Kuba: Reformen sollen kommen - Aber langsam und vorsichtig
In Kuba hat sich eine Konferenz der Parteien zusammengefunden, um über Reformen zu diskutieren. Die Kommunisten in Kuba fragen sich dabei, wie viele Veränderungen das Land eigentlich braucht. Auch müsse man sehen, wann Reformen das bestehende System gefährden würden.
Der Präsident Kubas, Raul Castro, hat bereits vorsichtig einige Reformen auf den Weg gebracht. So dürfen Kubaner seit kurzem Häuser oder Autos kaufen. Auch dürfen sie mehr auf eigene Rechnung arbeiten.
Allerdings ist der Wandel in Kuba nicht so friedlich, wie es den Anschein hat. Vor einer Woche starb Wilmar Villar. Der 31-Jährige saß im Gefängnis und protestierte mit einem 50 Tage dauernden Hungerstreik gegen das System des Landes. Die Staatsmedien versuchen, die Folgen des Tods Villars abzuschwächen.