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Opfer der Rechtsterroristen bekommen bis zu 10.000 Euro Entschädigung

Das Justizministerium hatte angekündigt, dass die Opfer der rechtsradikalen Terrorvereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) Entschädigungen bekommen.

Nun wurden erste Zahlungen bis zu 10.000 Euro bereits veranlasst. Die Hilfe soll unbürokratisch und schnell verlaufen, sagte die Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Die sogenannte Zwickauer Zelle soll für neun Morde an türkisch- und griechischstämmigen Geschäftsleuten verantwortlich sein.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Neonazi, Entschädigung, Sabine Leutheusser
Quelle: www.tagesschau.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2012 17:22 Uhr von CoffeMaker
 
+12 | -4
 
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Die haben noch nicht mal bewiesen das die rechte Zelle die Morde begangen hat und zahlen schon. Ist ja drollig.
Wäre schön wenn das auch funktionieren würde beim Antrag auf Arbeitslosengeld/Hilfe und anderen Sachen. Da funktioniert das komischerweise nämlich nicht ohne Beweise.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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30.01.2012 17:24 Uhr von Ah.Ess
 
+9 | -4
 
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Liste: Kann man sich noch irgendwo eintragen? Ich würd auch gerne einfach so 10.000 Euro kriegen.

Die Idee mit ner schwarz-weiß-rot Flagge durch Neukölln zu laufen wäre sicher lebensgefährlich, aber nicht annähernd so lukrativ^^
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30.01.2012 17:28 Uhr von sicness66
 
+8 | -3
 
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Opferdiskriminierung: Was bekommen eigentlich minderjährige Vergewaltigungsopfer ? Warum werden Millionen gezahlt, um Entführte Deutsche aus der Geiselhaft von Terroristen frei zu kaufen ? Was sind das überhaupt für Maßstäbe ?
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30.01.2012 17:33 Uhr von peter271
 
+12 | -4
 
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Mit Zahlungen egal welcher Art wird ein Urteil: vorweggenommen.

Auch für eventuell Rechtsradikale sollte in Deutschland die "Unschuldsvermutung" gelten, dem scheint aber nicht so zu sein.

Jetzt wird man sicher wieder die Nazikeule ziehen, trotzdem erlaube ich mir die Frage, wofür sollen die Gelder sein. Sonderbehandlung? Werden alle Mordopfer bzw. deren Angehörige in gleicher Art "entschädigt"? Im Jahre 2010 gab es über 2000 Mord- oder Totschlagsopfer. Hochgerechnet auf die Zeit der Aktivitäten des "Trios" etwa 20 000. Erhalten deren Hinterbliebene ebenfalls Entschädigungen?
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30.01.2012 17:43 Uhr von fritz111
 
+18 | -3
 
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wieso werden Opfer einer Straftat: fianziell vom Staat entschädigt.Habe ich da was verschlafen...?!
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30.01.2012 18:20 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -4
 
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@fritz111: Noch nie was vom Opferentschädigungsgesetzt gehört?
http://de.wikipedia.org/...
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30.01.2012 18:30 Uhr von peter271
 
+6 | -1
 
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CrazyCatD: darüber wurde hier schon diskutiert, als die Leutheusser Schnarreberger schon einmal angekündigt hatte.

Das Geld das die Dame verteilen will kommt nicht aus dem Säckel, des Opferentschädigungsgesetzes.
sondern soll eine davon unabhängige Zahlung aus den Finanzen des Justizministeriums sein.
Die L-S will separat Geld verteilen.

Gelder aus dem Opferentschädigungsgesetz werden die Opfer nämlich schon vor Jahren erhalten haben. Geld aus dem Opferentschädigungsgesetz wird auch niemandem angebiedert sondern auf Antrag und Prüfung gezahlt.

Keine Sonderzahlungen...
Keine Ungleichbehandlung, die sonst bei jeder Gelegenheit angeprangert wird.
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30.01.2012 19:13 Uhr von silent_warior
 
+2 | -1
 
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Was will man uns damit sagen? Dein Papa kann nie mehr Geld verdienen und eure Familie ernähren ... so, hier sind 5 bis 10 Tausend Euro.

Ich habe mich mal etwas informiert, scheint so als ob das erst letztens durch die Medien gegeistert ist.
http://de.wikipedia.org/...

Gerade da im Tal der Ahnungslosen (konnten kein West-TV empfangen) kann ich mir das nicht vorstellen dass dort jemand auf so eine Idee kommt.

Wir waren doch alle Sozialisten die den Kommunismus angestrebt haben.

