30.01.12 16:37 Uhr
 789
 

"Star Wars: The Old Republic": Lobbyisten wettern gegen homosexuelle Beziehungen

Die rechtskonservative Lobby-Organisation "Family Research Council" hat bemängelt, dass man bald im Online-Rollenspiel "Star Wars: The Old Republic" gleichgeschlechtliche Beziehungen eingehen kann. Dies bedeute eine Gefahr für junge Spieler, so die Gruppe.

Der Präsident der Gruppe, Tony Perkins, sagte, dass "homosexuelle Aktivisten die größte Bedrohung für das Imperium darstellen". Junge Spieler könnten einen Schaden wegen der gleichgeschlechtlichen Beziehungen davontragen.

Die Lobby-Organisation ist bereits in der Vergangenheit wegen intolerantem Verhalten gegenüber Minderheiten aufgefallen. Laut der Gruppe ist Homosexualität abnormal und würde Selbstmorde auslösen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Selbstmord, Homosexualität, Star Wars, Star Wars: The Old Republic
Quelle: www.gamestar.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.01.2012 16:37 Uhr von Borgir
 
+13 | -0
 
ANZEIGEN
Was soll man dazu sagen. Vernagelt und Weltfremd, intolerant und dumm. Mehr ist nicht zu sagen zu solchen Gruppierungen.
Kommentar ansehen
30.01.2012 17:04 Uhr von atrocity
 
+20 | -0
 
ANZEIGEN
Falsch: Nicht Homosexualität löst Selbstmorde aus. Intolerante Arschlöcher lösen Selbstmorde aus.
Kommentar ansehen
30.01.2012 17:05 Uhr von FrankaFra
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
nehme mich mal eines Zitates an:

"Laut der Gruppe ist Homosexualität abnormal und würde Selbstmorde auslösen."

Okay, die Selbstmorde werden nicht durch die Homosexualität ausgelöst, sondern dadurch, dass man sich vor dem gesellschaftlichen Umgang mit einem individuellen Outing fürchtet. Von daher ist es eben solch eine Gruppe, die schädlich ist.

Dennoch stimmt es, dass Homosexualität im Grunde noch eine Abnormität darstellt, vermutlich auch niemals verlieren wird. Normalität wird durch die Gesellschaft definiert. Normal ist ebenso eine Regelfrage.
Von der Natur her ist Mann+Frau das Optimum, um eine Fortpflanzung zu gewährleisten.
In der Natur kommt Homosexualität auch vor, jedoch nur, wenn nicht ausreichend weibliche Paarungspartner zur Verfügung stehen oder Umwelteinflüsse den "normalen" Ablauf stören. Es ist abnormal, ansonsten müsste man im Tierreich mit "Liebe" argumentieren, die jedoch auf Tiere bezogen nicht nachvollziehbar ist. Und ein Instinkt, der einem Tier sagt, es solle sich einen männlichen Partner suchen, anstatt seine Gene zu verteilen und seiner Art zum Überleben zu verhelfen, ist kontraproduktiv, sozusagen "fehlerhaft".

Beim Menschen hingegen existiert neben dem Instinkt eine weitere Instanz. Liebe ist als Konstrukt zwar ähnlich einem Instinkt verankert, jedoch im Grunde physiologisch anderweitig zu beurteilen.

Lange Rede: Halbwahr ist diese Aussage auf die natürlichen gegenbenheiten beschränkt. Unwahr ist diese Aussage, wenn man sie auf den Menschen überträgt. Und da diese Vereinigung sicherlich den Menschen im Fokus hatte, lautet mein Fazit dieses kleinen Exkurses: Die Vereinigung ist abnormal und fördert Selbstmorde. Denn es sollte normal für einen Menschen sein, Toleranz zu üben.

q.e.d.
Kommentar ansehen
30.01.2012 17:19 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
FrankaFra: Na wenn wir vom "Optimum" reden, dann wäre wahrscheinlich der Harem am besten, in dem das "beste" Männchen seine Gene gleich viel häufiger weitergeben kann, als das in unserer mehr oder weniger "treuen" Gesellschaft der Fall zu sein scheint. Dennoch würde wohl niemand daraufkommen die Ehe als "abnorm" zu bezeichnen. ;)

Die feste Bezeihung von einem Weibchen und Männchen ist da im Tierreich ja eher selten.

"Und ein Instinkt, der einem Tier sagt, es solle sich einen männlichen Partner suchen, anstatt seine Gene zu verteilen und seiner Art zum Überleben zu verhelfen, ist kontraproduktiv, sozusagen "fehlerhaft"."

