US-Wahlkampf: Nur Kandidaten mit viel Geld haben Chancen
Vor allem im US-amerikanischen Wahlkampf gibt es eine soziale Ungleichheit, so haben Kandidaten ohne große Geldmittel sowie Lobby-Unterstützung kaum Chancen bei einer Wahl zum Präsidenten der USA. Deshalb hat sich in den USA nie eine große sozialistische Partei entwickelt.
Auch gehen Experten davon aus, dass die USA nie zu einem Sozialstaat, wie es in Europa möglich ist, werden. Das liegt auch daran, weil selbst Wähler mit kleinem Einkommen die Partei der Republikaner wählen, welche sich mehr für kapitalistische anstatt sozialer Ziele einsetzt.
Die Motive für die Wählergunst des US-Wählers liegen eher im kulturellen Bereich, so hat die Religiosität eines Kandidaten auch viele Vorteile bei den Wahlen. Dadurch dass Präsident Obama in seinem Wahlkampf mehr auf soziale Projekte eingeht, gilt er als politisch verwundbar.