US-Vorwahl: Zweifler an Barack Obamas Staatsbürgerschaft wieder lauter
Was im US-Wahlkampf 2008 ein beliebtes Thema war, machte nun im Vorwahlkampf der Republikaner wieder die Runde: Barack Obama sei gar nicht in den USA geboren, seine veröffentlichte Geburtsurkunde ist in Wirklichkeit eine Fälschung und daher könne er gar nicht Präsident der USA sein.
Während John McCain 2008 seinen damaligen Kontrahenten als Mitbürger bezeichnete und somit seine US-Staatsbürgerschaft anerkannte, feuern dessen mögliche Nachfolger Mitt Romney, Newt Ginrich und Rick Santorum die Debatte eher an.
Obama verstehe die amerikanische Lebensweise nicht, sei europäischer Sozialist und gebare sich kenianisch-antikolonial. Dieser "Birther-Code" macht auch Sinn, zweifeln doch immerhin 52 Prozent der Republikaner an der Staatsbürgerschaft des US-Präsidenten.