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Megaupload-Schließung zwecklos: Nutzer rennen anderen Filehostern die Bude ein

Vor Kurzem wurde der Filehoster Megaupload geschlossen. Andere Filehoster haben im selben Zuge Angst bekommen und ihre Dienste eingeschränkt oder gar ganz eingestellt (ShortNews berichtete). Doch anstatt, dass die Megaupload-Nutzer nun Angst kriegen, rennen sie anderen Anbietern wortwörtlich die Bude ein.

Da Megaupload rund 50 Millionen Nutzer täglich verzeichnete, freuen sich andere Filehoster über Nutzer, die nach Alternativen suchen. Den höchsten Zuwachs hat Depositfiles. Der Filehoster verzeichnete innerhalb von sieben Tagen ganze 49 Prozent mehr Zugriffe als bisher.

Rapidshare liegt mit 42 Prozent mehr Zugriffen knapp dahinter. Hotfile verzeichnete ein Plus in Höhe von 31 Prozent. Aber auch andere Anbieter wie Filepost, Hulkshare, Netload.in, Uploading, zShare.net oder Uploaded.to verzeichneten einen deutlichen Zuwachs.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Nutzer, Schließung, Megaupload, Bude
Quelle: winfuture.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2012 10:29 Uhr von jaycee78
 
+37 | -32
 
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zum zweiten Mal in meinem Leben gebe ich überhaupt Geld für Filehoster aus. 5 Euro für einen 2-Tages-Zugang, mit dem ich die ganzen aufgestauten Downloads "abarbeiten" kann, sind mir das wert. Nächsten Monat werde ich wohl wieder ein Wochenende "durchladen".

Früher mit den vielen Alternativen hat man mittels Zusatzprogramm immer eine Möglichkeit gefunden, kostenlos zu laden. Das ist jetzt vorbei.

"jetzt ist die Zeit des grossen Geldverdienens gekommen"
http://www.shortnews.de/...
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29.01.2012 10:40 Uhr von SchnaggelZ
 
+49 | -1
 
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Wer hätte das gedacht!
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29.01.2012 11:13 Uhr von jaycee78
 
+12 | -50
 
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29.01.2012 11:28 Uhr von Sopha
 
+6 | -3
 
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no shit sherlock...
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29.01.2012 11:31 Uhr von jaycee78
 
+6 | -25
 
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29.01.2012 12:09 Uhr von fuxxa
 
+28 | -5
 
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wenn ich mir bei share-online für 6 monate nen premium account bequem mit paysafecard 25Eur hole sind das effektive 14 cent pro tag und ick kann mir theoretisch dafür in 24 stunden soviele filme anschauen wie ich schaffe.

geh ich einmal ins kino, sind mit bier, popcorn und wurger king die 25Eur auf einmal weg in 2,5 stunden.

aufgrund der inakzeptablen schließung von megaupload mit hilfe der content-mafia und der besseren preis- und kundenpolitik der one click hoster werde ich in zukunft eher auf kinobesuche verzichten
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29.01.2012 12:14 Uhr von Norman-86
 
+13 | -4
 
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lol Genial wie man erst mal Werbung über andere Filehoster macht bei Shortnews..

Ach man, Wer MegaUpload kannte weiß ganz genau das der Betreiber sich kümmerte Illegale sachen zu entfernen. Bei der Hohen anzahl von Nutzer ist es unmöglich auch mit Softwaren das in Kontrolle zubehalten.

Ich finde es schade um Megaupload, Aber jeder kennt den grund wieso Megaupload vom Netz genommen wurde, nicht weil illegale sachen darauf befanden sonder es um Geld und Nutzerdaten geht, mehr nicht.

Grund wurde angegeben illegalen sachen aber mal erlich? das glaubt kein schwein das dies der grund ist. Den wäre ja youTube zum beispiel schon längst dicht gewehsen.
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29.01.2012 12:22 Uhr von Knuffle
 
+15 | -1
 
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@jaycee78: Im Gegenteil. Leider sind soviele Filme und Spiele inzwischen so schlecht, dass man den Kauf nur noch bereut hat. Ein Download != verlorengegangener Käufer. So kann man auf seine gekaufte Sammlung von Werken, die es verdient haben auch wieder stolz sein, den vollen Preis ausgegeben zu haben.

