01.02.12 11:03 Uhr
 8.324
 

USA: Forscher entwickeln steuerbare Munition

Forscher in den USA haben eine neuartige Munition entwickelt, die einen großen Vorteil gegenüber üblicher Munition hat: Die Fähigkeit Kurven zu fliegen und das Ziel selbstständig zu suchen.

Das etwa zehn Zentimeter lange Geschoss besteht aus einem optischen Sensor, der mit einem Laserpunkt das Ziel markiert und erkennt, einem Acht-Bit Steuerelement, welches die Daten des Sensors verarbeitet und Flügeln, die von dem Steuerelement in die entsprechende Stellung gebracht werden.

Die neuartige Munition weißt eine wesentlich höhere Treffsicherheit auf als gewöhnliche Munition. Bei einem Test aus einem Kilometer Entfernung verfehlte die neue Munition um nur 20 Zentimeter. Herkömmliche Munition verfehlt das Ziel um gut neun Meter.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Meister89
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Forscher, Flug, Munition, Flugbahn
Quelle: www.golem.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Google: Schadsoftware auf Android-Geräten gefunden
BND will 150 Millionen Euro ausgeben, um Messenger wie WhatsApp zu entschlüsseln
Bei Netflix kann man nun auch Filme und Serien downloaden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.02.2012 11:03 Uhr von Meister89
 
+51 | -9
 
ANZEIGEN
Oh man was kommt als nächstes? Eine Funkverbindung zwischen den Kugeln damit alles auch schön ins selbe Ziel treffen bis der Gegner Tot ist? Oder Handgranaten die nur hochgehen wenn leben in der nähe ist und sonst zum besitze zurück rollen?

Da kann man nur noch mehr hoffen niemals an der Front stehen zu müssen.
Kommentar ansehen
01.02.2012 11:12 Uhr von Jolly.Roger
 
+26 | -23
 
ANZEIGEN
Cooool: "Bei einem Test aus einem Kilometer Entfernung verfehlte die neue Munition um nur 20 Zentimeter. Herkömmliche Munition verfehlt das Ziel um gut neun Meter. "

Die neue Munition schießt also nicht mehr so weit daneben...
Das mit dem Treffen kommt dann in Release 13.37
;-)
Kommentar ansehen
01.02.2012 11:29 Uhr von Jaecko
 
+27 | -0
 
ANZEIGEN
Die beiden Ideen: "Eine Funkverbindung zwischen den Kugeln damit alles auch schön ins selbe Ziel treffen bis der Gegner Tot ist? Oder Handgranaten die nur hochgehen wenn leben in der nähe ist und sonst zum besitze zurück rollen?"

Ersteres wurde quasi im "5. Element" gezeigt. Ein Schuss, der treffen muss, alle anderen Kugeln fliegen dann einfach hinterher. Wird nicht mehr lang dauern bis dahin (auch wenn komplette 180°-Richtungswechsel vorerst kaum gehen dürften)

Zweiteres gibts so ähnlich schon. Einige Flugabwehrraketen (z.B. MIM-104 Patriot) haben Näherungssensoren drin. Fliegt die Rakete am Ziel vorbei, erkennt aber, dass es in direkter Nähe ist, geht sie trotzdem hoch um zumindest mit der Druckwelle noch was auszurichten.

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
Kommentar ansehen
01.02.2012 11:40 Uhr von masteroftheuniverse
 
+12 | -11
 
ANZEIGEN
soll uns das vermitteln dass krieg jetzt human wird oder was?
siehe "intelligente bombe" usw
Kommentar ansehen
01.02.2012 11:49 Uhr von Aratie
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
BastB: Denke auch, dass dies eher Einsatz in Präzisionsgewehren als in Maschinenengewehren finden wird.
Allerdings wird dies wirklich ganz neue Möglichkeiten aufwerfen
Für beide Seiten...
Kommentar ansehen
01.02.2012 11:57 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
Das ist Tünnüff. Das Ding korregiert nur Zielfehler und äußerliche Einflüße, das so ganz große Kurven geflogen werden bezweifle ich (kein Raketenantrieb). Ein guter Schütze trifft auch auf 1km Entfernung mit den herkömmlichen Waffen (1km ist noch keine Entfernung)

