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Studie: ADAC wehrt sich gegen "Elektrolüge"

Mit der gerade erschienenen Studie des Freiburger Instituts zur mangelnden Klimabilanz von Elektroautos scheinen Kritiker bestätigt, der ADAC aber wehrt sich gegen eine sogenannte "Elektrolüge".

Der mangelnden Bilanz stimmt der Automobilclub zwar zu, sieht das Problem aber im fehlenden Ökostrom aus alternativen Energien - die der ADAC selbst schon seit längerem fordert.

Daher müssen künftig alternative Energien mehr Anteil am Energiemix ausmachen, nur mit Ökostrom ergeben Elektroautos schließlich Sinn. Nebenbei müsse nun zudem schnell die nötige Infrastruktur aufgebaut werden.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Studie, ADAC, Elektroauto, Lüge, alternative Energie
Quelle: www.green-hype.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2012 13:03 Uhr von DP79
 
+7 | -1
 
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Klar ist das E-Auto eine Idee, zumindest in der Stadt auf Kurzstrecken und eben mit Ökostrom. Die eine Million Stromer bis 2020, die Merkel und Co fordern, sehe ich persönlich allerdings nicht kommen...
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31.01.2012 13:37 Uhr von Jaegg
 
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ist doch klar: dass e-autos nur so toll sind, wie sie klingen, wenn der erforderliche strom auch wirklich nachhaltig produziert wurde!
solange es aber noch die starken lobbys gibt, wird es kein ERNSTES interesse durch politik/automobilindustrie/energiebranche an e-autos bzw akkus bzw deren weiterentwicklung geben. wäre ernstes interesse da, würden wir schon viiiiiel weiter sein. aber die bremse der entwicklung ist nunmal der großkapitalist. lieber 126423456 versch. ausführungen des selben produkts über jahrzehnte hinweg verkaufen, anstatt die schon längst fertig entwickelte innovation direkt auf den markt zu bringen. es wäre über die zeit betrachtet ja nur entgangener umsatz!
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31.01.2012 14:13 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+6 | -4
 
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E-Autos sind toll! E-Autos sind hervorragend, wenn es darum geht, CO2 einzusparen: Wenn man das Dach des Carports (der Garage) mit Solarplatten bestückt, kann man damit genügend Energie produzieren, um ein Mittelklasseauto mit E-Antrieb rund 100km voranzutreiben. Das gilt selbst für die dunkle Jahreszeit. Die tagsüber gewonnene Energie kann in Akkumulatoren gepuffert werden und nachts ans Auto abgegeben werden.

Ist der Arbeitsplatz in der (mittleren Groß-)Stadt, in der man wohnt, reicht das, um zur Arbeit - und zurück zu fahren, den Einkauf zu erledigen UND die Kinder zum Fußball zu fahren.
Ist der Arbeitsplatz 90km entfernt, reicht das, um bis zur Arbeit zu fahren, wo sich dann im Idealfall auch ein überdachter Parkplatz, dessen Dach mit Solarplatten bestückt ist, befindet, der das Auto mit genügend Energie für die Rückfahrt versorgt.
Ist die Stadt, die man am Wochenende zum Stadtbummel besucht, 90km entfernt, so sollte man einen P&R-Parkplatz aufzuchen, bei dem die Sonne das Auto für die Heimfahrt auflädt.

Das sind Ideen, die, wie ich finde, so dermaßen naheliegend sind, dass ich nicht nachvollziehen kann, wie wir technisch da stehen können, wo wir z.Zt. noch stehen.

Klar muss in die Ökobillanz eingerechnet werden, was an Energie für die Herstellung der Akkus bzw. der Solaranlagen aufgewendet wird. Aber: Diese Rechnung darf man wiederum auch nicht ohne den technischen Fortschritt machen.

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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31.01.2012 14:32 Uhr von uss_constellation
 
+9 | -3
 
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Der Carport: macht halt nur so viel Strom wie er auch Licht vom Himmel bekommt.
Aber in Deiner Traumwelt hat auch jeder Aermling nen eigenen Carport. Laternenparker gibts bei Dir natuerlich keine. Und jede Firma stellt auch gerne kostenlos Carports auf oder Oekostrom fuer ihre MItarbeiter zur Verfuegung. Das Ganze natuerlich umsonst.