Individuen wollen nicht ihrer Art überleben helfen (Artgenossen sind meist die härtesten Konkurrenten), sondern ihre eigenen Gene weitergeben. Im ersten Blick erscheint es kontraproduktiv, dass Homosexualität oder auch Enthaltsamkeit existiert. Aber Gene werden nicht nur durch die Individuen selbst weitergegeben, sondern auch durch ihre nahen Verwandten. Deshalb kann es sein, dass Homosexualität diesen einen Vorteil verschafft, auch wenn das Individuum selbst offensichtlich meist kinderlos bleibt.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
Kommentar ansehen
30.01.2012 17:26 Uhr von jo-wi
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@FrankaFra: Geht man von einer statistischen Größe von 5-10% Homosexuellen aus, dann ist dies eine durchgängige Größe, eine Norm und keine Anomalie.
Kommentar ansehen
30.01.2012 17:31 Uhr von cheetah181
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Oder für Statistiker die NORMALverteilung:
http://25.media.tumblr.com/...
Kommentar ansehen
30.01.2012 17:44 Uhr von fritz111
 
+1 | -8
 
ANZEIGEN
richtig so!! wo kämen wir den hin wenn wir diese abartige Perversion der Menschheit noch in Computerspielen gutheissen.
Kommentar ansehen
30.01.2012 18:09 Uhr von Götterspötter
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@FrankaFra: ich muss da mal kurz "Einspruch" erheben :)

Homosexualität ist nur abnorm im "unnatürlichen theistischen Glaubensgebilde". In der Natur ist Homosexualität vollkommen normal und keine Seltenheit.
Genaugenommen ist sie sogar wichtig für das friedliche Leben in einer Gesellschaft. Findet man bei fast allen Ruddeltieren und besonders bei Primaten was der Mensch biologisch ja auch ist.

Es dürfte sich in diesen Ruddeln nämlich meistens nur das Alfa-Männchen fortpflanzen.

Deshalb würde ich hier nicht von "abnorm" sprechen - eher von evolutionär :)

Eins hast du aber vollkommen richtig erkannt :) Nicht homosexualität ist die Gefahr - sondern wenn man Sie unterdrücken muss.
Weil was wäre wohl in so einem "Primaten-Ruddel" passiert, wenn die anderen Männchen "samenstau" bekommen hätte .... wohl "mord und totschlag"

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
Kommentar ansehen
30.01.2012 20:14 Uhr von fritz111
 
+1 | -8
 
ANZEIGEN
Wenn Homosexualität im Tierreich normal wäre: dann gäbe es schon keine Tiere mehr...
Es ist unnormal.Nur für dich ist es normal weil du es schon kennst.
Kommentar ansehen
30.01.2012 21:24 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
fritz111: Hallo [Bullshit-Name][zahl].
Wenn blonde Haarfarbe bei Menschen normal wäre, dann gäbe es schon keine anderen Haarfarben mehr, denn offensichtlich kann ja nur ein Merkmal auf einmal "normal" sein.

Ich bin mir sicher jetzt fällt dir dein Denkfehler auf. Andererseits...
http://imageshack.us/...
Kommentar ansehen
30.01.2012 21:27 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Fritz111 und du hast dich jetzt extra schnell mal bei SN angemeldet, um uns mit deinem ersten Kommentar gleich zu zeigen, das du von der Sexualität und Fortpflanzung keine Ahnung hast .....

so viel Mühe hättest du dir wirklich nicht machen brauchen :D

Ich gebe dir mal einen Tip !
Homosexualität ist nicht "unfruchtbar"
Kommentar ansehen
30.01.2012 21:40 Uhr von fritz111
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
unintressante Meinung
Kommentar ansehen
30.01.2012 21:44 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Götterspötter: "In der Natur ist Homosexualität vollkommen normal und keine Seltenheit.
Genaugenommen ist sie sogar wichtig für das friedliche Leben in einer Gesellschaft. Findet man bei fast allen Ruddeltieren..."

Dafür hätte ich gerne mal ein paar Links. Denn das glaube ich dir nicht. =)

Und der Wikipediaartikel ist eine Meinung und stellt "universell" ganz und gar nicht dar.

[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
Kommentar ansehen
30.01.2012 22:11 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Franka :) bitteschöööön: Da wirst du dich reinlesen müssen ..... aber hier mal ein paar Links an die ich mich noch erinnern konnte - aus guten Quellen und die auch sehr bekannt und vor allem anerkannt sind.

http://www.spiegel.de/...

http://www.geo.de/...

http://www.wissenschaft-online.de/...

http://www.welt.de/...

Es gab auch noch eine sehr interessante Wissenschaftliche Abhandlung aus der Uni-Oslo über das Sozial- und Sexualverhalten von Primaten und Tieren. Was sich speziel mit dem "Alfa-Tierchen" beschäftigt hat.
Leider finde ich das gerade nicht. War in english aber sehr ausführlich.

Dort wurde auch erklärt warum dieses Verhalten für den Evolutionären Vorsprung wichtig und sogar vorteilhaft ist.
Alle Tiere mit ähnlich-aufgeteilter Sexualität weissen ähnliche Inteligenzen wie der Mensch auf. Hier gehört auch die Homosexualität dazu.

Ist sehr interessant :)

Ps ..... kurz gesagt - Wenn in einer Gemeinschaft sich nicht alles nur um "Fortpflanzung" geht .... sondern einige "Sex nur als Triebmittel" nutzen - bleibt dieser Gruppe meistens Zeit - sich anderweitig "kreativ" weiterzuentwicklen (weil die ja keine Brut aufziehen müssen)

Es ist auch eine Rückversicherung im Rudel, weil sollte dem Alfamännchen etwas passieren (Vom Löwen gefressen) :) ...... kann sofort der nächste einspringen.
Auch bittet eine derart Struckturierte Gemeinschaft mehr Schutz (als nur ein Männchen mit Harem).

