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Terrorzelle NSU: Hätten sie früher geschnappt werden können?

Es wäre vielleicht möglich gewesen, die Neonazi-Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" bereits im Jahr 2007 auszuheben. Die Polizei ermittelt 2007 in einem anderen Fall. Über dem damaligen Versteck von Beate Zschäpe und ihren Komplizen war mutwillig ein Wasserschaden entstanden.

In diesem Fall wurde Zschäpe wohl von Beamten an ihrer Wohnungstür vernommen und später dann sogar als Zeugin vorgeladen. Zschäpe stellte sich den Beamten als Susann E. vor und verwickelte sich zum Teil in Widersprüche.

Den Polizisten in Zwickau fiel dies allerdings nicht auf, dass ihnen die wohl seit 1998 untergetauchte Beate Zschäpe gegenüber gesessen hatte. Zschäpe sprach damals gegenüber der Polizei immer wieder von "unserer Wohnung" obwohl sie vorher angab, dort nicht zu wohnen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, NSU, Beate Zschäpe, Widerspruch, Vernehmung
Quelle: www.tagesschau.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2012 20:47 Uhr von Borgir
 
+3 | -2
 
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Na ja, auch ein Polizist kann sich nicht alle Gesichter merken, die auf irgendeinem Fahndungsplakat erschienen sind. schon gar nicht, wenn sie neun Jahre alt waren als man der Person gegenübersteht.
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28.01.2012 22:02 Uhr von babisch
 
+2 | -5
 
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gut: geschriebene News, ein + von mir.
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28.01.2012 22:14 Uhr von shadow#
 
+7 | -0
 
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Wo kämen wir denn hin, wenn man von der Polizei in der eigenen Wohnung künftig als potentieller Terrorist behandelt wird, nur weil der Mieter der Etage darüber seine Wohnung unter Wasser setzt?

Ihre Identität hätte vielleicht durch einen glücklichen Zufall damals auffliegen können, es ist hier aber mit Sicherheit niemand ein Vorwurf zu machen.
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29.01.2012 03:14 Uhr von iarutruk
 
+1 | -1
 
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@shadow# jeder terrorist hat eine eigene wohnung. und wenn ein polizist, mich als einen potentiellen terroristen erkennen will, dann muss er dies beweisen. also muss ich mit auf die wache und zwar mit reisepass oder personalausweis. dort werden die fingerabdrücke verglichen und schon bin ich raus.

im anderen fall, wie du schreibst, verweigert der an der haustüre stehende dem polizisten seine vermutung, dass er es mit einem terroriten zu tun hat, die aussage. der polizist geht, und der fast entdeckte terrorist verschwindet im untergrund und bringt 9 menschen um und darunter auch deine frau und deine 2 kinder.

wo kämen wir denn hin?...

wir leben nun mal in einem land, wo es viele kriminelle menschen gibt und zu eigenen sicherheit müssen wir uns, und dies auch noch sehr selten, auf unannehmlichkeiten einstellen. lieber 20 minuten bei der polizei, als ein leben lang tot.
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29.01.2012 03:29 Uhr von sld08
 
+4 | -0
 
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lol: Die Märchengeschichten vom VS wieder...weitere Episoden folgen bei Bedarf ;-)
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29.01.2012 03:39 Uhr von shadow#