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Mitt Romney sorgt für Empörung: "Um die Armen mache ich mir keine Sorgen"

Der US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat bei den Vorwahlen einen glanzvollen Sieg im Bundesstaat Florida eingefahren, aber mit einem Satz seinen Erfolg wieder zunichte gemacht.

Auf "CNN" sagte der Multimillionär Romney den verheerenden Satz: "Um die Armen mache ich mir keine Sorgen." Zwar setzte er hinzu, dass es in Amerika ein Sicherheitsnetz gäbe, dass die Armen auffange, aber diese Botschaft wird nicht bleiben.

In Amerika ist die Empörung nun groß über den Reichen Romney. Ein User twitterte zusammenfassend die Stimmung so: "Romney hätte es noch verschlimmern können, indem er sich am Ende eine Zigarre mit einem 100-Dollar-Schein anzündet."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Empörung, Arme, Mitt Romney, Präsidentschaftskandidat
Quelle: www.sueddeutsche.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2012 13:08 Uhr von Kodiak82
 
+36 | -2
 
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Auf englisch: Wenn man das Original auf CNN sich hört, ist die Aussage:

"I´m not concerned about the very poor"

Ich würde eher sagen das war ein freudscher Versprecher, er macht sich keine Sorgen, es ist ihm scheiss egal.

Wenn er fast 400k Dollar als wenig für eine Gastrede bezeichnet, dann versteht man für wen dieses Subjekt ins Rennen geht.

Was mich ankotzt bei allen Nachrichten über den Wahlkampf in den USA.

Wieso hört man nichts von Ron Paul ???
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02.02.2012 13:50 Uhr von tenge
 
+15 | -2
 
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@kodiak82: ron paul?

wird totgeschwiegen in den US medien
passt den leuten ganz oben und in den medien nicht was er so sagt:

http://www.youtube.com/...
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02.02.2012 13:58 Uhr von SelltAnasazi
 
+6 | -16
 
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02.02.2012 15:13 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -0
 
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@SelltAnasazi: warum? wer ist das? was will er denn?
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02.02.2012 15:40 Uhr von Kodiak82
 
+17 | -2
 
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@Sellt: Was zählt ist dass RonPaul die FED auflösen möchte und alle Soldaten aus dem Ausland abziehen möchte.
Das würde die Welt endlich mal positiv verändern, alles andere kann nicht so schlimm sein um das aufzuwiegen.
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02.02.2012 15:43 Uhr von SelltAnasazi
 
+8 | -4
 
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@JesusSchmidt: Abschaffung einiger Zusatzartikel... was dazu führen würde das gewisse Lokale den Eintritt für Schwarze wieder verbieten dürften (er findet das jeder das Recht hat sein Lokal/Geschäft so zuführen wie er will) oder die abschaffung des disability acts aus ähnlichen Gründen. Er ist ein Befürworter des homeschoolings...
Er will alle Kontrollen von Essen und Medikamenten abschaffen (eben.. jeder soll machen dürfen was er will)
und noch einges mehr.

Am Anfang klingt es super wenn er davon spricht das sich der Staat nicht einmischen soll wenn homosexuele heiraten wollen.. wenn sich Amerika nicht überall einmischen soll auf der Welt... ABER er will eben erschreckend weit gehen mit seinem "nicht einmischen".
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02.02.2012 16:06 Uhr von SelltAnasazi
 
+7 | -3
 
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@Kodiak82: Leider eben doch.
Kein Medicare
Kein Sozialsystem
Kein Civil rights
Kein Disability Act
Kein Department of Education
Kein Department of Labor
Kein FDA
So gut wie keine Steuern mehr / abhängig vom Bundesstaat

Ron Pauls Amerika:
Jedes Unternehmen darf seinen Mitarbeitern soviel/sowenig zahlen wie sie wollen. Wenn du krank wirst musst du alles aus eigenen Taschen zahlen. Medikamente die du bekommst wurden nie wirklich getestet. Wenn du im falschen Bundesstaat lebst kanns sein das deine Kinder kaum oder nur Schrott in der Schule lernen. Jedes Lokal/Geschäft darf gewissen Minderheiten/Etnischen Gruppen den Zugang verweigern. Und weil es kaum noch Steuereinhamen gibt wohl mit der Zeit auch eine brökelnde Infrastruktur.

Ach und nicht zu vergessen... Staatlich verordnete Sicherheitsstandards kannst du auch gleich vergessen.
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02.02.2012 18:06 Uhr von Yoshi_87
 
+8 | -0
 
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Traurig ist nur das die meisten Menschen solche Sprüche bringen müssen damit die breite Masse merkt das es nur miese Schweine sind.
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02.02.2012 18:28 Uhr