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ADAC vergleicht Autoheizungen: In diesen Modellen frieren sie am längsten

Der ADAC hat jetzt die Heizungen verschiedener Modelle getestet und miteinander verglichen. Ergebnis: Fahrer von Dieselautos treffen die momentanen Minusgrade besonders hart.

Denn die jeweiligen Dieselvarianten brauchten teilweise erheblich länger um die vorgegebene Temperatur im Innenraum zu erreichen. Die vorgegebene Spanne war von Minus zehn Grad Außentemperatur auf 22 Grad im Innenraum zu heizen.

Absoluter Gewinner in diesem Vergleich war das E 500 Coupé von Mercedes. Es brauchte für die 22 Grad gerade einmal neun Minuten. Das andere Ende der Liste markiert der Seat Ibiza mit Dieselmotor. Er benötigte runde 30 Minuten um auf die geforderte Temperatur zu kommen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: ADAC, Kälte, Heizung, Dieselmotor
Quelle: www.bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2012 13:10 Uhr von SY_Euphoria
 
+23 | -1
 
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Ja natürlich: moderne Motoren sollen ja auch die im Kraftstoff enthaltene Energie in Bewegung umsetzen. Wärme ist in erster Linie nur ein unvermeidliches Abfallprodukt.
Ein Benzinmotor hat von Haus aus einen schlechteren Wirkungsgrad als ein Diesel, produziert also im direkten Vergleich mehr Wärme.

Grüssle

Euphoria

[ nachträglich editiert von SY_Euphoria ]
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02.02.2012 13:14 Uhr von CarlZeiss
 
+11 | -2
 
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Hmm: Ist doch eigentlich Gut wenn das Auto nicht so viel Abwärme produziert.dann Weiß man wenigstens dass es mehr oder weniger effizient ist
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02.02.2012 16:02 Uhr von scRs
 
+7 | -1
 
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wäre doch ein guter Werbeslogan: Kauft V8 und V12 Modelle, dann wird´s schneller warm :)
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02.02.2012 16:31 Uhr von eini1
 
+11 | -0
 
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@CarlZeiss: Jein. Ein kalter Motor läuft viel schlechter und schadstoffreicher als ein warmer Motor, deshalb meistens auch fetter und somit mit mehr Verbrauch.
Moderne Motoren werden deshalb sehr oft von der Elektronik möglichst schnell "warm gefahren". Bei sehr kalten Temperaturen haben moderne Benziner Leerlaufdrehzahlen bis 1200 U/min um den Kat auf Temperatur zu bringen, sonst wirds nichts mit Euro 5, und die meisten Diesel in den letzten 10 Jahren haben für den Winter elektrische Zusatzheizungen im kleinen Kühlkreislauf.

Wenn ein Auto ewig braucht bis es war ist muss das also noch lange nicht für Effizienz stehen sondern hängt eher an der Kaltlaufregelung (und deren Zusatzteilen), dem Thermostat, der Platzierung des Wärmetauschers, der Größe des kleinen Kühlkreislaufs und noch einigen Kleinigkeiten ab.
Über die Effizienz des Motors sagt eher die Größe des Kühlers etwas aus als die Heizleistung.

P.S. Wer das mal ausprobieren will sollte bei seinem V8-Ami mal den Thermostat ausbauen, da wird bei 0 Grad die halbe Stunde aus dem Test nicht reichen.

[ nachträglich editiert von eini1 ]
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02.02.2012 16:39 Uhr von scRs
 
+2 | -2
 
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@eini1 @CarlZeiss: Eini hat es erkannt. Daher wird zur Kühlung erst der kleinere Kühlkreislauf (Motorintern) geöffnet um eine Motorkühlung aufrechtzuerhalten. Ist dieser Kreislauf entsprechend warm gibt es ein entsprechenden Temperaturschalter (ältere Modelle oftmals Bimetall) der dann den großen Kreislauf und den damit einhergehenden Heizkreislauf öffnet.
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03.02.2012 07:16 Uhr von sockpuppet
 
+2 | -0
 
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naja ich habe keine probleme damit, einen diesel mit 3,5 litern verbrauch auf 100 km zu fahren und dafür 10 minuten länger zu frieren (wobei das ja sehr subjektiv ist).

trotzdem ein interessanter test/vergleich ... :)
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03.02.2012 10:42 Uhr von Radler1960
 
+2 | -0
 
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Zusatzheizung: Also mein Skoda Oktavia TDI BJ 2000 hat eine dreistufige elektrische Zusatzheizung im Kühlkreislauf serienmäßig.
Deshalb wirds nach wenigen Minuten schön warm.
Die Auswirkung auf den Spritverbrauch sind gering, da die Heizung nicht lange heizen muß.
Das andere Zeugs, also innerer und äußerer Kühlkreis, gesteuerter Lüfter etc. sind eh Stand der Technik.
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03.02.2012 17:03 Uhr von jonnyswiss2
 
+0 | -0
 
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@SY_Euphoria - zur allgemeinen Märchenstunde: Wenn Benzin einen schlechteren Wirkungsgrad wie Diesel hat, warum säuft mein 2-Liter Diesel denn gleichviel oder teils sogar mehr Sprit bei weniger Leistungsempfaltung einem 3-Liter Benziner gegenüber?

Ich vermute, dass das genau in die gleiche Märchenstunde gehört wie damals das mit dem Eisengehalt im Spinat....

Auf jeden Fall sehe ich bei keinem Diesel, dass er bei gleicher Leistungsentfaltung auch diese "versprochenen" 30% weniger an Kraftstoff verbraucht!
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06.02.2012 09:59 Uhr von Radler1960
 
+0 | -0
 
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@jonnyswiss2: Also ich hab vor meinen TDI mit 110PS einen Benziner mit 100PS gefahren, beides Oktavia....
Der Diesel braucht im Schnitt 6l/100km, der Benziner auf gleicher Strecke 8-9!
Man darf natürlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, dann passts auch!
Wenn ich einen 2lTDI an der Leistungsgrenze fahre, wo der 3l Benziner, mit auch mit Turbo wahrscheinlich, locker im Mittleren Bereich fährt, vielleicht sogar mit 6Gang-Schaltung, dann brauche ich mich bicht über Widersprüche wundern!
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06.02.2012 18:04 Uhr von jonnyswiss2
 
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Hmm. ich hatte einen Subaru 1800er, wo alle behaupteten, dass er um die 11 Liter rum saufen würde - bei mir waren es aber im Winter 7,5 und im Sommer 6,8 Liter - und das war weniger wie das gleiche Modell mit Diesel soff!

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