Schweiz: Eritrea schickt Asylbewerber um Schutzgeld einzutreiben
Eritreer, die in der Schweiz leben, werden offenbar von Asylbewerbern dazu genötigt, zwei Prozent ihrer monatlichen Einkünfte als Schutzgeld abzugeben. Auch Sozialhilfeempfänger müssen zahlen. Dies behaupten in der Schweiz lebende Eritreer.
Beauftragt werden die Asylbewerber angeblich von Eritrea. Es wird damit gedroht, die dort lebenden Familienangehörigen zu enteignen oder ins Gefängnis zu sperren. Das Geld soll an die islamistische Al-Shababb-Miliz fließen.
Der eritreische Honorarkonsul Toni Locher behauptet indes, nur für Leistungen des Staates wie das Ausstellen von Urkunden würden Anteile am Monatseinkommen verlangt. Es kam kürzlich zu einer Massenschlägerei von regimetreuen Eritreern und Gegnern der Regierung.