Die Studie, die der ADAC kritisiert, hat vollkommen Recht. Einen Ausbau des Oekostroms befuerworte ich, aber es muss die Gesamtbilanz betrachtet werden und die ist bei einigen regenerativen Quellen nicht lupenrein. Man denke hier nur mal an die Stromwaesche in Oesterreich. Oekostrom aus Pumpspeicher-Wasserkraftwerken, is klar mit was die geladen werden...
Rein von der Gesamtbilanz her wuede es alleine schon reichen den Oekoanteil am Strom auszubauen. Ob ich damit heize, meinen PC betreibe oder mein Auto lade ist am Ende egal, verbraucht ist verbraucht. Und fuer den Verbrauch im Haushalt ist die Infrastruktur schon da. Fuer die Autos fehlt sie noch. Probleme der Elektroautos sind nach wie vor ungeloest. Hauptproblem: Speicher. Fahr mal mit nem Elektroauto mit Wohnwagen in den Urlaub. Hat jemand noch nen besseren Witz auf Lager?
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31.01.2012 15:32 Uhr von blz
 
+2 | -1
 
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@Abdul_T Gute Idee, aber derzeit einfach zu teuer. Solarpanels, Elektronik und Pufferspeicher koster verdammt viel Geld. Ich kann verstehen, dass derzeit die Menschen es sich nicht leisten können oder wollen.
Aber ich mach dir einen Vorschlag: Die Hardware ist frei verkäuflich, das passende Auto auch. Machs doch einfach!?

Wir brauchen alle kein Eauto und Kerzenlicht um was für die Umwelt zu tun. Energiesparende Lampen, Geräte und bedachter Umgang mit der Resource elektrische Energie könnten erheblich dazu beitragen, dass wir in absehbarer Zukunft unseren Verbrauch an Fossilen Brennstoffen minimieren.

[ nachträglich editiert von blz ]
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31.01.2012 15:57 Uhr von GroundHound
 
+2 | -1
 
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Jeder muss seinen Teil tun: Die Autoindustrie kann nur Elektrofahrzeuge bereit stellen. Das ist ihr Job.
Das Elektroauto kann nichts dafür, dass der meiste Strom zur Zeit noch aus nicht-regenerativen Energiequellen produziert wird.
Die Autohersteller gebe uns mit Elektroautos die MÖGLICHKEIT, der emissionsfreien Fortbewegung.

Der Ball liegt jetzt bei den Energieerzeugern.Dass die noch nicht emissionsfrei Strom erzeugen, kann man dem Elektroauto doch nichtzum Vorwurf machen.

@Der Carport: Es gibt für alles Lösungen. Gerade in einem Wohnwagen könnte eine zusätzliche Battterie untergebracht werden, die dann das Auto mitversorgt.
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31.01.2012 15:58 Uhr von hujiko-san
 
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@Abdul_Tequilla: Prinzipiell hast du mit deiner Betrachtung ja Recht.

Ich sehe aber neben dem Energiebedarf für die Herstellung der Panels und der Akkus auch noch ein Problem hinsichtlich der ökologischen Bedenklichkeit von Diesen. Leider sind wir momentan in der Ecke auch auf einige Werkstoffe angewiesen, die keineswegs reichlich zur Verfügung stehen, oder gar sinnvoll recycled werden könnten. Dem Grad der ökologischen Bedenklichkeit des entstehenden Abfalls begegnen wir vorerst lieber mit Schweigen.

Klar ist die Debatte sinnvoll, aber im Moment klingt das für mich noch irgendwo alles nach Problemverlagerung.

