Forschung: Impfschutz von Kinder wird durch Umweltgifte geschwächt
Ein internationales Forscherteam hat in einer Langzeitstudie festgestellt, dass Umweltgifte den Impfschutz bei Kindern deutlich schwächen. Fluorverbindungen, die durch beschichtete Lebensmittelverpackungen oder Imprägniermittel aufgenommen werden, können dies bewirken.
Erhöhte Werte von perfluorierten Tensiden (PFT) im Blut der Kinder zeigten nach der Impfung gegen Tetanus und Diphterie weniger Antikörper als im Normalfall. Perfluorierte Tenside sind biologisch nicht abbaubar und können bereits im Mutterleib aufgenommen werden.
"Die Routine-Impfungen bei Kindern sind ein wichtiger Bestandteil der modernen Krankheits-Prävention", so ein Forscher. Nun müsse man die negative Wirkung der PFTs auf den Impfschutz als Bedrohung ansehen, so der Forscher weiter. Für die Studie wurden 587 norwegische Kinder getestet.