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"Costa Concordia"-Reisende klagen in den USA auf 348 Millionen Euro Schadenersatz

Die Reederei der "Costa Concordia" bot Vertretern von Urlaubern einen Schadenersatz von 11.000 Euro sowie zuzüglich 3.000 Euro für die Reisekosten als Entschädigung an. Für die Reederei bahnt sich jedoch ein teurer Prozess in den USA an. Sechs Kläger fordern 348 Millionen Euro.

Die Kläger kommen aus Florida, New York und Italien. Manche deutsche Passagiere wollen sich der geplanten Sammelklage gegen die Carnival Corporation und die Tochterfirma Costa Crociere anschließen. In der Klageschrift wird vor allem das frühe Abhauen des Kapitäns beanstandet.

Nur bei Schadenersatz und der Reisekostenerstattung wird es wohl schon deshalb nicht bleiben, da es mehrere Todesopfer gab und den Angehörigen höhere Summen zustehen. Die Reederei glaubt, mit "rund 85 Prozent" der Betroffenen eine einvernehmliche Einigung zu erzielen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Euro, Schadensersatz, Costa Concordia, Reisende
Quelle: www.morgenpost.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2012 10:32 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
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Naja, es ist eine amerikanische Firma mit Sitz in Miami. Ansonsten hätte ich gesagt: Mal wieder typisch, was mischen sich die Amis in europäisches Schadenersatzrecht ein?

Allerdings erschließt sich mir nicht, weshalb einer Klage stattgegeben wird, deren Forderung fast so hoch ist, wie das Schiff wert ist.

Bei Todesopfern wäre natürlich eine Million angemessen, aber selbst das wären im schlimmsten Fall immerhin nur 32 Mio. Euro.
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29.01.2012 11:33 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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@Autor Tja, was ist dir dein Leben wert und das Spiel damit? Die Firma hätte dich beinahe umgebracht, das Grauen will ich mir nicht vorstellen wie es ist auf einem umkippenden Liner zu stehn. Und dann nur 11.000 Euro? Und die netten Reisekosten?

Nee finde das richtig, wer mit dem Leben anderer spielt muss zahlen und das nicht zu knapp. Das setzt auch gleich ein Zeichen für andee Unternehmen mal etwas besser auf die Wahl des Kaptäns zu achten.
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29.01.2012 11:40 Uhr von Ich_denke_erst
 
+3 | -1
 
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@CoffeMaker: Ich finde die Summen überzogen. Das Leben gibt es nicht ohne Risiko. Es handelt sich hier um ein ganz "normales" Unglück. Vergleiche es einfach mal mit dem Autofahren - da hast du doch täglich den Tatbestand der Fahrlässigkeit. Gibt es da Schadenersatz in Millionenhöhe? Hier wollen wieder mal ein paar Anwälte Kasse machen. Für die Überlebenden ist der Schadenersatz meiner Meinung nach ausreichend - über die Entschädigung bei Tod kann man diskutieren - aber eine Million ist auch mehr als ausreichend.
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30.01.2012 02:29 Uhr von aquilax
 
+1 | -1
 
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die drecksäcke: jetzt haben sie einmal dem tod ins gesicht geblickt und dann wollen sie geld dafür.

schämt euch.

anstatt euch dem restlichen leben mit geist und ernüchterung zu widmen, macht ihr weiter wie bisher.

ihr habt eure chance zum umdenken, die euch geschenkt wurde, verpasst.schämt euch.

der tod wir d euch an anderer stelle erwarten.

garantiert.

[ nachträglich editiert von aquilax ]

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