Zu diesem Zeitpunkt sieht es für mich eigentlich eher danach aus, dass der grenzenlose Individualverkehr in der jetzigen Form so nicht fortbestehen kann.
Aber an die Konsequenzen einer systematischen Konvertierung der zugrunde liegenden Strukturen möchte ich gar nicht denken.
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31.01.2012 18:51 Uhr von Slaydom
 
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Umweltgefährdent die E-Autos durch den Strom sein mögen, in Relation zu Fossilen Brennstoffen ist die E-Variante wesentlich besser für die Umwelt.
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31.01.2012 18:53 Uhr von ratzfatz78
 
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Jeder: hat es selber in der hand.
Wenn sich jemand für ein E auto entscheidet dann kann er sich auch einen geeigneten stromanbieter aussuchen.
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03.02.2012 20:04 Uhr von hujiko-san
 
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@Slaydom: Worauf gründet sich deine Aussage? Dazu will ich Quellen, die dafür stichkräftige Belege anführen, und nicht bewusst einzelne Teilaspekte der Technik ausbleden.

@ratzfatz
Es geht doch nicht nur um den Stromanbieter, und wie dieser sein Netz speist, sondern vor allem auch um die Bedenklichkeit der Technik an sich.

Ach, ich glaube, hier labbert man gegen Windmühlen an. "Aber das kam doch bei Galileo!"

Die aktuelle E-Auto-Debatte ist falsch verstandenes Umweltbewusstsein. So wie das bis jetzt angedacht ist, gewinnen wir damit keinen Blumentopf und schaffen uns nur neue Problemberge.
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03.02.2012 20:18 Uhr von ratzfatz78
 
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@hujiko-san: In dem Beitrag geht es um den Strom den man benutzt um das E Auto zu laden. Hierzu habe ich mich geäußert pasta.

Und Slaydom hat in meinen Augen recht selbst wenn die Umweltbilanz eines E autos schlechter sein sollte so wird (wenn Ökostrom getankt wird) sich das mit der zeit umkehren.
Den es werden keine Schadstoffe ausgestoßen bei der Fahrt und es entstehen bei der Produktion des treibstoffes KEINE weiteren Schadstoffe so wie es bei der Herstellung von diesel und Benzin ist.
Das muss Slaydom nicht beweißen das sagt schon der normale Meschenverstand !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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04.02.2012 08:47 Uhr von hujiko-san
 
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@ratzfatz78: Der vernunftbegabte Menschenverstand kann eben nicht zu so einer unreflektierten und generalisierten Aussage gelangen.

Bei Slaydom steht ganz schnöde, dass E-Autos wesentlich besser für die Umwelt seien. Da findet sich keine Relativierung, keine Präzisierung hinsichtlich eines Teilaspekts. Da wird versucht, mir eine pauschale Aussage als Wahrheit zu verkaufen, mit dem Zusatz "wesentlich" sogar noch den Anschein zu erwecken, dass wir über drastische Verbesserung redeten.
Wer so eine Ansicht in den Raum stellt, ist in der Belegpflicht, auch wenn das am üblichen Stammtisch vielleicht nicht Usus ist.

>>selbst wenn die Umweltbilanz eines E autos schlechter sein sollte so wird (wenn Ökostrom getankt wird) sich das mit der zeit umkehren.<<
Spielen wir jetzt "Finde den Widerspruch"? Du redest vielleicht von der "Klimabilanz", von welcher im Übrigen auch in der Quelle die Rede ist.

>>Den es werden keine Schadstoffe ausgestoßen bei der Fahrt und es entstehen bei der Produktion des treibstoffes KEINE weiteren Schadstoffe so wie es bei der Herstellung von diesel und Benzin ist.<< Das ist in dieser absoluten Form einfach falsch. Auch ohne Verbrennung emittiert so ein E-Auto bei Benutzung ökologisch bedenkliche Stoffe, wenn auch in weitaus geringerem Umfang.
Ökostrom hier, Ökostrom da... dann benenne doch bitte mal eine ökologisch unbedenkliche Variante ausreichend elektrische Energie generieren zu können, die auch in unseren Breitengraden funktioniert.
Eines vorweg: Solarpanels und Windräder fallen in ihrer gegenwärtigen Machart schon einmal raus. Kannst dich ja gern informieren, warum das so ist.