Dieses Projektil scheint wohl eher für Entfernungen weit über 1km und dann aber nicht für den herkömmlichen Bodenkampf sondern eher in Richtung Attentätermunition.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
Kommentar ansehen
01.02.2012 11:57 Uhr von gugge01
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
Ja aber ihr braucht euch nichts einzubilden. Diese Projektile werden nicht zum robusten scheuchen von Stoppelhopsern verschwendet werden.

Nein der Hintergrund ist eher das zur sicheren Abwehr eines Flugkörpers auch heute noch ca. 100..150 Schuss .50B Munition benötigt wird.

Das ist für autonome Waffenstationen (Roboter) die meist nur so um die 500 Schuss einlagern können sehr nachteilig den da ist nach 3 Salven Schluss.

Denn die KI hat immer den Ergeiz bis zur totalen Varborisierung zu Demokratieseren. Wen die Treffer Quote erhöht werden kann dann spart das Logistikkapazität.

Aber ein simpler Rauchkörper mit hoher Lichtstreugung schaft dann wieder den Ausgleich!
Kommentar ansehen
01.02.2012 12:00 Uhr von SirGarnet
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
2ter Absatz Die Munition fliegt auf den Laserpunkt zu, sie macht ihn nicht und folgt dann. Sonst bräuchte man keinen Laserpunkt, wenn die Munition eh schon weis wo sie hin soll...

und das noch dazu:
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von SirGarnet ]
Kommentar ansehen
01.02.2012 12:09 Uhr von SilentPain
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
Suuuper!!! jetzt können wir uns gegenseitig noch besser töten !!!
...
^^
Kommentar ansehen
01.02.2012 12:25 Uhr von CrazyCatD
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Erinnert mich an diese Multifunktionswaffen aus dem 5. Element, die hatten doch auch intelligente Munition die ihr Ziel von selber findet.
Kommentar ansehen
01.02.2012 12:26 Uhr von brainbug1983
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
@Meister89: Also wenn die Handgranate nur bei Leben in der nähe hochgeht und ansonsten zum besitzer zurückrollt will ich son Ding aber lieber nicht werfen, denn in der Regel sollte mich die Granate dann auch als Lebewesen erkennen, was nicht sonderlich angenehm enden dürfte ;)
Kommentar ansehen
01.02.2012 12:27 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
Hmmm, aber das gibst doch schon. Lasergesteuerte Bomben gibt es schon und wurde erfolgreich im Irak Krieg eingesetzt - ein "Markierer" (Flugzeug oder Person am Boden) markiert das Ziel mit einem Punkt und die fallende Bombe steuert sich ziemlich genau dort hin.

Weiterhin gibt es doch auch schon lange Kameragesteuerte Raketen wie z.B. die AGM-65 Maverick. Die hat in der Nase eine Kamera und man kann regelrecht sehen, wie die Rakete z.B. durch ein Fenster fliegt und explodiert.

Das neue hieran ist aber wohl (zumindest wenn ich mir das Bild ansehe), daß diese Waffen sehr viel kleiner sind als die älteren Raketen/Bomben.
Kommentar ansehen
01.02.2012 12:33 Uhr von jackblackstone
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
erinnert mich an die xm25 von hk: bei der kostet jeder schuss 1000$ und jede waffe fast 700.000$
XD

http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von jackblackstone ]
Kommentar ansehen
01.02.2012 12:41 Uhr von architeutes
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Wie Du und BastB schon sagtet die Munition wird so kostspielig
sein , das nur Spezial/Polizei oder Spezial/Einsatztruppen
damit ausgerüstet werden , und wohl auch nicht so reichlich.
Für den offenen Feldeinsatz viel zu teuer.
Kommentar ansehen
01.02.2012 12:51 Uhr von daaark9
 
