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Elektroauto-Studie: Aufpreise für Stromer werden sich halbieren

Aktuell kosten Elektroautos um die 10.000 Euro mehr als konventionelle Modelle, eine Studie sieht künftig aber deutlich weniger Mehrkosten für die Verbraucher.

Laut Studie würden sich die Mehrkosten von Elektroautos halbieren, womit Stromer nur noch rund 5.000 Euro mehr kosten würden als konventionelle Modelle. Derzeit aber verrät die Studie auch, dass der Verbraucher maximal 1.500 Euro Aufpreis akzeptiert.

Ab 2023 soll laut Studie aber ein Umdenken stattfinden, weswegen das Elektroauto einen Boom erleben wird. Von geschätzten 115 Millionen gebauten Autos werden Elektro- und Hybridmodelle bis zu 40 Prozent Anteil haben.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Studie, Elektroauto, Stromer
Quelle: www.green-motors.de

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01.02.2012 16:31 Uhr von DP79
 
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So ganz vertrau ich der Studie nicht, 40 Prozent Anteil in elf Jahren klingt bei aktueller Lage schon recht hochgestochen. Aber wer weiß, was 2023 ist, abwarten und Tee trinken...
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01.02.2012 17:14 Uhr von masteroftheuniverse
 
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mal abgesehen vom preis ist doch noch gar nicht klar wie der erhöhte strombedarf gedeckt werden soll..

wenn dann zb neue kohlekraftwerke gebaut werden um den bedarf zu decken, wird das thema "umweltschutz durch elektromobilität" doch ad absurdum geführt.

bis heute gibt es dafür soweit ich weiß kein vernünftiges konzept.

also ist die forderung der politik nach 1 million e-autos mal wieder blanker populismus..
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01.02.2012 18:01 Uhr von das kleine krokodil
 
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@masteroftheuniverse: Naja ist halt unsere Bundesregierung einerseits gibt es das Ziel 1 Million Elektro Autos bis 2020 auf die Straße zu bringen http://www.focus.de/... andererseits soll der Stromverbrauch 2020 um 10% im vergleich zum Jahr 2008 gesenkt werden http://www.bundestag.de/... Also wie da beides Gleichzeitig möglich sein soll kann ich momentan überhaupt nicht sehen, aber vieleicht bin ich auch einfach nur Kurzssichtig.
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01.02.2012 20:03 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Ich lehne mich mal mit folgender These ganz weit aus dem Fenster: In 11 Jahren, also 2023, wird es praktisch keine Benzin- oder Dieselbetriebenen Autos mehr geben. Es ist schon richtig, dass der durchschnittliche Verbraucher bereit ist, höchstens 1.500 € mehr für ein E-Auto auszugeben. Wird der Aufpreis 5.000 € kosten, werden es zunächst nur solvente Idealisten sein, die auf den Elekroantrieb umsteigen. Nicht unbedingt deshalb, weil es sich finanziell lohnt, sondern viel eher deshalb, weil diese solventen Idealisten dann erhobenen Mittelfingers an der Tankstelle vorbei fahren können.

Und woher kommt der Strom? (Man bedenke: Die Rede ist von Idealisten, die keinen Atomstrom oder Strom aus Kohlekratwerken akzeptieren würden.) Ganz einfach: Wenn man den Carport (oder die Garage) mit Photovoltaikzellen bestückt, reicht das, um das Auto (nach jetzigen Stand der Technik) ca. 100 Km / Tag anzutreiben. Das reicht, um (sofern der Arbeitsplatz in derselben Stadt ist, in der man wohnt) zur Arbeit und zurück zu fahren, die Einkäufe zu erledigen und die Kinder zum Reiten (nicht zum Fußball, denn die Rede ist von reichen Leuten) zu fahren.

Ist der Arbeitsplatz 90km entfernt (und das ist schon hoch gegriffen), reicht eine Aufladung, um bis dort hinzufahren. Der Arbeitgeber (der seinerseits Geld sparen will und reicher Ideaklist ist) hat überdachte Parkplätze, die ihrerseits auch mit Photovoltaikplatten ausgestettet sind. Somit kommt der Arbeitnehmer auch wieder nach Hause.

Und wie überträgt sich das dann von den reichen Idealisten auf den Ottonormalautofahrer? Na, weil der reiche Idealist irgendwann ein neueres, effizienteres, schöneres und schnelleres Auto haben will und das Alte loswerden muss.

Und wie lädt der Ottoormalautofahrer (der ja keinen Carport besitzt, sonder Laternenparkter ist) sein Auto auf? Das, was ich bisher geschildert habe, führt zu einer erhöhten Nachfrage nach effizienteren Photovoltaigplatten (man darf die Rechnung nicht ohne den technischen Fortschritt machen), die sich auf dem Dach des E-Autos montieren lassen.

Ihr mögt mich jetzt mit Minusen überhäufen - aber in 12 Jahren werdet ihr sagen, dass dieser Kerl doch Recht hatte.
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01.02.2012 20:34 Uhr von das kleine krokodil
 
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@Abdul_Tequilla: Insgesammt mag es zwar irgendwann so weit sein, aber der Zeitraum 11 Jahre ist zu kurz. Gerade bei Produkten wie Autos die auch eine Lange lebenserwartung haben.
Außerdem ist gerade die Akku Technick schon sehr weit ausgereizt denn dort gibt es ja schon Lange forschungen, vorallem im Laptop / Handy Bereich wurde schon massiv nach starken Akkus geforscht. Und gerade die Akkus sind auch ein grosses Problem der E-Autos und sind natürlich auch ein Problem beim Laden in einer Garage, denn der Wagen ist ja nicht immer zu Hause wenn die Sonne scheint (Entweder braucht man 2 Akkus fürs Auto und muss diese Ständig wechseln, was bei dem Akutellen Gewischt sicherlich Problematisch ist, der Akku vom Ampera wiegt 198kg, oder man muss die Energie zwischen Speichern in einem Akku, der dann dass E-Auto Lädt, wobei man dann aber schon Fragen darf, warum nicht einfach den Solar strom ins Öffentliche Netz einspeisen)

Und der Fortschritt bei Solarzellen ist auch nicht so gross, dass man Autos schon sehr bald Komplett selber über dass Dach laden kann.

Generell gibt es auch noch zu wenig Informationen über die Haltbarkeit von Akkus, was ja auch den Wiederverkaufswert massiv senken wird, wenn sie nicht lange halten sollten.

Generell würde ich beim Auto eher die Brennstoffzelle favorisieren (ist ja im Prinzip auch ein E-Auto nur Ohne Akku, der Strom wird dort ja aus Wasserstoff gewonnen).
Man kann Wasserstoff umweltfreundlich Mittels Elektrolyse gewinnen (Strom kann dabei sehr Gerne aus regenerativen Energien kommen),
Man kann dass Auto schnell Nachtanken (eines der grossen Probleme von E-Autos)
Es entsteht sogar auch Wärme bei der Stromgewinnung, reine E-Autos haben im Winter ja extrem Miese reichweiten (Energie verlust des Akkus und E-Heizung)
Der Grosse Nachteil ist Natürlich dass man ein Tankstellen netz aufbauen müsste. Und dass noch ein Paar Jahre ins Land gehen werden bis es Fahrzeuge in grössere Serien Produktion gibt

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