Die Ökobilanz, dummes Wort, eines E-Autos bestimmt sich eben nicht nur über seinen Stromverbrauch, und die Art wie dieser Strom gewonnen wird. Die Betrachtung auf diesen Teilaspekt beschränken zu wollen, zeugt von Naivität. Allein die Herstellung der Akkumulatoren ist ökologisch bedenklich, von giftigen Abfallprodukten begleitet, die unter die Kategorie Sondermüll fallen. Obendrein ist die Haltbarkeit von Selbigen gegenwärtig noch unter aller Würde, ein Austausch in regelmäßigen Intervallen vorprogrammiert und um die Wiederverwertbarkeit ist es insgesamt noch bedeutend schlechter bestellt, als uns lieb sein kann. Nur ein geringer Anteil des verwendeten Materials kann unter Einsatz enormer Energiemengen wiederaufbereitet werden. Und das ist jetzt nur ein Teilaspekt. Von den Standverlusten möchte ich gar nicht sprechen.

E-Autos entsprechend der momentan verfügbaren Konzepte sind nichts weiter als der Versuch, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Billige Augenwischerei, um auf Krampf am überkommenen Konzept des grenzenlosen, ungezügelten Individualverkehrs festhalten zu können. Ähnlich unsinnig wie der Gedankengang, CO2 unterirdisch deponieren zu wollen.

Der ADAC ist per definitionem eine parteiische Quelle, hat er doch ein erhebliches wirtschaftliches Interesse an der Aufrechterhaltung dieses Status´. Ohne automobilverstopfte Straßen gibt es auch keinen Bedarf für einen ADAC.
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04.02.2012 13:41 Uhr von ratzfatz78
 
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@hujiko-san: Ok nochmal zum anfang.

Hier hat sich jeder im internet schlau gemacht.( das unterstelle ich mal allen hier )
Und das ist die große Falle den der eine hat eine PRO E-Auto Seite und der andere eine CONTRA E-Auto Seite gefunden.
Und jetzt knallen beide hier aufeinander.


Du hast recht das die Batterie der große knackpunkt ist bei einem E Auto
Aber die Frage sollte nicht heißen ( worauf ich bei meinem letzten Beitrag raus wollte )
Ist ein E Auto besser als ein konventionelles Auto.
sondern
Ab wann ist ein E-Auto besser als ein konventionelles Auto.

Hier kommt es auf viele Faktoren an aber einer der wichtigsten ist halt der STROM der verwendet wird um das Auto zu tanken.

Ich stelle mal ein Link hier rein die hier sehr neutral an die sache rangegangen sind.
https://idw-online.de/...
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05.02.2012 19:13 Uhr von hujiko-san
 
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@ratzfatz78: Zum Anfang ist gut.

Meine Informationslage stützt sich tatsächlich nicht auf Internetrecherchen. Ich bin im Moment im universitären Dunstkreis beschäftigt, und das Thema wird allerorts gerade heiß diskutiert.

>>Aber die Frage sollte nicht heißen ( worauf ich bei meinem letzten Beitrag raus wollte )
Ist ein E Auto besser als ein konventionelles Auto.
sondern
Ab wann ist ein E-Auto besser als ein konventionelles Auto.<<
Wenn wir aber von einer derartigen Fragestellung und einer divergierenden Quellenlage ausgehen, dann wirst du jetzt sicher verstehen, warum Diskussionsbeteiligte in meinen Augen in der Belegpflicht für ihre jeweiligen Aussagen sind.

Ab wann ist nun ein E-Auto umweltverträglicher als ein Konventionelles ist für mich eine zu begrenzte Fragestellung. Viel eher sollte man wohl fragen, ab welchem Grad der Verbesserung der E-Antrieb dazu taugt, die mobilitätsbedingte Umweltschädigung insofern zu relativieren, dass diese nicht mehr maßgeblich dazu beiträgt, dass wir auf eine ökologische Katastrophe zusteuern, wie dies im Moment der Fall ist.
Meine Frage dazu ist ein schlichtes "Reicht das?". Problematisch wird das vor allem dann, wenn wir den prognostischen Anstieg der Automobildurchdringung in aktuellen Schwellenländern mit einbeziehen.
In der Studie, auf die sich der von dir verlinkte Artikel bezieht, ist die Rede von einer momentanen Entsprechung eines E-Autos (mit einem Li-Ionen-Akkumulator der nächsten Generation), mit einem 3 - 4l / 100 km verbrauchenden Auto die Rede. Klar lässt sich über einen veränderten Strommix noch etwas rausholen. Aber durch diese Veränderung entsteht wiederum eine neue Problemverlagerung. Durch die hiesig ansteigenden Energiepreise durch die Hinwendung zu ökologisch etwas verträglicheren Erzeugungsverfahren, kommt es zwangsläufig zu einem weiteren Anstieg des weltweiten Warenverkehrs. (Warum das so ist, kann leicht recherchiert werden, und ich bin jetzt für die Herleitung zu faul.)

