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Griechen liebäugeln mit eigenem Budget-Kommissar

Nach heftigen Protesten gegen einen Sparkommissar aus Brüssel wollen die Griechen nun offenbar einen eigenen Budget-Aufpasser berufen. Dieser soll, unabhängigen Medienberichten zufolge, mit harter Hand durchgreifen können.

Ganz oben auf der Sanktionsliste sollen sich demnach zeitnahe Rentenkürzungen sowie die Schließung staatlicher Betriebe wiederfinden. Des Weiteren ist angeblich die Erhöhung von Sozialabgaben, etwa für die Altersvorsorge, geplant.

Das griechische Finanzministerium lehnt eine Stellungsnahme bislang ab. Anwärter auf das Amt ist angeblich Generalsekretär Ilias Plasovitis, der ranghöchste Beamte im Finanzministerium. Ihm käme künftig die Pflicht zu, die Vertreter der Troika aus IWF, EU und EZB über Sparfortschritte zu informieren.


WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Kommissar, Budget, Sparmaßnahme, Troika, Griechenlandkrise
Quelle: www.faz.net

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02.02.2012 15:39 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Schon bald beginnt Runde drei des Katz- und Mausspiels. Pro Runde wechseln rund 130 Never-Come-Back--Milliarden aus den Händen der Steuerzahler an die Gläubiger-Banken Griechenlands. Noch zwei Runden - und der Kelch ruht komplett in den Händen vornehmlich der deutschen Steuerzahler. Die wiederum glauben offenbar nach wie vor mehrheitlich naiv an den propagierten Endsieg ihrer Kanzlerin. Geschichte wiederholt sich.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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