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2010 vererbten die Deutschen über 30 Milliarden Euro

Die deutsche Regierung kann sich über Zuwächse bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer freuen. 2010 nahm der Fiskus 4,6 Milliarden Euro damit ein. Die Deutschen vererbten eine Gesamtsumme von 30,6 Milliarden Euro, so die Zahlen des Statistischen Bundesamts Wiesbaden.

Weil die Freibeträge erhöht wurden, gab es zwar weniger steuerpflichtige Erbschaftsfälle. Doch es gibt offenbar wenige Fälle, wo derart viel vererbt wird, dass diese allein für den prozentualen Zuwachs sorgen. Nur 0,2 Prozent aller Erbberechtigten erben mehr als 250.000 Euro.

Wer zur engeren Familie zählt wie Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Enkel kann höhere Freibeträge in Anspruch nehmen. Andere Verwandte, aber auch Geschwister, Nichten und Neffen müssen mehr versteuern. Bei 78 Prozent der Erbschaftsfälle erben die Kinder von ihren Eltern.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Steuer, Milliarden, Erbe
Quelle: www.spiegel.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2012 14:22 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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Nicht nur der Euro sorgt für höhere Goldpreise. Auch die Erbensituation macht es möglich. Denn Wertpapierdepots, Immobilien, etc. lassen sich nicht unbemerkt steuerfrei weitergeben, ohne dass der Fiskus dank Zugriff auf Konteninfos das mitbekommt.

Gold und Bargeld dagegen sind mal schnell weitergereicht.
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03.02.2012 14:32 Uhr von ZzaiH
 
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naja: wenn eine steuerpflichtige erbschaft absehbar ist (krankheit oder hohes alter) kann man ja auch vorher eine schenkung machen...
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03.02.2012 16:50 Uhr von GTE
 
+1 | -0
 
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Nahezu Identisch schon: gemeint ist wohl eher, dass nur Schenkungen innerhalb von 10 Jahren angerechnet werden auf die Freibeträge. Fängt man also rechtzeitig an, können so größere Vermögen steuerfrei übertragen werden.

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