Thyssen-Krupp verhandelt über Verkauf von Edelstahlsparte
Eigentlich soll die Firma Inoxum, in der sich Thyssen-Krupps gesamte Edelstahlbranche befindet, an den finnischen Konzern Outokumpu verkauft werden. Allerdings möchte Thyssen-Krupp dadurch entstehende betriebsbedingte Kündigungen vermeiden und verhandelte deswegen weiter mit dem finnischen Konzern.
Wie es aus Firmenkreisen verlautete, sollen auch die deutschen Standorte erhalten bleiben. Allerdings stehe jetzt schon fest, dass auch Thyssen-Krupp als Verkäufer Entgegenkommen zeigen müsse und somit ein Standort wegfalle, was wohl entweder Bochum oder Krefeld sein werde. Hier findet die Produktion von Edelstahl statt.
Grund für diesen Schritt sei, dass der für diese Produktion nötige in Finnland deutlich günstiger sei als in Deutschland. Das Ergebnis wären 500 Arbeitsstellen, die wegfallen würden. Der Grund für die Trennung seitens Thyssen-Krupp soll die Reduktion der Schuldenlast sein.