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Deutscher Betonpumpen-Hersteller Putzmeister verkauft sich nach China

Der Betonpumpen-Hersteller Putzmeister aus der Nähe von Stuttgart hat sein Unternehmen nun verkauft. Neuer Eigentümer ist Sany heavy Industries aus China.

Dies ist das erste Mal, dass sich ein deutsches mittelständisches Unternehmen nach China verkauft. Das Unternehmen Putzmeister beschäftigt 3.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 570 Millionen Euro.

Über den Erlös des Geschäfts wird weiterhin Stillschweigen bewahrt. Jedoch ist bekannt, dass der Erlös an zwei Stiftungen der Familie Schlecht gespendet werden soll. Weltweit werden die Unternehmen nun zum größten Hersteller von Betonpumpen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Deutscher, Beton, Pumpe, Aufkauf
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2012 11:41 Uhr von jaycee78
 
+16 | -0
 
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@franz.g: Genau das war auch mein erster Gedanke, als ich den Titel las.

Aber immerhin können sich die Chinesen jetzt über tausende neue Arbeitsplätze freuen - in China. In Deutschland wird bald alles abgerissen.
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28.01.2012 17:44 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -1
 
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Schade, dass selbst Hochtechnik verkauft wird: Es geht längst nicht mehr darum, dass die Chinesen irgendwelche Softwareklitschen oder so übernehmen, sondern hier wird mit dem Verkauf tatsächlich das Fundament deutscher Industrie zerstört.

Betonpumpen herzustellen ist eine schwierige Sache, bei der Dokumentation zum Torres Tower in Madrid auf Discovery Channel wurde gezeigt, wie wichtig Betonpumpen sind. Zement darf nicht fest darin werden, es muss genügend Druck sein, um nach oben zu pumpen, usw.

Das stellt man nicht mal eben so her. Wenn noch mehr solcher Firmen verschwinden, dann wird ganz schnell Deutschlands Basis bröckeln. Das Auslands reibt sich ob der Dummheit regelrecht die Hände.

Der Nachtwächterstaat sieht von der Kohle keinen Pfennig. Steht ja schon in der News, dass das Geld an 2 Stiftungen geht. Die haben mit Sicherheit ihren Sitz in Vaduz und Stiftungszweck ist vermutlich die dauerhafte Altersvorsorge der Verkäuferfamilie. Der Rest kann zusehen, wo er bleibt.
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28.01.2012 20:31 Uhr von linuxu
 
+1 | -2
 
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@no_trespassing: du hast im Prinzip recht.Aber man sollte auch mal dieses aus
Unternehmersicht sehen.
Die Linken (nicht die PDS) und das wiederwärtige Grüne Pack
machen es den Unternehmen in Europa immer schwerer.
Vor allem die Grünen haben sich auf die Fahne geschrieben das sie aus Europa ein Agrarland machen wollen.Die Industrie
ist Böööööse.
Es kommen fast wöchentlich neue Auflagen,neue Vorschriften neue Gesetzte aus Brüssel die von den Firmen für Unmengen Geld um zusetzten sind,dann kann ich diese Entscheidung verstehen.
Deutschland und Europa als Industrielandschaft schafft sich ab.

[ nachträglich editiert von linuxu ]

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