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28.01.12 14:35 Uhr
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US-Währungsexperte: Griechenland braucht Marshallplan

In einem Interview mit "Spiegelonline" fordert der amerikanische Währungsexperte Barry Eichengreen endlich ein Umdenken bei den Rettungsversuchen für die griechische Wirtschaft.

So kritisiert er scharf das deutsche Krisenmanagement, welches ausschließlich aus Sparanorderungen besteht. Was Griechenland jetzt braucht, sei vor allem ein Konjukturpaket und ein deutlicher Schuldenschnitt unter Beteiligung der EZB, um die am Boden liegende Wirtschaft anzukurbeln.

Gleichzeitig weist Eichengreen darauf hin, dass ein (bis jetzt unwahrscheinliches) Ende des Euros ungleich teurer würde als dessen Rettung durch europäische Bürger und Regierungen.


WebReporter: masteroftheuniverse
Rubrik:   Wirtschaft / Börse & Finanzen
Schlagworte: Wirtschaft, Griechenland, Experte
Quelle: www.spiegel.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Endlich mal eine andere Meinung als das übliche Austeritätsgeschwurbel das unsere Kanzlerin bis zum (bitteren) Ende verteidigt.

Man muss nicht mit allem einverstanden sein was er da sagt (zB Bankenrettungsfonds) aber die Richtung ist, wie ich finde die Richtige.
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Besser ein Ende   
 
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28.01.2012 14:57 Uhr von thatstheway
des Euros.
Meiner Meinung wird das unterm strich günstiger als
die Aufrechterhaltung einer währung die im Grunde genommen keiner mehr will.
Kommentar ansehen Die Zeit der Umbuchungen ist vorbei....   
 
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28.01.2012 14:58 Uhr von Baron-Muenchhausen
...die Gläubiger wollen Kohle sehen.

Hatte hier jemand geglaubt, der Kelch gehe an Deutschland vorrüber - nur weil es Merkel und Schäuble so predigen?

"Marshall-Plan" ist eine klare Ansage an die, die bluten werden. Realwerte dieser Größenordnung können nur noch aus Berlin zur Verfügung gestellt werden.

Die Frage ist lediglich: Wofür überhaupt noch der Umweg über Griechenland? 

Indem man das "Rettungspaket" direkt an den End-Adressaten - sprich die Banken - überweist, die sich im Rahmen der Europäischen Ponzi-Zone über Jahre offenen Auges an faulen Krediten gelabt haben, kann man sich die Vetternwirtschaft in griechischen Ministerien auch sparen:

Das ganze ist doch nur Sand in die Augen der deutschen und griechischen Zahlmeister, die einzig für die Interessen der Banken enteignet werden sollen.

Es ist nurmehr eine Frage der Zeit, wann das griechische Volk sich gegen die Zins-Sklavenschaft erheben wird und den Kelch an die bereits zwangs"reformierten" Deutschen weiterreichen werden. 

Der Dümmste zahlt am Ende die Zeche - ergo nicht die Banken oder Griechen: Sondern diejenigen, die hierzulande jahrelang der Feudalpresse zu Diensten standen, sich über Agenda-2010, Lohn-, Sozial- und Rentendumping bis hin zu HartzIV zwangs"refomieren" ließen und Euro- und Bankenkritiker mit Steinen beworfen haben. "Demagogen" und "Populisten" - bis hin zu "Europas gefährlichste Politker" - nannte man sie. Auch auf SN.
Kommentar ansehen Was war denn der Marshallplan?   
 
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28.01.2012 16:01 Uhr von Katzee
Es gab Lebensmittel für die hungernde Bevölkerung Europas nach dem 2. Weltkrieg, es wurden Kredite zum Wiederaufbau zur Verfügung gestellt und Absatzmärkte für us-amerikanischen Produkte geschaffen, um auch die US-Wirtschaft mit anzukurbeln.

Damals war Europa dankbar für die Hilfe nach Jahren der Zerstörung und des Terrors. Die Bevölkerung wollte sich ein neues Leben aufbauen, griff tatkräftig zu.

Wie ist das auf Griechenland anzuwenden? Das Land ist vom kleinen Mann bis zum höchsten Regierungsvertreter korrupt und ganz zufrieden mit diesem System, da jeder abkassiert. Niemand ist daran interessiert, das alte System abzuschießen und etwas Neues aufzubauen. Stattdessen werden Gelder für nichts gefordert und die Hände in den Schoß gelegt. Ein "Marshallplan" kann aber nur dann funktionieren, wenn der Wille zum Wandel in der Bevölkerung und der "Elite" des Landes vorhanden ist. Beides trifft auf Griechenland nicht zu.

[ nachträglich editiert von Katzee ]
Kommentar ansehen @ katzee   
 
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28.01.2012 16:04 Uhr von masteroftheuniverse
..natürlich du kennst bestimmt auch soo viele griechen..

unsere politische klasse ist genau so korrupt also bist du es nach deiner logik ja auch!?
Kommentar ansehen Griechenland braucht ......   
 
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28.01.2012 16:45 Uhr von Götterspötter
mal jemand der es "übers Knie legt" und "ohne Abendessen ins Bettchen schickt" !!

und wir sollten ein Etagen-Bettchen aufstellen für Italien als "zickiges Schwesterchen" !!

langsam geht mir diese sinnlosen Rettungsversuche auf den Sack !

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