Klar ist die Verfügbarkeit von Lithium im Moment noch kein absolut dringliches Problem, aber auch hier reden wir über einen Zeitraum mehrerer Jahrzehnte, bis der Rohstoff derart überteuert sein wird, dass Otto-Normal-Verbraucher ein darauf basierendes Produkt nicht ohne Weiteres bezahlen können wird.

Ökologischer Fußabdruck hin oder her: bei Li-Ionen-Akkus steht am Ende der Nutzungskette ein keineswegs vernachlässigbarer Anteil nicht recyclebarer Stoffe. Diese fallen in die Kategorie "Giftmüll", und bei deren Entsorgung sprechen wir momentan über ein Endlagerungsverfahren ähnlich der Einlagerung ausgedienter Brennstäbe. Kommt es an dieser Stelle zu "Vorfällen", sprechen wir wiederum über eine der knappsten Ressourcen, die unser zukünftiges Leben irgendwann limitieren wird: Wasser! Diese Endprodukte sind in der Lage Wasserreserven langfristig unbrauchbar zu machen.

Obendrein würde ein Umstieg zur Stabilisierung der Ölpreise führen, was keineswegs der Gebrauchseindämmung zuträglich wäre.

Ach naja, das Szenario ließe sich jetzt beliebig weiterspinnen. ;)
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06.02.2012 19:01 Uhr von ratzfatz78
 
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Naja: ich hab jetzt etwas in den Seiten rumgeklickert was das recycling von Li-Ionen-Akkus angeht.
Hier hab ich eigentlich nix genaues gefunden bis auf das das recycling noch in den Kinderschuhen steckt was recycelt oder nicht recycelt werden kann habe ich nicht gefunden bis auf.


"Lithium-Manganoxyd-Primärzellen können ebenfalls mit Hilfe der Vakuumdestillation wiederverwertet werden. Hierbei werden vor allem nickelhaltiges Eisen und Ferromangan gewonnen. Die wieder aufladbaren Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus werden metallurgisch aufbereitet, wobei vor allem Kobalt, Nickel und Kupfer gewonnen werden"


Da bitte ich dich um die oft diskutierte Belegpflicht ;-)
Ich will ja wissen wo du das her hast.

So ich komme ja eigentlich schon zum Fazit


Auch wenn die batterie eine ökologische Katastrophe darstellt hilft das nix da erst wenn ein Markt da ist wird an dieser stelle entwickelt und das wird es ja fieberhaft.

Was ich fantastisch (merkwürdig) finde ist das über die Batterien im Auto diskutiert wird aber was ist mit den anderen Li-Ionen-Akkus die z.b. im Laptob verbaut sind????
Oder
Was ist mit den Alten Batterien die sind auch nicht ohne ????

Das sagt keiner was. Aber das nur am rande
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06.02.2012 22:03 Uhr von hujiko-san
 
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Hmm: Guckst du zB. hier: http://ntl.bts.gov/...
Da wird zwar nur auf das Lithium und das Cobalt an sich eingegangen, aber sind ja nicht die einzigen Endprodukte und je nach Recyclingprozess entstehen auch wieder problematische Verbindungen.
Bezüglich der Wirkung von Li auf Böden gibt es momentan keine verlässlichen Aussagen. In den USA wird es gegenwärtig als Giftmüll behandelt. Bei E-Auto-Zellen soll das anders sein, was allerdings keinen technischen, sondern nur einen rechtlichen Hintergrund hat.

