Beate Uhse-Vorstand: "Ich glaube an die Unsterblichkeit des Pornos"
Vor 50 Jahren eröffnete in Flensburg der erster Sexshop von Beate Uhse. Inzwischen ist daraus ein international agierender Konzern geworden. In einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" sprach Uhse-Vorstand Serge van der Hooft über Gegenwart und Zukunft der Branche und seines Unternehmens.
Die Erotikbranche steckt seit einigen Jahren in der Krise. So müssen auch bekannte Markennamen wie Beate Uhse ständig Innovatives auf den Markt bringen. Jüngstes Produkt im Sortiment ist ein Vibrator für Paare. "Sechs Stufen, wasserfest, kabellose Fernbedienung", beschreibt van der Hooft.
Vor allem das Internet habe für massive Umsatzeinbrüche gesorgt. Vor zehn Jahren machten DVD und Videos noch 80 Prozent der Umsätze aus, heute nur noch ein Zehntel. Langfristig gebe es aber keinen Grund für Zweifel. "Erotik wird wie Essen und Trinken immer zum Leben gehören", so der Konzernchef.