... etc etc.


[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
Kommentar ansehen
30.01.2012 22:13 Uhr von cheetah181
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
FrankaFra: "Genaugenommen ist sie sogar wichtig für das friedliche Leben in einer Gesellschaft."

Das halte ich auch für Meinung. :) Muss deshalb aber nicht falsch sein bei bestimmten Arten.

"Und der Wikipediaartikel ist eine Meinung und stellt "universell" ganz und gar nicht dar."

Dabei hat er doch so schöne Quellen:
http://www.sciencedirect.com/... (keine Ahnung ob du Zugriff auf den vollen Artikel hast)
Bzw. Zusammenfassung hier: http://www.eurekalert.org/...

@fritz111: Uninteressanter Mensch.
Kommentar ansehen
30.01.2012 22:22 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
noch was Franka :): der Grund warum diese Thema so wenig "öffentlich" ist - liegt wie immer an "diversen homophoben Gruppen" (z.B. Religionsgemeinschaften) die genau wie bei der "Evolution"

Forschungen in dieser Richtung mit allen Mitteln unterbinden wollen.

Obwohl sogar mal der Vatikan eine recht "objektive Studie" über die Homosexualität herausgegeben hat - kann er doch nicht über seine Dogmen springen. Das liegt einfach am "Glauben" und das diese denn irgendwann wieder verschwunden sind.

Offen für diese Thema ist man erst in neuester Zeit (ca. seit den 90igern) und das man als Wissenschaftler nicht gleich selber als "Homosexuell gemobbt" werden kann - weil das heute einfach kein Grund mehr ist - nicht ernstgenommen zu werden.

Viele Forscher gehen heute sogar eher davon aus das "Bi-sexualität" in der Natur die Normalität ist. Reine Homo/Heteros sind eher die Ausnahme.
Die Evolution - also Natur - ist eher bereit sich einen "Plan B" offenzuhalten.

Viele wirbelose Tiere können sogar Ihr Geschlecht wechseln oder sind "natürlich Zwitter", um die Fortpflanzung sichern zu können.

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
Kommentar ansehen
30.01.2012 22:43 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
ach :) und noch was ist mir eingefallen. Es geht da jetzt zwar nicht mehr um Tiere .... sondern nur noch um den "homo-Sapiens-Sabiens"

Leider müsstest du da mal in eine Bibliotek und ein paar "richtige Bücher wälzen"

Stichworte --> Sexualität und Kultur bei Kelten ....... Römern ...... Griechen ..... Osmanen ..... Babylonien ...... Agyptern ..... Sumerern ...... **also im Prinzip mal alle "Hochkulturen" durchstöbern

Da müsste dir auch was "auffällig" aufallen.
Was jetzt zwar einfach nur eine "Meinung" ist ..... aber an einen Zufall glaube ich hier nicht. Sonst gewinne ich am Mittwoch den 20 Mil. Jackpot :)
Kommentar ansehen
31.01.2012 09:35 Uhr von omar
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Homosexualität ist so normal und alltäglich wie Blonde Haare, Blaue Augen, Blinde Menschen, Kleinwüchsige, Krebskranke, etc...
Man kann nichts dafür, das man so geboren wird, wie man eben ist.
Das Leben ist nunmal sehr vielseitig und bunt.
Shit happens... so what?!
Kommentar ansehen
31.01.2012 09:42 Uhr von fritz111
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
@Götterspötter: ekelhafter perverser....
Kommentar ansehen
31.01.2012 11:13 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@fritz111: :) danke für das Kompliment :D
Kommentar ansehen
31.01.2012 22:21 Uhr von Again
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
FrankaFra: "Dennoch stimmt es, dass Homosexualität im Grunde noch eine Abnormität darstellt"
Kommt darauf an, wie man "normal" definiert. Über die Anzahl der Menschen in der Bevölkerung? Dann ist jeder Mensch in irgendeiner Weise abnormal.

"Und ein Instinkt, der einem Tier sagt, es solle sich einen männlichen Partner suchen, anstatt seine Gene zu verteilen und seiner Art zum Überleben zu verhelfen, ist kontraproduktiv, sozusagen "fehlerhaft"."
In einem Ameisenstaat gibt nur die Königin ihre Gene weiter. Die sterben bestimmt ganz bald aus ^^
Kommentar ansehen
02.02.2012 18:19 Uhr von fritz111
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
da gibts nix zu diskutieren. Homosexualität ist kriminell und ekelhaft pervers.
Kommentar ansehen
03.02.2012 15:19 Uhr von cheetah181
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
fritz111: Deine Ansichten zum Thema Ekel und Perversität würde ich nicht mit einer Kneifzange anfassen. Da liegt sicher einiges im Argen.

Dass du nicht weißt, was "kriminell" bedeutet zeigt aber wieder deutlich, dass du nicht der Hellste bist.

Refresh |<-- <-   1-23/23   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?