30.01.12 17:44 Uhr
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Portugal benötigt dringend 30 Milliarden Euro

Antonio Saraiva, Boss des portugiesischen Industrieverbandes, fordert eine kurzfristige Aufstockung und zeitliche Streckung der bestehenden Hilfen für Portugal um 30 Milliarden Euro. Im ersten Rettungspaket, rund 78 Milliarden Euro schwer, habe die Troika die Rettung der Staatsbetriebe nicht gebührend berücksichtigt.

Ein Schuldenschnitt für Portugal wird wohl unumgänglich sein. Einer Studie des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel zufolge übersteigen die portugiesischen Ausgaben das Staatsbudget um elf Prozent, Werte jenseits der fünf Prozent gelten langfristig als nicht finanzierbar.

David Bencek, einer der Autoren der Studie, äußerte sich gegenüber der britischen Zeitung "The Telegraph" zur Verkündigung des Haircuts. Sei dieser erst einmal in Griechenland beschlossen, werde sich die Troika Portugal zuwenden und feststellen, dass sich das Land in der gleichen Lage befinde wie Griechenland.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Milliarden, Portugal, Schuldenkrise, Troika
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2012 17:44 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+10 | -0
 
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Alleine das sich abzeichnende Zugeständnis Berlins, seine 22,4 Milliarden Euro umfassende Bareinlage in den EMS möglicherweise in einem Rutsch – statt gestreckt über fünf Jahre - zu überweisen, kostet laut Medienberichten die Bundesbürger – schon bei Zugrundelegung eines äußerst optimistischen Zinssatzes von 3,0% - über 1,4 Milliarden Euro zusätzlicher Aufwendungen von Zinsen zugunsten der Schuldenstaaten und Banken.
Nur mal als Erinnerung: An einem Bruchteil dieser zusätzlichen Zins-Summe ist – unter dem Getöse derselben Politiker - einst der Transrapid in Deutschland gescheitert...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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30.01.2012 17:56 Uhr von ChaosKatze
 
+9 | -1
 
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die 30 mrd kann ich auch gut brauchen... krieg ich auch nich... und nu?
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30.01.2012 18:05 Uhr von thatstheway
 
+8 | -0
 
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Gebt uns unsere DM wieder: war zwar auch nicht das Beste und entsprach nicht mehr ihren Nominalwert, aber der T€uro ist ja nicht mehr mal das Papier wert auf dem er gedruckt ist.
Schmeißt den Euro weg und jeder bekommt wieder seine alte Währung dann kann sich jeder Staat erholen und die EU kann es in ein paar Jahrzehnten nochmals mit der Einheitswährung versuchen.
Solange können die EU-Politiker in unbezahlten Urlaub gehen, denn die brauchen wir nicht dazu.
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30.01.2012 18:23 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -2
 
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@ThatsTheWay: "Schmeißt den Euro weg und jeder bekommt wieder seine alte Währung dann kann sich jeder Staat erholen"

Da wären aber die Spekulanten, Banken und Wirtschaftsbosse nicht mit einverstanden - denn die Länder müssten ihren Forderungsberg in Drachmen, Lira und Pesetas bedienen ;-)

Das Problem der Eurozone ist doch, dass sie (aus deutscher Sicht nur für die politische Klasse) nur in den Büchern "blühte". All die faulen Gewinne müssen erst - und zwar in Euronen - sozialisiert werden. Damit aber keiner auf die Idee kommt, das Ponzi-Paradies abzuschaffen, gibt es demnächst die "alternativlose" Dauertransferunion - siehe EMS, der heute in Brüssel gebilligt wurde.

Wir können nur hoffen, dass die 80-Prozent-Dschungelcamp-Kaste in Deutschland langsam aufwacht und kapiert, was hinter ihrem Rücken eigentlich passiert....
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30.01.2012 18:25 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -1
 
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Hach je und ich bräuchte dringend mal 500.000 Euro ..... muss ich mal den Antrag ausfüllen :)
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30.01.2012 18:35 Uhr von Allmightyrandom
 
+1 | -0
 
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Und ich: wäre schon mit 150.000€ zufrieden... bevor Eigentumswohnungen in Berlin für EURO-Päer unbezahlbar werden :(
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30.01.2012 19:00 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+0 | -0
 
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30 Milliarden ????? Och, das geht ja noch :-)
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31.01.2012 12:49 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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Ich auch: Aufgrund meiner wirtschaftlilchen Lage hätte ich auch gerne ein Rettungspaket.

Da ich aber schon Wirtaftsreformen und Sparpolitik eingeführt habe würden mir auch 30 Millionen reichen.

Wenn es ganz hart kommt und auch um die Europäischen Rettungschirme nicht zu sehr zu belasten käme ich auch mit 3 Millionen aus.

Dafür werde ich dann das Rentenalter wohl auf 70 hochsetzen denn ich bin weder Grieche noch Franzose oder Belgier denen jetzt zugemutet wird dass das Renteneintrittsalter von 60 Jahren uaf 62 Jahre angehoben wird.

Schade, dass die EU immer alle retten muss. Vielleicht sollte Deutschalnd einfach seine Wirtschaft per Gesetzt reduzieren, um nicht mehr soviele Bürgschaften ausgebeen zu müssen. Schließlich haben wir Billionen Euro an Schulden angehäuft.

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