Köln: Kluft zwischen In- und Ausländern beim Berufseinstieg wird geringer
Kinder und Jugendliche nicht-deutscher Herkunft haben es häufig schwerer, den Einstieg ins Berufsleben zu finden. Nun hat das Kölner Statistikamt neue Zahlen vorgelegt. Demnach holen Schulabsolventen bei Abitur und dualer Berufsausbildung in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf.
So erhöhte sich der Anteil der Hauptschüler ausländischer Herkunft, die eine Lehrstelle finden, zwischen 2005 und 2010 von rund 25 auf 45 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg dieser Anteil bei den deutschen Hauptschülern von 50 auf 60 Prozent. Auch die Zahl der Abiturienten stieg überdurchschnittlich an.
Allerdings bleibt die Problematik der "Warteschleife" virulent. Ganze Schulklassen wechseln weiterhin in die Berufskollegs, um hier höhere Bildungsabschlüsse zu erreichen. Die Verantwortlichen sehen die Entwicklung dennoch als positiv an.