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Deutschland/Schweiz: Staatsvertrag soll Fluglärm in Süddeutschland verringern

Zwischen Deutschland und der Schweiz schwelt seit Jahren ein Streit bezüglich des durch den Züricher Flughafen verursachten Fluglärms. Nun hat man sich darauf verständigt, dass bis zum Sommer ein Staatsvertrag bezüglich des Themas geschlossen wird.

Auf diese Vorgehensweise einigten sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und die Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard. So will die Schweiz wohl die Zahl der Flüge über Süddeutsches Gebiet reduzieren.

Bereits 2001 sollte ein Staatsvertrag bezüglich dieses Themas geschlossen werden. Dieser scheiterte allerdings am Parlament in Bern. Wenn sich die Regierungen der beiden Ländern einigen steht noch die Zustimmung der Parlamente auf dem Zettel.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Schweiz, Süddeutschland, Fluglärm, Staatsvertrag
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2012 16:01 Uhr von Borgir
 
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Da wird es ja wohl irgendeinen Einigungskompromiss geben. So schwer kann das doch nun wirklich nicht sein.
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28.01.2012 16:47 Uhr von JustMe27
 
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Ahja Aber die Attachinger (Vorort von Freising) Bürger, die sich mit Recht gegen die 3. Startbahn im Erdinger Moos wehren, hört keiner auch nur an, da heißt es die Startbahn kommt, und fertig!
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29.01.2012 00:24 Uhr von Hawkeye1976
 
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Tja: Immerhin hat dieser Lärmschutz-Hickhack mit der Schweiz ja auch schon Tote gefordert bzw. war einer von mehreren Aspekten, die zum Absturz des Crossair-Fluges 3597 beitrugen.

Aufgrund des Lärmschutzabkommens musste der Pilot seinerzeit bei schlechter Sicht Bahn 28 anfliegen, die (damals) nur einen unpräzisen VOR-Anflug zuließ, da die mit ILS ausgerüstete Piste zur Reduzierung des Fluglärms ab 22.00 geschlossen werden musste.
Okay, primäre Ursachen waren Pilot und Kartenmaterial, aber beides wäre mit ziemlicher Sicherheit bei einem ILS-Anflug nicht zum Tragen gekommen.

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