+10 | -4
 
ANZEIGEN
beeindruckend: wenn man nur einen bruchteil der energie der erfindungskunst dafür einsetzen würde um menschliche probleme zu lösen statt auf die elimination eines menschen, dann würde die welt anders aussehen.
ich bin ganz stolz auf die amerikaner, kriegen einen keks von mir.
Kommentar ansehen
01.02.2012 12:59 Uhr von Omega-Red
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Hehe und der Iran lenkt das Zeug dann wieder um. So wie bereits die Hightech Dronen der US of A.
Kommentar ansehen
01.02.2012 13:20 Uhr von freaked
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Sehr sinnvolle Erfindung! Denn es gibt ja noch nicht genug Waffen mit denen man Menschen töten oder verletzen kann...

Ich hege schon fast Verachtung für Menschen, die intelligent sind und ihre Energie in die Entwicklung von Dingen setzen, die nur dafür gemacht Tod, Zerstörung und Krieg zu bringen. Können wir diesen Mist nicht endlich mal überwinden!
Kommentar ansehen
01.02.2012 13:42 Uhr von EvilMoe523
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Ich finde es eigentlich schon erschreckend, dass der Mensch Begriffe wie "Friendly Fire" oder "Smart Bombs" in den Mund nehmen kann ohne schlechtes Gewissen...

... genauso schlimm finde ich es, wie man sich immer mehr Gedanken macht über das noch effizientere und einfachere Töten eines Menschen.

Klar... auch im Krieg gibt es und gab es seit der Zeit, in der mit Äxten und Schwertern gekämpft wurde, immer weitere Innovationen aber irgendwie muss man das ja nicht noch an die große Glocke hängen und öffentlichen Stolz zeigen.
Kommentar ansehen
01.02.2012 15:17 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
EvilMoe: Bitte nicht so einseitig.

"Friendly Fire"

Kommt immer wieder vor, weil es immer noch Menschen sind, die gegeneinander kämpfen. Menschen haben keinen Absolutheitsanspruch, Menschen machen Fehler.
...und stell dir vor, die Möglichkeit des "Friendly Fires" hat auch was Gutes: Der Zweifel an der eigenen Handlung zwingt einen, seinen Waffeneinsatz und die Zielwahl noch genauer abzuschätzen und zu prüfen.

"Smart Bombs"

Meinst du nicht auch, das es viel besser ist, nur EINE Bombe zu werfen, um ein Ziel zu vernichten, statt einige Tonnen teppichförmig zu verteilen in der Hoffnung, das da der eine glückliche Treffer dazwischen ist? (...und bitte, sag jetzt nicht, es wäre besser, gar keine Bomben zu werfen, wenn wir schon über Konflikte sprechen, in denen es zwangsweise zum Waffeneinsatz kommt.)

"... genauso schlimm finde ich es, wie man sich immer mehr Gedanken macht über das noch effizientere und einfachere Töten eines Menschen."

Der verwerfliche Part sollte der sein, überhaupt zu töten. Nicht das "wie". Natürlich sollte, wenn es schon so weit kommt, die Effizienz im Vordergrund stehen, allein schon der Wortherkunft wegen - maximaler Nutzen bei minimalem Aufwand = Wirkungsgrad. Der Wirkungsgrad definiert sich auch über die Vermeidung eines Overkills. Es geht eben nicht darum, maximale Zerstörung anzurichten, sondern darum, ein Ziel zu zerstören - und eben NUR das Ziel.

"Klar... auch im Krieg gibt es und gab es seit der Zeit, in der mit Äxten und Schwertern gekämpft wurde (...)"

Es geht nicht um Stolz, auch nicht darum, das wir uns von Äxten und Schwertern gelöst haben, sondern darum, das es gut ist, das wir eben keine wirklich monströs gigantischen Waffen mehr einsetzen. Der Erfolg liegt eben in der Vermeidung des Einsatzes von Teppichbombardements, artilleristischer Feuerwalze und grossangelegten Giftgasangriffen.

