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Kassel: Sepulkralmuseum zeigt "Einblicke in Orte des Grauens"

Das Sepulkralmuseum Kassel widmet sich in einer neuen Sonderschau der frühneuzeitlichen und mittelalterlichen Justiz. Zu sehen sind Fesseln, Richtbeile, Galgen oder auch Schandmasken.

"Folter und Hinrichtung sind wichtig gewesen zur Disziplinierung. Sie beruhten nicht auf Willkür, sondern regelten das gesellschaftliche Miteinander", sagte Reiner Sörries, der Museumsleiter.

Die Sonderausstellung "Galgen, Rad und Scheiterhaufen" ist für interessierte Besucher vom 28. Januar bis 28. Mai diesen Jahres geöffnet.


WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Museum, Besucher, Folter, Kassel, Fessel
Quelle: www.hr-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2012 15:26 Uhr von CrazyCatD
 
+8 | -1
 
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Ein einzigartiges und interessantes Museum ich kann die Austellunge dort nur immer wieder empfehlen, sehr sehenswert.
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30.01.2012 08:01 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -4
 
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lol: mittelalterliche justiz...viel gibts da wohl nich auszustellen. irgendein besoffener despot lässt einfach alles und jeden wegen der kleinsten kleinigkeit aufhängen und vierteilen. toll.
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30.01.2012 10:51 Uhr von Seridur
 
+2 | -0
 
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jaja: diejenigen mit der geringsten ahnung schwingen die groessten reden. gerade die mittelalterliche justiz weist die vielschichtigkeit der gesellschaften auf.
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30.01.2012 12:50 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -1
 
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Sehr gut! Ich kann jedem Interessierten auch das Kriminal-Museum in Rothenburg o.T. ans Herz legen.


@Ogino: Was du als "krank und pervers" bezeichnest war mal vollkommen normal.
In 500 Jahren wird man sich vielleicht fragen wie man einen Menschen lebenslang einsperren konnte.
Einfach weil das Rechtsverständnis und Möglichkeiten anders sind als heute.


@Alice:
Aufhängen und Vierteilen? Du hast zuviele Western gesehen.



Es hat schon seinen Grund weshalb man das Mittelalter auch als das "dunkle Zeitalter" bezeichnet.
Und einige der Foltermethoden, Bestrafungen, etc. waren nunmal nach dem damaligen Rechtsverständnis gerichtet. Heutzutage in halbwegs zivilisierten Staaten undenkbar.


Und dennoch... auch wir foltern, und das obwohl es offiziell verboten ist.
Auch heutzutage gibt es die Todesstrafe.
Wir sperren Menschen ohne Anklage ein und behalten sie sogar noch länger als ihre eigene Strafe eingesperrt (Sicherheitsverwahrung).


In 500 Jahren hat man evtl andere Möglichkeiten und man wundert sich wie man so barbarisch sein konnte Menschen unter Zwang irgendwo einzusperren.

Oder man hat begriffen, dass Streichelstunden und Schmuseeinheiten nichts bringen und ist wieder zu drakonischeren Strafen übergegangen und fragt sie wie eine Gesellschaft mit so laschen Strafen wie z.B. hier in Deutschland, überhaupt überleben konnte.


Einige Triebtäter würden es sich vielleicht doch anders überlegen ihrem Trieb nachzugehen anstatt sich psychologsch betreuen zu lassen wenn ihre Strafe nicht aus 2 Jahren Kuschel-Knast bestünde sondern aus 3 Tagen Pranger oder 1 ´Woche lang mit ner eisernen Schweinsmaske durchs Dorf gehetzt zu werden.

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