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Mond: Magnetfeld bestand 500 Millionen Jahre länger als gedacht

Der Mond hatte einmal ein Magnetfeld. Nun haben Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) magnetische Spuren in Mondgestein festgestellt, die ein Forscherteam um Erin Shea zu einer neuen Theorie brachte. Der "Dynamo" des Mondes lief offenbar länger als bislang geglaubt.

Die Forscher untersuchten dabei 3,7 Milliarden Jahre altes Mondgestein aus NASA-Beständen. Die Spuren deuten darauf hin, dass das magnetische Feld um den Erdtrabanten rund 500 Millionen Jahre länger aktiv war als bisher angenommen. Auch die Quelle des Antriebs könnte eine andere sein, so die Forscher.

Das Magnetfeld wies demnach eine Stärke von mindestens zwölf Mikrotesla auf, weit mehr als nach der alten Theorie zu erwarten wäre. Am Äquator ist das Magnetfeld der Erde 30 Mikrotesla stark. Die Entdeckung belastet die bisherigen Theorien über die Geschichte des Erdtrabanten.


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Mond, Weltall, Magnetfeld, Dynamo
Quelle: www.welt.de

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