Taucher will 1942 versenktes Schiff bergen - Liegen 71 Tonnen Platin darin?
Ein deutsches U-Boot hat 1942 die "Port Nicholson" vor der US-Küste versenkt. Der amerikanische Taucher Greg B. will das Wrack angeblich schon 2008 aufgespürt haben und ließ dann die Bergungsrechte klären. Ein US-Bundesrichter genehmigte dem Taucher nun die Bergung.
"Ich werde es kriegen, so oder so, sogar wenn ich das Schiff aus dem Wasser holen muss", so Greg B. Der Grund warum der Taucher die Bergung anstrebt, ist wohl vor allem die mögliche Ladung. In dem Wrack werden 71 Tonnen Platin vermutet, die heute 2,3 Milliarden Euro wert sind.
Das heute 80 Kilometer vor Cape Cod/Massachusetts liegende Schiff sei damals auf dem Weg nach New York gewesen. Das Platin stamme aus der Sowjetunion und sei eine Zahlung für Kriegsgüter an die USA. Auf Unterwasseraufnahmen sei eindeutig ein Platinbarren zu erkennen.