Das ist das gleiche Prinzip wie Musikvideos auf Youtube. Die kurbeln die Verkäufe eigentlich nur an, wenn die Leute sich entschließen ihr neues Lieblingslied nach mehrfachem Hören eben doch zu kaufen, aber das werden die verantwortlichen Industrien in meiner Lebenszeit wohl nicht mehr verstehen...
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29.01.2012 12:23 Uhr von jaycee78
 
+11 | -3
 
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möglicher Grund für Schliessung von MU: "Stellt euch doch mal einen Service vor, der 50 Millionen Anwender pro Tag anzieht und kostenlos Musik verteilt, während die Künstler selbst glücklich sind und vielleicht sogar noch mehr Geld einstreichen (gerüchteweise ist von 90 Prozent der Erlöse die Rede) als bei klassischen Distributionsmodellen."

http://www.tomshardware.de/...
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29.01.2012 12:26 Uhr von jaycee78
 
+8 | -0
 
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@Knuffle: Manche Spiele/Filme/Musik werden überhaupt nicht mehr gekauft, wenn man sie vorher testen kann. Deshalb ist das für minderwertige Ware durchaus ein Grund, weshalb Käufer verloren gehen.

Gute Medien werden später gekauft.
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29.01.2012 12:32 Uhr von Knuffle
 
+7 | -0
 
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@jaycee78: Genau, was ich gesagt habe. Wirklich minderwertige Ware gibt es allerdings immer mehr. In Filmen braucht es doch nur noch Titten und Explosionen und die Menschen gehen ins Kino, in Spielen wird es ähnlich, wenn alles zum CoD-Klon werden möchte. Wenn dann mal was aus diesem Schema ausbricht, wird es plötzlich ein "Überraschungshit". Ich finde, "minderwertige Ware" hat es bei diesem Überschuss und diesem unfertigen Auf-den-Markt-Werfen auch nicht verdient, gekauft zu werden.
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29.01.2012 14:05 Uhr von Aragon70
 
+4 | -12
 
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Wirklich faszinierend: ist die Naivität der Nutzer davon auszugehen das ihnen nichts passieren kann.

Nichts ist einfacher als die Identität von jemanden festzustellen der bei diesen Hostern einen Bezahlaccount hat. Der liefert quasi frei Haus seine richtige Identität gleich mit, man braucht nichmal den Umweg über die IP Adresse gehen. Ungefähr so wie wenn ein Bankräuber in der Bank unterschreibt "Übrigens, ich habe sie überfallen, das ist meine Adresse."

Wenn der Betreiber seinen Hals aus der Schlinge ziehen will wird er kein Problem damit haben der Polizei alle Infos zu Downloadern zu geben.

Die Polizei muß sich nicht mal die Hände schmutzig machen die Daten der Downloader auszuwerten, darum werden sich die Abmahnanwälten streiten wie die Hyänen.

Evtl. auch ein Grund wieso diverse Dienste jetzt noch nicht dichtgemacht werden, einfach weil die sich evtl. bereit erklärt haben jetzt mehr mit der Polizei zusammenzuarbeiten.

Ich wünsche den Leuten die weiterhin runterladen noch viel Spaß dabei, aber nachher nicht rumjammern und sagen ihr wurdet nicht gewarnt.

Man sollte sich halt mal die Frage stellen ob es das wert ist nur um ein paar dämliche Filme Monate vor Kinorelease zu sehen.

Widerspricht sich auch irgendwie dem Punkt das es ja soviel Schrott gibt der nicht wert ist bezahlt zu werden. Also wenn er es nicht wert ist dafür zu bezahlen, wieso ist er es dann wert runtergeladen zu werden?

Ich verstehe diese Logik irgendwie nicht :)
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29.01.2012 14:20 Uhr von jaycee78
 
+7 | -1
 
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@Aragon70: In Deutschland ist es wirklich so. Dort ist sogar reines Downloaden urheberrechtlich geschützten Materials seit 2008 strafbar.

