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29.01.12 19:58 Uhr
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Private Krankenversicherung: Zehntausende Versicherte zahlen keine Beiträge

Die privaten Krankenversicherungen muss sich momentan mit zahlungsunwilligen Versicherten herumschlagen. Zehntausende Versicherte weigern sich die Beiträge zu zahlen. Rund eine halbe Milliarde Euro fehlen deswegen den privaten Krankenversicherungen.

"Es gab Ende September 2011 insgesamt 144.000 Nicht-Zahler in der Privaten Krankenversicherung", erklärte ein Sprecher des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV). Dafür gäbe es zwei Ursachen.

Zum einen führte 2009 die damalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt die Versicherungspflicht ein, weswegen die PKV die Versicherten nicht einfach mehr rauswerfen kann, und als zweites locken Versicherungen Kunden mit günstigen Tarifen und erhöhen später deutlich die Beiträge.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft / Börse & Finanzen
Schlagworte: Zahlung, Beitrag, Krankenversicherung, Versicherte, Privat
Quelle: www.rp-online.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2012 20:41 Uhr von K.T.M.
Die Geister, die ich rief ...
Kommentar ansehen crushial?   
 
+9 | -0
 
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29.01.2012 22:01 Uhr von ryzer
was ist los mit dir? endlich mal news die man auch informiert und nicht animiert!
Kommentar ansehen pkv?   
 
+3 | -4
 
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29.01.2012 22:10 Uhr von fUkAr
bin zwar in einer gesetzlichen, aber auch da zahl ich den zusatzbeitrag nicht !

[ nachträglich editiert von fUkAr ]
Kommentar ansehen @fUkAr   
 
+9 | -1
 
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29.01.2012 22:35 Uhr von KingPiKe
Es geht nicht um die Zusatzbeiträge, sondern um die kompletten Beiträge.
Kommentar ansehen wie auch...   
 
+7 | -0
 
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29.01.2012 23:27 Uhr von pudel211
die privaten Kassen beglücken ihre "Kunden" momentan mit Preisaufschlägen um bis zu 40%. Ein Kollege von mir ist 46 Jahre und darf nun 820€ pro Monat an die Kasse abdrücken, bei normalem Service (keine Chefarztbehandlung, kein Einzelzimmer usw)
Kommentar ansehen hmmm   
 
+3 | -4
 
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30.01.2012 00:47 Uhr von mr.sky
Also ich zahle irgendwas mit 340€ KK Beitrag jeden Monat.
MEIN ARBEITGEBER ZAHLT EBENFALLS 340€.

d.h die Gesetzliche KK bekommt für mich knapp 700€ an Beiträgen und das Monat für Monat für Monat.

Wenn ich mich nun Privat versichere (Single keine Kinder 30J)
Dann zahle ich bestimmt keine 700€ und auch nicht in ein paar Jahren.

Es ist schon klar, dass im Alter die Beiträge steigen. Doch richtig gearscht ist man, wenn Kinder und Frau hinzukommen. Wenn man Single bleibt ist eine private immer noch die bessere Wahl zumal man dort Beiträge auch zurück bekommt. Meine Beiträge sind jedoch WEG.
Kommentar ansehen schon merkwürdig   
 
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30.01.2012 06:20 Uhr von ImmerNurIch
Also, ich assoziiere bei Privatversicherten Künstler, Selbstständige (Mittelstand) und die "Oberschicht".

Wie paßt es dann zusammen, dass man zu den "Erlesenen" gehört/ gehören will, und dann kein Geld für die PKV hat? Oder sind diejenigen in ihrer "Schicht" so asozial, dass die sich einfach von Dritten vorsätzlich mittragen lassen?

Oder sind es vielmehr Mittelständler, die nach "unten" wegbrechen, obwohl doch angeblich der Mittelstand trotz Krise gefestigt positioniert ist?
Kommentar ansehen @ImmerNurlch   
 
+2 | -0
 
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30.01.2012 07:25 Uhr von Botlike
Du vergisst die ganzen Beamten, die sind auch privat versichert.
Kommentar ansehen Bei den Privaten wird immer vergessen, dass...   
 
+3 | -1
 
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30.01.2012 07:29 Uhr von grandmasterchef
..du zwar weniger zahlt wenn du jung bist, aber je älter desto teurer wirst. Da kostest du denen ja geld...
Kommentar ansehen @Botlike   
 
+3 | -0
 
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30.01.2012 07:44 Uhr von ImmerNurIch
Schon, aber die haben das geringste Problem mit den Beiträgen, da deren Einkommen garantiert ist und sie zudem noch Beihilfen zwischen 50- bis 80 Prozent erhalten (Ausschlaggebend ist die Familiensituation und das Beihilferecht des Bundes- bzw. des entsprechenden Landes).
Kommentar ansehen @KingPiKe   
 
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30.01.2012 12:24 Uhr von fUkAr
ach wirklich? das war einfach nur mein beitrag zum krankenkassen-abzock-system, musste ich halt ma loswerden
Kommentar ansehen Die PKV ist nur etwas für Vermögende   
 
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30.01.2012 13:12 Uhr von El_kritiko
Ich habe mir von der Hanse Merkur ein Angebot für eine PKV machen lassen. Mit meinen jungen 35 Jahren müsste ich für einen Tarif mit guten Optionen (ohne Chefarzt) und einer Selbstbeteiligung von 300€ im Jahr, ca 230€ im Monat bezahlen.

Nachdem ich mir deren Werbebroschüre angesehen habe und die darin abgebildete Tariferhöhung eines seit 2001 Versicherten, habe ich mir das mal hochgerechnet (im Schnitt hatte der Kerl 5% Erhöhung im Jahr) und kam dann auf ca 768€ Beitrag im Monat wenn ich 60 Jahre alt bin. Nicht mit dabei wären nun potentielle Kinder. So ein Kind kostet monatlich nochmal extra ca 130€, hinzu kommt noch dessen Selbstbehalt von 300€ im Jahr.

Wenn ich also 55 Jahre alt bin und 2 Kinder hätte müsste ich monatlich 870€ bezahlen mit einem Selbstbehalt von 900€ im Jahr. Hätte ich eine Ehefrau welche nicht arbeiten gehen würde, müsste ich sie ebenfalls mitversichern.

Da ich bestimmt keine 200.000€ im Jahr verdienen werde wenn ich 55 bin oder gar 69, müsste ich schön blöd sein eine PKV abzuschließen.

Das Problem an den tollen Einsteigertarifen ist, alle Jungen Leute landen in diesem Tarif und werden gemeinsam darin alt. Das ist eine garantierte Kostenexplosion!

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