USA: Forscher entwickeln Sensor, der über Musik mit Strom versorgt wird
Forscher der Purdue Universität haben einen Sensor entwickelt, der den Druck in einer durch ein Aneurysma geschädigten Ader oder in der Blase misst. Das Kuriose an diesem Sensor ist die Stromversorgung. Diese erfolgt nämlich über Musik.
Der etwa zwei Zentimeter große Sensor besteht aus einem Glasröhrchen, in dem ein Streifen aus dem piezoelektrischen Material Blei-Zirkonat-Titanat befestigt ist. Der Streifen gerät bei Schallwellen zwischen 200 und 500 Hz in Schwingung, wodurch Energie produziert wird, die dann ein Kondensator speichert.
Ist der Streifen gerade nicht in Schwingung, misst der Sensor den Druck. Da die nötigen Frequenzen in Musikstücken nur in bestimmten Passagen vorkommen, können so Messungen in unregelmäßigen Abständen vorgenommen werden. Laut Forschern ist Rap-Musik die geeignetste Musikform für ihre Entwicklung.