Ein Wort begleitete uns im Leben: "druschba" (kann hier nicht richtig angezeigt werden, sn untersützt kein Unicode) zu deutsch "Freundschaft"

[ nachträglich editiert von silent_warior ]
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30.01.2012 19:19 Uhr von Sir.Locke
 
+5 | -2
 
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als es noch die möglichen opfer der (ausländischen) mafia und ähnlichem waren, gabs die normale opferhilfe. jetzt wo man weiß das es ein paar durchgeknallte deutsche waren gibt es 10.000 euro - das ist mal gelebte rassendiskrimierung in reinkultur...
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30.01.2012 20:15 Uhr von fritz111
 
+3 | -0
 
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Hey moment mal. Die sind seit Jahren Tot und wieso erst jetzt??Sind die jetzt über Nacht opfer geworden und nicht schon vorher??!!
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31.01.2012 08:17 Uhr von gugge01
 
+2 | -0
 
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Rechtsterroristen wieso nuss ich immer zuerst an Abmahnanwälte denken ?
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31.01.2012 09:02 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+2 | -0
 
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Deutschland: schafft sich ab.
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31.01.2012 10:59 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"für mich klingt das eher wie Schutzgelderpressung und Tötung wegen verweigerung. "

Na logen, das waren gezielte Auftragsmorde. Und wenn man ganz genau hinsieht sieht man es auch.
Und die Presse ist clever, ihre Artikel suggestieren dem Leser das die es waren ohne das man sie der Lügen bezichtigen kann, weil jeder übersieht die Wörter -> im Zusammenhang, in Verbindung, werden verantwortlich gemacht, man vermutet,<-

Wenn man sich die Artikel durchliest sieht man das diese nur so vor Vermutungsaussagen strotzen. Und das diese Art der Beeinflussung funktioniert, das sehe ich an den Leuten mit denen ich mich unterhalte die sich ihre Infos aus den öffentlichen Medien holen, für die kommt es so rüber das es Fakt ist und wenn man ihnen sagt das sie mal den Wortlaut beachten sollen kommt ein -> ja so hab ich das noch garnicht gesehen <- und dann fangen sie erst an nachzudenken.
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01.02.2012 03:21 Uhr von sabun
 
+0 | -0
 
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und was sollen: die Hinterbliebenen mit dem 10.000 Euro anstellen?
Die Täter sollen lieber strenger bestraft werden.
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02.02.2012 13:33 Uhr von dajus
 
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@crazycatD: Sorry, Thema verfehlt- setzen- sechs.

Die Opfer wurden- und werden- nicht aus dem OEG entschädigt.

Zitat:
"Das Geld kommt aus einem Fonds für Opfer rechtsextremistischer Straftaten, der 2011 mit einer Million Euro gefüllt worden war."

Ich frage mich hingegen, werden auch die Familien der getöteten Polizisten aus dem gleichen Fond entschädigt?
Wer bzw. welche Hinterbliebenen wurden entschädigt.

Die angesprochene Unschuldsvermutung kann man getrost vergessen. Hat man mit der Auszahlung aus dem entsprechenden Fond klar deutlich gemacht, wer Schuld ist.
Vorverurteilung bereits abgeschlossen.
Motiv deutlich genug gemacht.

Was mich an den ganzen Morden stutzig macht:

Acht Morde in 10 Jahren an Ausländern. (War das richtig: Alle mit kleinen Unternehmen, wie Pommesbude, Telefon/Internetcafe?)

Warum "nur" so wenige?
Warum NIE ein Bekennerschreiben? (Lebt doch eine Terrorzelle davon, das Tatmotiv bekannt zu geben, da der Terror doch ein Ziel verfolgt)
btw: Wem hätte man sonst 9/11 in die Schuhe schieben können?
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04.02.2012 15:04 Uhr von dajus
 
+0 | -1
 
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antipro: Mit "nur" so wenige wollte ich einen Bezug zu den Terrorzellen ziehen, die tatsächlich die Merkmale einer Terrorzelle haben. Es geht dabei darum, eine möglichst grosse Opferzahl zu erreichen, um die Aufmerksamkeit größtmöglich auf sich zu ziehen.


"Warum NIE ein Bekennerschreiben?

Hast du von einer bekennenden Mitteilung gehört? Ich nicht. Es wurde nur erwähnt, dass man eine Rohfassung eines Bekennervideos gefunden hat. Und das nur, weil sie nicht bei dem Brand mitzerstört wurde.
Und somit sind die Attribute, um als Terrorakt zu gelten, nicht gegeben.
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20.04.2012 13:15 Uhr von AOC
 
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@sicness66: WTF, wem sollen die Politiker noch Geld in den Arsch schieben.

Vergewaltigungsopfer - Wüsste nicht, dass die dann auch noch Geld vom Staat verdient hätten, auch wenn es schlimm ist, dafür kann der Staat aber nichts......

Evtl. sollten wir dann auch noch Krebs, Unfallopfern, mobbingopfer und Fettleibige Menschen vergütungen zu kommen lassen, und wenn wir schon dabei sind, evtl. auch die Verfolgungsopfer aus NS Zeiten.

@sicness66 Mehr nachdenken, bevor du anreize zum Geld her umwerfen geben willst.

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