die Linkspartei ist nun die einzige Opposition, Oskar Lafontaine ist Vorsitzende, Wagenknecht wird Chauffeurin und Ernst macht Witze. Weil SPD und Grüne an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert sind, gibt es nun nur noch drei Parteien. Die strahlenden FDP-Piraten, die zum Mehrheitsbeschaffer geschmolzene CDU und die Linkspartei.

Und es gibt eine gerechte Rente.

Frage: Wie nennt man das?
Antwort: Schweinezyklus!

Alaaf"
:-)

[ nachträglich editiert von Rheinnachrichten ]
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03.02.2012 21:08 Uhr von CrazyCatD
 
+7 | -0
 
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Es ist vor allem ganz toll wenn man 1500€ Brutto verdient hat und dann gerade mal auf knapp 640€ Anspruch hat und dann doch noch aufstocken muss um wenigstens den Hartz4 Regelsatz inkl. Miet und Heizkostenzuschuss zu bekommen.

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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03.02.2012 21:20 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -1
 
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Damit wären dann wohl auch sämtliche Förderungen der ARGE hinfällig, welche ja mindestens einen befristeten Vertrag von einem Jahr voraussetzen. Diese waren ja oft ein Grund für die Firmen überhaupt so lange Verträge zu machen...
Also irgendwie sehe ich das gewaltigen Schritt in genau die falsche Richtung, welches aber sicher genau so beabsichtigt ist.
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04.02.2012 00:43 Uhr von 1234321
 
+0 | -1
 
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ALG1 ist meistens noch weniger als ALG2: Also bringt das alles nichts.
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04.02.2012 01:08 Uhr von wahnsin
 
+0 | -5
 
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richtig cool: ist es erst wenn man für sein geld arbeitet und trotzdem nix über hat und keinen anspruch auf schmarotzer ausgleich hat

[ nachträglich editiert von wahnsin ]

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