Hier in der Schweiz sieht es glücklicherweise anders aus. Hier ist nur das Hochladen strafbar.

Als reiner Downloader geht man aber auch in Deutschland in der Masse unter und hat kaum was zu befürchten, es sei denn die Hoster loggen auch, wer was runter geladen hat. Das schliesse ich aus. Damit würden die ihr Geschäft kaputt machen.

Zahlt jetzt nach Megaupload ruhig für Filehosting - aber nichts illegal hochladen!!!
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29.01.2012 14:57 Uhr von jaycee78
 
+2 | -0
 
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@Zeus35: Stand Megaupload nicht in Hongkong?
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29.01.2012 15:10 Uhr von fuxxa
 
+7 | -0
 
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Aaragon70: "Nichts ist einfacher als die Identität von jemanden festzustellen der bei diesen Hostern einen Bezahlaccount hat. Der liefert quasi frei Haus seine richtige Identität gleich mit, man braucht nichmal den Umweg über die IP Adresse gehen."

Dafür gibts schließlich paysafecard. die kannste anonym mit bargeld im edeka zahlen. Mit Paypal oder Kreditkarte würd ich auch nicht bezahlen.

Und wer Angst hat, dass seine IP geloggt wird, benutzt halt nen anonymen russenproxy. anonyme proxys gibts genug und sind auch nicht verboten zu benutzen
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29.01.2012 15:38 Uhr von Knuffle
 
+5 | -0
 
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@Aragon70: Ich verstehe auch deine Logik irgendwie nicht ;)

Der Sinn, den Schrott runterzuladen, anstatt zu kaufen liegt darin, dass man schließlich vorher nicht wissen kann, was letztendlich sein Geld wert ist und was man eher frustriert bereuen würde. Wer nach dem Runterladen denkt, er hat es ja jetzt und muss nichts mehr kaufen, weiß den Wert nicht zu schätzen und hätte es sich vermutlich sowieso nicht gekauft. Es zeigt sich doch immer und immer wieder, dass die Leute bereit sind für gute Dinge auch gut Geld hinzulegen.

Was die ganzen Filehoster angeht, die würden von der einen auf die andere Sekunde Selbstmord begehen, wenn sie den ersten Downloader verraten und das (und das wird es) an die Öffentlichkeit gerät. Die wissen selbt, dass sie zu 95% an urheberrechtlich geschützten Werken verdienen und vorher machen die den Laden dicht als dass sie ihre Kundschaft verraten und sich das Geschäft verbauen.

[ nachträglich editiert von Knuffle ]
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29.01.2012 16:05 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ Aragorn: der unterschied vom reinen filehoster-downloader zum filehoster-uploader und torrent-user oder p2p-user ist, dass derjenige, der nen film runterlädt maximal einen schaden verursacht, den der film im laden auf dvd (etc.) kosten würde, also ein paar euro. da lohnt es sich nicht zu klagen. derjenige, der die dateien hochlädt (und in teilen machen das eben die p2p-netzwerke und torrents) kann allerdings schnell mal nen schaden von mehreren tausenden euro durch die verbreitung verursachen.
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29.01.2012 16:33 Uhr von becksbier_der_wahre
 
+0 | -0
 
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so soll es sein: ich würde sagen, das war zu erwarten

lg becks
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29.01.2012 17:43 Uhr von ltcolumbo
 
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Und Rapidshare: hat das gleich mal zum Anlass genommen um wieder Wartezeiten für Freeuser einzubauen. "Geld verdienen mit Warez?! Wir doch nicht..." ;D

[ nachträglich editiert von ltcolumbo ]
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29.01.2012 18:09 Uhr von Hallominator
 
+2 | -0
 
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Mal eine Frage: Ich hab keine große Ahnung davon, deshalb stell ich mal eine Frage:
Was ist denn der große Unterschied zwischen Megaupload und den anderen Filehostern, dass Megaupload dichtgemacht werden "musste", und die anderen eben nicht?
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29.01.2012 18:16 Uhr von Knuffle
 
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@Hallominator: Wenn man die Auszüge aus internen E-Mails aus der Anklageschrift gegen Megaupload liest, scheinen die Betreiber sich geweigert zu haben, illegale Dateien zu löschen wenn diese gemeldet wurden, oder haben es eben nur in kleinen Maßstäben getan. Da war drin zu lesen, dass der Bitte nur nachzukommen sei, wenn es sich um namhafte, wichtige Konzerne handelt und nur wenn es bestimmte Werke sind, nicht bei riesigen Listen von Links.