...nur um mal die andere Seite der Medaille zu beleuchten.
Kommentar ansehen
01.02.2012 15:28 Uhr von irykinguri
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
gut das wir: Quindezilliquingentilliniilimillion euro in so eine scheisse stecken während kontinente verhungern
Kommentar ansehen
01.02.2012 15:36 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@EvilMoe523: Es wäre ziemlich geil wenn alle Menschen Ringelpietz mit anfassen spielen würden, aber das wird nie passieren. Und dann ist es ganz praktisch in der Liste mit den besten Waffen ganz oben zu stehen.
Kommentar ansehen
01.02.2012 15:47 Uhr von fromdusktilldawn
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@Jaecko Einige Flugabwehrraketen (z.B. MIM-104 Patriot) haben Näherungssensoren drin

*gähn*
hatten die russen schon, naja ich will nicht sagen im 2`ten weltkrieg, aber ist schon lange teil einer boden-luft/luft-luft rakete

ideal für sniper die munition


[ nachträglich editiert von fromdusktilldawn ]
Kommentar ansehen
01.02.2012 16:39 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
fromdusktilldawn dann starten wir mal die Anti-Klugscheissrakete.

"hatten die russen schon, naja ich will nicht sagen im 2`ten weltkrieg, "

Er hat auch nicht ausgeschlossen, das die Russen auch mal sowas haben würden - oder, das es mehr als nur die Patriot geben würde. Es war nur ein Beispiel.
...aber: Hatten die Russen nicht im 2.WK. Die haben brav wie die meisten anderen entweder mit Aufschlag- oder Distanzring-Zündern gespielt.

"ideal für sniper die munition"

Eigentlich ist diese Munition das genaue Gegenteil von "optimal".
a) 10cm Geschosslänge, Kaliber nicht unter 12.7mm bedeutet eine Treibladung, die weit über scharf-/heissgeladene 99er Hülsen hinausgeht. Hinzu kommt, das bei solch einem langen Geschoss notwendigerweise wegen der empfindlichen Innereien (...und der Geschosswirkung...) und der scharfen Ladung, die für die Reichweite, in der sich Steuerung lohnt, sich ein extrem hohes Gewicht einstellen wird. Folge: Noch grössere Ladung.
Weitere Folge: Es wird nicht mehr mit Standardwaffen wir dem M82, bei grösserem Kaliber dem NTW20 oder vergleichbaren Waffen zu verschiessen sein. Es muss ein grösseres Patronenlager wegen der grösseren Drücke, die beim Schuss auftreten her, ein schwereres Rohr, grössere Magazine, sprich: Die Waffe wird extrem unhandlich, selbst für 2-Mann-Trupps.

Bleibt die Montage auf Fahrzeugen, in kompensierten Lafetten. Aber das hat dann ja auch wieder nichts mit Sni... ach, komm, bitte... Scharfschützen zu tun. Die sollen ja nebenbei auch noch spähen, Ziele markieren und dabei möglichst lange unterwegs sein und unentdeckt bleiben. Siehe die aktuell ausgegebenen DMR und SR, etwa M40, M23, G22, MSG90 und so weiter. Kaum was über 6kg im Angebot. Sogar die "grossen" wie etwa CheyTacs´ Intervention (.408CT) oder Barrett Light .50 werden eher selten ausgegeben, ausser, der Auftrag erfordert es explizit.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
Kommentar ansehen
01.02.2012 17:17 Uhr von Nasa01
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Meine Meinung: behalte ich lieber für mich.
Ich muß in 3 Wochen in die Staaten, und weiß nicht wer alles meinen Kommentar liest.
Nicht dass es Probleme gibt.....
Kommentar ansehen
01.02.2012 21:56 Uhr von fromdusktilldawn
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ ElChefo: okok, ...ich gebe mich geschlagen, scheinst ja richtig ahnung von dem zeug zu haben, ..

Refresh |<-- <-   1-25/30   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?