Und genau bei deinem Fazit ist eigentlich mein Einstiegspunkt. Der grenzenlose Individualverkehr ist das eigentliche Problem, und weiter oben sprach ich ja auch davon, dass wir beim momentanen Stand einfach von Problemverlagerung sprechen. Klar hast du natürlich Recht: Ist es einmal in Benutz, wird natürlich fleißig nachgebessert. Haben wir beim konventionellen Antrieb letztlich auch nicht anders gemacht.

Bleibt halt auch noch die Frage offen, inwiefern nur andere Teile der Welt in die entstandene Lücke preschen und den konventionellen Antrieb exzessiver nutzen. Unterm Strich wird durch die sich stabilisierenden Ölpreise nicht viel dabei rauskommen. Für jedes E-Auto hier, entsteht an anderer Stelle die Möglichkeit, dass sich jemand ein Konventionelles leisten kann. Und ich gebe dir darauf Brief und Siegel, dass wir auch noch den letzten Tropfen Erdöl auf die altbekannte Weise in die Pampa blasen.

>>Was ich fantastisch (merkwürdig) finde ist das über die Batterien im Auto diskutiert wird aber was ist mit den anderen Li-Ionen-Akkus die z.b. im Laptob verbaut sind????
Oder
Was ist mit den Alten Batterien die sind auch nicht ohne ????

Das sagt keiner was. Aber das nur am rande<<
Doch, ich sage da was. Ich nutze keinen Laptop, habe einen extrem sparsamen Desktop-Rechner (Schaltnetzteil und Mobilkomponenten) und besitze kein Handy. Und hey: Ich bin noch keine 30 Jahre alt und keineswegs in der Öko-Fraktion angesiedelt. ;) Das einzige Gerät, dass mir jetzt auf die Schnelle einfällt, was ich nutze und Batterien benötigt, ist eine einzelne Fernbedienung. Ach, meine Spiegelreflex noch.

Klar kann nicht jeder auf die Öffis umsatteln. Bei der gegenwärtigen Infrastruktur ist das natürlich auch mehr als unbequem. Das würde sich aber bei entsprechend steigendem Bedarf ändern würde. Wie du siehst, ist das aber die gleiche Logik wie bei den E-Autos: Wenn´s erst einmal da ist, müssen sie ja. ;)

Wir für unseren Teil haben uns vor einigen Jahren bewusst gegen eigene KFZs entschieden, und kommen mit Öffis, Carsharing, Fahrrad und ab und an einen Mietwagen bequem, stressfrei und günstig zu Rande. Klar sähe das in ländlichen Gebieten vorerst auch anders auch.

Mir gefällt einfach nicht, dass man im Moment probiert, E-Autos als praktikablen Ersatz zu propagieren, sich im Gegenzug aber um die Diskussion, ob sich überhaupt jeder noch ein eigenes Auto leisten können sollte, herumdrückt. Die Weltbevölkerung wächst kontinuierlich und die Problemberge verzeichnen analog dazu einen exponentiellen Anstieg. Nur allzu verständlich, dass jeder noch ein Stück vom Kuchen ab haben möchte, und so gern bereit ist auszblenden, dass hier mehrere Generationen konsequent weit über den Verhältnissen gelebt haben.

Aber hey: Einige Quellen unken ja auch, dass wir in Mitteleuropa schon irgendwann im Mittelalter den letzten Baum gefällt hätten, wäre uns die Pest nicht bei diesem Problem entgegengekommen.

Das ist bei weiten aber nicht die einzige Debatte, die sich in ähnlichen Bahnen bewegt. Anstatt die durch AKWs halbwegs kostengünstig verfügbare Energie für die Entwicklung brauchbarer Alternativen zu nutzen und diese zu forcieren, muss erst einmal der Ausstieg herbeigeführt werden. :D Just an dem Punkt, an dem Solarpanels langsam an Effizienz zu gewinnen scheinen, fällt die Förderung weg. Ach, die Liste ist endlos, und lässt sich eigentlich auf den Satz: "Da kümmern wir uns später drum!" herunterbrechen, was eigentlich meint: "Nach mir die Sintflut!"

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