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31.01.12 10:40 Uhr
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Megaupload: Daten werden einstweilen nicht gelöscht

Die Daten des kürzlich geschlossenen One-Click-Hosters Megaupload sollten laut Medienberichten am 2. Februar gelöscht werden. Nun ist eine Einigung erzielt worden.

Wie der Megaupload-Anwalt Ira Rothken über Twitter mitteilte, einigte man sich mit den Hostern der Server, Carpathia Hosting und der Cogent Communications Group, dass die Daten für weitere zwei Wochen nicht gelöscht werden sollen.

Von der Löschung der US-Server von Megaupload wären Daten von 50 Millionen Usern betroffen. Jedoch bleibt weiterhin unklar, ob die Kunden ihre Dateien, die bei dem Hoster gesichert wurden, jemals wieder downloaden können.


WebReporter: dwien
Rubrik:   High Tech / Internet
Schlagworte: Daten, Megaupload, Löschung, Hoster
Quelle: www.gutestun.org
Meinung des Autors zum Thema:
 
+5 | -5
 
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Wenn man Daten online sichert, sollte man immer ein Offline-Backup besitzen. Man weiß nie was mit dem Hoster zukünftig passiert. Auch Konkurs und technische Defekte können für Datenverluste sorgen.
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen @Autor   
 
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31.01.2012 10:44 Uhr von Lanyards
Schwachsinn. Wenn man wichtige Daten online sichert, möchte man diese auch wieder beziehen können und nicht einfach von FBI oder sonstigen Gruppen löschen lassen. Immerhin haben teilweise Leute dafür sogar Geld gezahlt.
Illegales löschen, legales oben halten, wenn sie dies von den Hostern wie Megaupload selbst fordern, dass sie dies immer unterscheiden und Illegales löschen, dann können sie das genauso machen.
Kommentar ansehen @Lanyards   
 
+6 | -1
 
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31.01.2012 10:51 Uhr von dwien
Da bin ich deiner Meinung, dass die (legalen) Daten online bleiben sollen. Ich will damit nur sagen, dass es nicht unbedingt sicher ist, wenn man Daten nur online speichert.

Selbst große und seriöse Anbieter wie "Amazon Web Services" hatten Ausfälle und Datenverluste. Dropbox speichert zum Beispiel seine Daten bei AWS. Also selbst wenn Behörden nicht eingreifen, kann es zu Datenverlust kommen. Deswegen ist es für wertvolle Dateien sinnvoll, wenn man diese auch offline speichert...
Kommentar ansehen @Lanyards   
 
+6 | -1
 
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31.01.2012 10:52 Uhr von BastB
Da hat der Autor nicht Unrecht. Kritische Daten sollte man immer auch offline sichern, denn im Ernstfall sind die Daten nun mal Weg, auch wenn es eigentlich nicht sein dürfte. Als kleiner User kann man kaum was dagegen unternehmen.
Kommentar ansehen Offline   
 
+1 | -4
 
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31.01.2012 11:03 Uhr von Lanyards
können Datenträger auch technische Defekte erleiden, sind nicht professionell gesichert usw.
Damit kann man doch nicht argumentieren.
Fakt ist, dass man gegen das Schicksal bzw. Pech nichts machen kann, das kommt nunmal vor, da kann keiner etwas dafür. Für mutwillige Löschung allerdings schon.
Warum sollte offline sicherer sein ? Denkt ihr die Festplatten von den Hostern existieren nur virtuell ? Meine Güte... Hardware = Hardware

[ nachträglich editiert von Lanyards ]
Kommentar ansehen @Lanyards   
 
+2 | -1
 
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31.01.2012 11:14 Uhr von BastB
Kritische Daten sollten immer mehrfach gesichert werden. Jedes Unternehmen tut dies. z.B. ein Online-Backup, auf das man schnell zugriff hat, und ein anderes Backup auf Band, welches in einem Save in einem anderen Gebäude liegt.
Kommentar ansehen Na ...... :)   
 
+2 | -0
 
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31.01.2012 11:46 Uhr von Götterspötter
Die werden natürlich erst gelöscht .... wenn sich CIA und FBI mit genug Pornos daraus eingedeckt haben :D

Das dauert ohne "Direktlink" nunmal seine Zeit :)
Kommentar ansehen @Lanyards   
 
+1 | -0
 
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31.01.2012 11:58 Uhr von dwien
Natürlich haben Online-Anbieter auch Festplatten. Es wäre jedoch nicht sonderlich klug, wenn man sich nur auf ein Online-Backup verlassen würde. Wenn der Anbieter Probleme hat (rechtliche, technische, finanzielle...) kann es leicht sein, dass die Daten weg sind.

Wenn ich meine Daten auf zwei verschiedenen Festplatten sichere und diese jeweils in einem örtlich getrennten Safe aufbewahre bin ich sicherer unterwegs.

"können Datenträger auch technische Defekte erleiden, sind nicht professionell gesichert usw.
Damit kann man doch nicht argumentieren."

Damit kann man eigentlich schon argumentieren. Amazon Web Services ist einer der größten Hoster (u.a. setzt Twitter, Foursquare, Dropbox, Springpad, Reddit und Quora auf Amazon). Amazon hatte schon Datenverluste (April 2011). Das hätte auch Dropbox betreffen können. Und Dropbox ist eines der beliebtesten und bekanntesten Cloud-Backup-Services. Kurz: Selbst bei den größten und bekanntesten Firmen passieren Ausfälle. Wenn man zusätzlich noch Offline-Backups hat ist es ganz einfach sicherer.
Kommentar ansehen wichtige/kritische daten   
 
+2 | -1
 
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31.01.2012 13:50 Uhr von Coryn
Ich les hier immer was von kritischen und wichtigen Daten. Ernsthaft Leute wenn die daten für euch so wichtig sind, aus welchem grund auch immer, legt man die nicht irgendwo auf nem oneclickhoster ab. Ordentliche Festplatte gekauft, verschlüsselt, backup drauf und dann in nen schließfach bei der bank

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