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Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) flog umsonst

Partymanager Manfred Schmidt hat laut "Stern" dem Ministerpräsidenten der Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, einen Flug bezahlt. Er wollte Beck unbedingt auf einer seiner Veranstaltungen sehen.

Vor drei Jahren flog Kurt Beck von Berlin nach Hamburg, sagte Vize-Regierungssprecher Christoph Gehring. Dieser Flug wurde von Herrn Schmidt bezahlt.

Kurt Beck hatte erst kürzlich dem Bundespräsidenten Christian Wulff den Rücktritt nahegelegt.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Flug, Ministerpräsident, Christian Wulff, Kurt Beck
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2012 15:40 Uhr von NoPq
 
+8 | -0
 
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Man sollte unsere politische Kaste mal einer Generalüberholung unterziehen. Unabhängig von Partei, Amt oder außerpolitischen Aktivitäten.

Ich befürchte aber, dass da nichts "gescheites" nachkommt, wenn man die jetzigen Witzfiguren austauschen würde.
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02.02.2012 16:34 Uhr von Zixxel
 
+7 | -3
 
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Nur mal so am Rande....
Flog er umsonst oder kostenlos?

Zum besseren Verständnis:
Meine Schulausbildung war kostenlos... ich hoffe deine nicht umsonst. :-)

Leider ist umsonst nicht gleich kostenlos...

Aber zum Thema:
Ich finde, man sollte mal alle Politiker unter Generalverdacht stellen und alles überprüfen.
Doktortitel, Flugvergünstigungen, Freundeskreis, Vetternwirtschaft... ach, einfach alles.
Ich bin mir sicher, dass da Sachen gigantischen Ausmaßes hervorgebracht werden...

LG

[ nachträglich editiert von Zixxel ]
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02.02.2012 16:37 Uhr von Delios
 
+4 | -2
 
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Ich verstehe nich: warum die solche Geschenke überhaupt annehmen.
Der "einfache" Abgeordnete in Landtag von Rheinland-Pfalz kriegt schon mehr wie 5.400 Euro...
Reich das denn noch nicht?
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02.02.2012 17:21 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+0 | -4
 
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Meine Meinung zum Thema: Wer eine Vergünstigung anbietet, erwartet etwas dafür. Die meisten Vergünstigungen (=Bestechungsversuch?) erhalten Journalisten. Die (sicherlich nicht laut ausgesprochene) Gegenleistung ist eine wohlwollende Berichterstattung.

Politiker werden STÄNDIG mit der Versuchung, Geschenke oder Vergünstigungen anzunehmen, konfrontiert. Die Konfrontation ist umso höher, je machtvoller ein Amt, eine Position ist - ganz gleich ob bei den Beamten oder in der freien Wirtschaft.

Die meisten Bestechungsversuchen in der freien Wirtschaft werden sicherlich Leute "aushalten" müssen, die im Einkauf tätig sind.

Klar erwarten wir von denen, die uns regieren, mehr Redlichkeit als von uns Ottonormalos. Machen wir uns doch nichts vor: Einen Flug anzunehmen ist Schnorrermentalität. Im Kleinen ist das aber beim Ottonormalo nicht wesentlich anders: Nimmt man den Blumenstraus oder die Schachtel Pralinen an? Sicherlich. Wie sieht`s mit der Flasche Whisky aus? Schon grenzwertig. Und schicken alle den Präsentkorb, der uns vor die Tür gestellt wird, zurück? Wie sieht`s aus, wenn Cheffe uns in den Puff einlädt?

Klar sollte einem der Anschein der Redlichkeit genausoviel Wert sein wie die Redlichkeit selbst. Aber wo ist die Grenze zu ziehen? Bei einem Bundespräsidenten sicherlich weiter unten (da höchstes Amt und Würdenträger usw.) als bei einem Ministerpräsidenten von Rheinl.Pfalz. Und man darf auch nicht vergessen: Es ist nicht die Fluggesellschaft (z.B. AirBerlin), die Beck eingeladen hat, sondern Manfred Schmidt. UND: Das Ganze ist 3 Jahre her. Also: Schön die Kirche im Dorf lassen.

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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02.02.2012 17:27 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -1
 
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@ Zixxel: "Nur mal so am Rande....
Flog er umsonst oder kostenlos?"

Das war auch meine Frag, war der Flug gratis oder vergebens? :)
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02.02.2012 17:46 Uhr von Python44
 
+2 | -1
 
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Es kommt immer auf das wann, wie und warum an ! Wenn der Schmidt aus eigenem geschäftlichen Interesse UNBEDINGT den Beck von Berlin nach Hamburg haben wollte, warum zum Teufel soll dann der Beck oder noch schlimmer der Steuerzahler für den Transport aufkommen ???

Wenn meine Firma meint, sie braucht mich unbedingt kurzfristig in Frankfurt zahl ich die Fahrkosten auch nicht selber, wär ja noch schöner ;o)

Was anderes ist es aber, wenn Politiker (und andere) auf PRIVATEN Urlaubsreisen irgendwelche Vergünstigungen einsacken !!!
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02.02.2012 21:20 Uhr von ARSCHBOMBE...
 
+1 | -2
 
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Wieder so ein ein [edit].

Als er dazu befragt wurde, sagte er im Hamburger Abendblatt:

„Wahrscheinlich wusste ich nicht mal, wer den Flug bezahlt hat.“

Wieviel Arroganz muß man sich von solchen Politikern noch gefallen lassen????
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03.02.2012 08:05 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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schlimm jetzt fehlt eigentlich nurnoch, daß Wulff und Merkel Becks Rücktritt und eine "lückenlose Aufklärung" fordern, oder?

Das ist jetzt natürlich eine blöde Situation für die Regierung- wie kann man dieses Wissen ausnutzen, ohne sich selbst zu wiedersprechen?
Eigentlich müßte Merkel dem Beck nun ihr "vollstes Vertrauen" aussprechen, nicht?

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