Nach Zensur-Ankündigung - Twitter harscher Kritik ausgesetzt
Der Internetkurzmitteilungsdienst Twitter hatte angekündigt, dass man in Zukunft in einzelnen Ländern Kurznachrichten unterdrücken kann. Dafür hat der Dienst nun harsche Kritik von unter anderem der Organisation "Reporter ohne Grenzen" geerntet.
Die Organisation äußerte, dass Twitter so mit Zensoren zusammenarbeiten würde und dies "eine schlechte Nachricht für die Meinungsfreiheit" sei. Der chinesische Künstler Ai Weiwei drohte bereits, dass er nicht mehr twittern würde, sollte der Dienst dies einführen.
Twitter hat unterdessen mitgeteilt, dass keine Twitter-Nachricht von vornherein gesperrt würde. Sperrungen würden nur nach Hinweisen und Prüfungen durchgeführt.