03.02.12 13:46 Uhr
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Rassismus in Deutschland keine deutsche Tugend: Verfassungsschützer warnen

Das Bundesamt für Verfassungsschutz berichtete jüngst auf einem Symposium in Berlin von einem immer stärker werdenden Rassismus in unserer Gesellschaft. Die Integrationsdebatten nehmen kein Ende, doch vergisst man ihre Schattenseiten: Der Import des türkischen Nationalismus boomt.

Türkischer Nationalismus ist keine neue Erfindung, doch die Darbietung schon: Lifestyle und Jugendkultur sind bestimmende und aktuell prägende Faktoren. Vor allem die Ülkücü-Bewegung versteht es, jugendliche türkische Migranten aus sozial schwachem Umfeld zu begeistern.

Mit Veranstaltungen und einem weit verzweigtem Netzwerk bietet sie jungen Leuten das, woran es ihnen scheinbar mangelt. Eine "politische Heimat" wird geschaffen und das Gefühl der eigenen Zusammenhörigkeit, durch die Ungleichwertigkeit anderer gestärkt. Präventionsprogramme in Schulen laufen an.


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WebReporter: mAdmin
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Türkei, Rassismus, Nationalismus
Quelle: www.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2012 13:46 Uhr von mAdmin
 
+24 | -3
 
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Warum schreibe ich diese News? Damit sich die Brut beider Lager auf ShortNews gegenseitig fertig macht? Definitiv nicht. Ich bin selbst plakativ und provokant und nehme gerne andere Kulturen auf die Schippe aber im tiefen Inneren ist es mir so egal, wo jemand herkommt, solange er mit guten Absichten kommt. Aktuell sehe ich einige meiner Freunde abdriften, zu genau diesen "grauen Wölfen". Kinder mit denen ich aufwuchs und ich spüre wirklich Trauer in mir. Fremdenfeindlichkeit ist keine Lösung!
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03.02.2012 14:03 Uhr von Rheinnachrichten
 
+10 | -3
 
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Wow: Kommentar des Tages!!!!
In Kreidetafeln gemeißelt, könnte es ein Gebot werden!

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen!
:-)
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03.02.2012 14:05 Uhr von sicness66
 
+8 | -5
 
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Alles scheinheilige Diskussionen: Immer wieder lese ich "seitdem [setze ein] bekannt geworden ist". Egal welcher Coleur. Dann wird hiermal ein Programm gestartet und da mal eine Rede gehalten. Aber im Grunde genommen passiert nicht wirklich etwas.

Rassismus, als Beispiel, bekommt man nicht aus den Köpfen, in dem man ein Seminar oder Workshop mit Ausländern anbietet oder zusätzliche Sprachkurse anbietet und sich dann wieder verpisst. Man muss die Denkhaltung aller Menschen verändern, im Kopf! Und das ist ein immerwährender Prozess und kein Wochenendausflug...

Dass türkische Nationalisten regen Zulauf finden, ist ja wohl dann keine Überraschung mehr.

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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03.02.2012 14:57 Uhr von Rechthaberei
 
+15 | -1
 
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Die türkische Ülkücu-Bewegung ist nach der NSDAP: die zweitbedeutendste rechtsextreme Bewegung die es in Deutschland seit 1933 jemals gegeben hat.

Sie hat laut Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen den Nachteil in Deutschland eine türkische Parallelgesellschaft durch die extreme Verherrlichung des Nationalismus zu vertiefen.

Im Verfassungsschutzbericht des Landes Baden-Württemberg von 2009 ist die selbsternannte Idealistenbewegung unter „sicherheitsgefährdende Bestrebungen von Ausländern“ sowie unter „Ausländerextremismus“ aufgeführt.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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03.02.2012 20:27 Uhr von silent_warior
 
+3 | -0
 
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wenn ich das schon lese: "Präventionsprogramme in Schulen laufen an. "

Das Problem ist wie bei deutschen rechtsextremen auch, die Arbeitslosigkeit und die fehlende Perspektive.

Wie ich schon tausend mal gesagt habe:
Wenn man die Lager der "Jungen Naturforscher" wieder in Betrieb nimmt kann man die Leute auf andere Ideen bringen und sie ermutigen sich weiter zu bilden.

Da diese "Lager" nicht mehr existieren bilden die Kinder/Jugendlichen sich bei anderen Gruppierungen weiter und ihr Weltbild ändert sich dann auch dementsprechend.
Toll dass sie diesen Leuten jetzt zuhören können ... die Politik macht es möglich.

Damals gab es alles mögliche, jede Woche konnte man zu so vielen Gruppen gehen wie man wollte und Zeit hatte.
Oft waren es Menschen die dort in ihrer Freizeit für sehr geringe Vergütung mit den Jugendlichen gearbeitet haben.

Diesen Menschen (normal arbeitende die das nach Feierabend machten oder auch Rentner) haben einen Ort bekommen an dem sie ihr Wissen weiter geben konnten.

Das Lager in dem die "Hütten" standen war auf staatlichem Grund und die Hütten (Bodenplatte aus Stein, Wände aus Holz) waren auch vom Staat errichten worden und lagen sehr günstig gelegen. (also nicht so sehr weit von der Schule entfernt)

Es gab verschiedene Gruppen wie Modellbauer, Elektronik, ... und man konnte auch nähen lernen oder sich bei den Aquarianern betätigen, es war kurz nach der Wende auch möglich im "Vereinshaus" Computerspiele zu spielen und man konnte sich dort aufhalten. Dabei war dort immer ein Erzieher der auf die Jugendlichen aufpassen konnte.

Hoffentlich wurde der Hort der Zusammenkunft, des gemeinsamen Dialogs und Unternehmungen nicht schon großflächig abgerissen.

Jetzt darf keiner vom Geld reden und dass das nicht geht da es viel Geld kostet!
In der DDR gab es sehr viele dieser Einrichtungen obwohl die DDR ganz bestimmt nicht reich war. Es wurde einfach nach Wegen gesucht aus dem wenigen viel zu machen.

Ich war unter anderem in der Elektronik-Gruppe, da mussten elektronische Komponenten aus alten Platinen gelötet werden damit wir unsere Schaltungen aufbauen konnten, aber es hat sich darüber keiner beschwert da wir jemanden hatten der sich um uns zwei mal in der Woche (nach der Schule) gekümmert hat.


Entschuldigt bitte, aber diese "Präventionsprogramme" werden dann wohl so ausgelegt sein dass jemand in die Schule kommt der die Kinder belehrt und das bringt es absolut nicht.

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