Der zweite Grund war, dass Megaupload bei einer hochgeladenen Datei geprüft hat, ob sich diese bereits auf den Servern befindet, und wenn das der Fall war, einfach einen neuen Link zur vorhandenen Datei erstellt hat, anstatt diese doppelt hochzuladen. An sich nichts schlimmes, wenn jetzt aber eine Beschwerde gegen eine bestimmte Datei mit Angabe eines dieser Links kam, wurde nur der betroffene Link gelöscht, nicht aber die eigentliche Datei. Alle anderen Links zu der waren weiterhin gültig.

Das machen die meisten anderen Hoster anders, und arbeiten (müssen) mit den urheberrechthabenden Unternehmen etwas enger zusammen.
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29.01.2012 18:19 Uhr von ltcolumbo
 
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@ Hallominator: Liegt einfach daran das Megaupload eine enorme Reichweite hatte.

Hier eine Grafik: http://traffic.alexa.com/...

Die 2 links oben bedeutet ~2% der Internetbenutzer. Sprich 2% aller Internetbenutzer haben Megaupload täglich aufgerufen. uploaded.to dagegen unter 0.25%.
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29.01.2012 18:25 Uhr von jaycee78
 
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@ltcolumbo: Die Infrastruktur von Rapidshare ist stark von der plötzlichen Lastenumverteilung von Seiten Megauploads betroffen. Rapidshare sollte übergangsweise auch wieder Captchas für Freeuser einbauen, damit die zahlenden Kunden nicht zu kurz kommen. Wartezeiten sind das Mindeste.
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29.01.2012 19:18 Uhr von ltcolumbo
 
+2 | -0
 
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@ jaycee78: Bist du von der Rapidshare Presseabteilung? Denn diese Ausrede würde man erwarten!

Ernsthaft, ein logisch nachvollziehbarer Schritt wäre in so einem Fall die Downloadgeschwindigkeit für Freeuser zu limitieren - damit wie du richtig sagst, zahlende Nutzer nicht benachteiligt werden.

Aber Rapidshare ist - auch wenn sie über die letzten Jahre massig Benutzer verloren haben nachdem die Vergütungen eingestellt wurden - immernoch unter den Top 250 Webseiten der Welt. An Infrastruktur (damit meinen wir in diesem Fall nichts anderes als Bandbreite) mangelt es nicht!

Diese Wartezeiten dienen einzig dazu zahlende Kunden zu werben - so machen es alle anderen Hoster doch auch. Ich mache Rapidshare ja gar keinen Vorwurf, finde es nur witzig Artikel zu lesen in denen Rapidshare "das alles ganz gelassen sieht" aber dann selber Profit daraus schlägt. Aber sollen sie machen, sie haben ja realistisch betrachtet wirklich nichts zu befürchten.
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29.01.2012 21:24 Uhr von jaycee78
 
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@ltcolumbo: Zur Downloadgeschwindigkeit:
Eine Verbindung überhaupt aufrecht zu halten, verbraucht auch eine gewisse Bandbreite. Optimal auslasten kann man ein Netz, indem immer nur einer lädt - mit der maximalen Geschwindigkeit.

Rapidshare handelt in dieser Ausnahmesituation sehr viel kundenfreundlicher als andere Filehoster, die ihre Dienste sehr viel stärker einschränken.

Vergütungen sind rechtlich sehr gefährlich. Vielleicht hätte es Rapidshare zuerst getroffen, wenn die weiter angeboten werden sollen. Jetzt kann sich Rapidshare entspannt zurück lehnen und sich über viele neue, zahlende Kunden freuen..

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